Kapo St.Gallen: Gewalt stoppen – Polizei verweist auf Notruf, Frauenhaus und Opferhilfe
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Die Kantonspolizei St.Gallen informiert über drei Wege aus der Gewalt und ruft Betroffene dazu auf, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Viele von Gewalt betroffene Menschen melden sich erst spät oder gar nicht bei externen Anlaufstellen. Angst, Scham, emotionale Abhängigkeit oder finanzielle Sorgen halten sie oft zurück.
Es gibt jedoch klare Wege aus der Gewalt: Wer akut betroffen ist, soll ohne zu zögern die Notrufnummer 117 wählen. Frauenhäuser wie das Frauenhaus St. Gallen bieten Frauen und Kindern rund um die Uhr raschen Schutz. Auch die Opferhilfe unterstützt Betroffene vertraulich sowie medizinisch, psychologisch und juristisch. Ein Gespräch mit Vertrauenspersonen im Umfeld kann ein erster wichtiger Schritt sein.
Während der aktuellen Aktionstage spricht die Kantonspolizei St.Gallen intensiv über das Thema. Heute diskutiert Kommandantin Barbara Reifler im Rahmen des SQUARE Crime Talks an der HSG mit Prof. Dr. Nora Markwalder und Konrad Würgler über Entwicklungen und Präventionsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Femiziden in der Schweiz. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Betroffene finden weitere Hilfsangebote unter: https://kaposg.link/m/hilfsangebote
Quelle: Kantonspolizei St. Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei St. Gallen