Schweiz: Fake-Mails im Namen von fedpol – Betrüger zielen auf Kreditkartendaten
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Eine angeblich offene Busse vom Bundesamt für Polizei (fedpol) setzt Empfänger unter Druck und fordert zur sofortigen Zahlung auf.
Dabei werden gezielt Kreditkartendaten abgephisht.
Die Betrugsmasche
Die E-Mail gibt vor, von fedpol zu stammen, und informiert über eine angeblich unbezahlte Busse. Es wird behauptet, dass trotz Mahnungen keine Zahlung erfolgt sei und nun innert 72 Stunden gehandelt werden müsse, andernfalls drohen höhere Kosten oder rechtliche Konsequenzen. Über den Button im E-Mail wird man auf eine gefälschte Website weitergeleitet, auf welcher man alle weiteren Angaben machen soll.
Teilweise wird auf der Webseite ein deutlich höherer Betrag angezeigt als in der E-Mail genannt. Zudem werden persönliche Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum, AHV-Nummer) sowie Kreditkartendaten abgefragt, angeblich zur Begleichung der Busse. Ziel ist es, die Kreditkarte direkt zu belasten. Darüber hinaus können die erlangten Daten in weiteren Schritten für betrügerische Zwecke missbraucht werden.
Was muss ich tun
- Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an Cybercrimepolice.ch weiter.
- Ignorieren Sie das E-Mail und löschen oder verschieben Sie es in Ihren Junk- resp. Spam-Ordner.
- Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS, etc. oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein können.
- Geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
- Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt beim betreffenden Unternehmen nachzufragen, um die Seriosität des E-Mails zu klären.
Ich habe meine Daten preisgegeben
- Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
- Falls Sie den Betrügern Ihre Adressdaten übermittelt haben, seien Sie in naher Zukunft wachsam, was ungewöhnliche Bestellungen oder Rechnungen in Ihrem
- Namen angeht, die Sie nicht in Auftrag gegeben haben.
- Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.
Quelle: Cybercrimepolice.ch
Bildquelle: Cybercrimepolice.ch