Bern BE: Sicherheitsdirektion stärkt Schutz und Polizei – Bilanz fällt positiv aus

Die Sicherheitsdirektion hat die Ziele für einen sicheren und lebenswerten Kanton Bern in der laufenden Legislatur erreicht.

Sie hat unter anderem Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung etabliert, die Polizei gestärkt und einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Durchführung der WEURO 2025 geleistet. Die Sicherheitsdirektion nimmt sich zudem den vielfältigen neuen, auch geopolitischen Herausforderungen an.

Resilienz Kanton Bern: Notfalltreffpunkte, Business Continuity Management und weiteres

„Der Schutz der Bevölkerung ist eine zentrale Aufgabe des Staates, denn Sicherheit bildet die Grundlage für die Freiheit und Zufriedenheit der Bevölkerung und eine erfolgreiche Entwicklung unserer Wirtschaft“, sagt Sicherheitsdirektor Philippe Müller. So etablierte die Sicherheitsdirektion in den vergangenen Jahren Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung als Anlaufstellen in ausserordentlichen Notlagen, beispielsweise bei einem Ausfall des Strom- oder Mobilfunknetzes. Weiter wurde das kantonale Führungsorgan KFO klarer organisiert und das sogenannte Business Continuity Management eingeführt. Es dient dazu, die wichtigsten Leistungen der Kantonsverwaltung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft und der Politik auch während Krisen und Notlagen aufrechterhalten zu können.

Kantonspolizei: Ermittlungserfolge, Cyber, Drohnen, ausgebaute Prävention

Der Kanton Bern ist mit einer steigenden Jugendkriminalität und dem schweizweiten Erstarken der organisierten Kriminalität konfrontiert. Die Sicherheitsdirektion stellte sich diesen Herausforderungen mit einer breiten Palette an Massnahmen, wie beispielsweise einem verstärkten Fokus in der Jugendprävention und der intensivierten Bekämpfung der Cyber-Kriminalität.

Die Kantonspolizei Bern erzielte in den vergangenen Jahren bedeutende Ermittlungserfolge und nahm Verhaftungen im Bereich der organisierten Kriminalität, wie Menschenhandel und Drogenhandel von nationaler und internationaler Tragweite, vor, ebenso im Bereich von Intensivtätern aus dem Maghreb. Fortlaufend prüfte sie neue Instrumente für eine weiter optimierte Ermittlungsarbeit und zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit. Beispiele dafür sind die automatisierte Fahrzeugfahndung, Drohnen und Drohnenabwehr oder auch Polizeiroboter.

Auch in der Prävention erreichte die Kantonspolizei wichtige Meilensteine, namentlich im Kampf gegen Hassreden und Hassverbrechen sowie Antisemitismus. Besondere Bedeutung hat für Sicherheitsdirektor Philippe Müller und die Kantonspolizei die Bekämpfung von Gewalt an Frauen. Die Gewaltberatung und die Lernprogramme der Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt wurden gestärkt.

Wichtiger Beitrag und Pionierarbeit im Asyl- und Migrationsbereich

Indem die Sicherheitsdirektion das nationale Asylrecht und insbesondere die Rückführung von abgewiesenen Asylsuchenden konsequent anwendete, leistete sie auch im Asyl- und Migrationsbereich einen wichtigen Beitrag. Mit dem Aufbau von Rückkehrzentren in Enggistein, Aarwangen und Biel ausschliesslich für Familien mit Kindern und für alleinstehende Frauen leistete die Sicherheitsdirektion zudem schweizweit Pionierarbeit und verbesserte die Situation der Betroffenen spürbar.

Auch im Justizvollzug hat die Sicherheitsdirektion Optimierungen erzielt und gute Voraussetzungen für einen sicheren und zeitgemässen Strafvollzug geschaffen. Beispielsweise durch die Schaffung einer weiteren Jugendabteilung in Thun oder den Modellversuch U-Haft zusammen mit dem Kanton Zürich. Der konsequente Vollzug auch von Kurzstrafen wahrt Rechtssicherheit und verhindert Ungleichbehandlung. Daneben trägt auch das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt mit seinen Dienstleistungen zur Sicherheit im Kanton Bern bei.

Positive WEURO 2025

Einen in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht wertvollen Beitrag leistete die Sicherheitsdirektion für die Fussball-Europameisterschaft der Frauen (WEURO 2025). „Der Kanton Bern als attraktiver Sport- und Tourismuskanton ist ein idealer Austragungsort für begeisternde Events wie die WEURO 2025“, freut sich Regierungsrat Philippe Müller.

Herausforderungen bleiben hoch

Die stetigen gesellschaftlichen, technologischen und geopolitischen Veränderungen bringen auch in den kommenden Jahren grosse Herausforderungen für die Sicherheitsdirektion mit sich. Sie wird sich weiterhin mit voller Kraft für ein hohes Sicherheitsniveau im Kanton Bern engagieren: „Die Bernerinnen und Berner verdienen eine Sicherheit zeitgemäss und krisenfest.“ hält Regierungsrat Philippe Müller fest.

 

Quelle: Sicherheitsdirektion Kanton Bern
Bildquelle: Symbolbild © Danler/Shutterstock.com

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