Bern BE: Rekordjahr für Schutz und Rettung mit über 100'000 koordinierten Einsätzen

Die Einsatzzahlen von Schutz und Rettung Bern für das Jahr 2025 liegen vor.

Die Berufsfeuerwehr bewältigte rund 2’800 Einsätze, während der Rettungsdienst über 23’400 Mal ausrückte.

Die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 disponierte etwas mehr als 9’000 Einsätze, und die Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 Bern koordinierte rund 65’600 Einsätze.



Statistik Feuerwehr Stadt Bern

Die Berufsfeuerwehr rückte im vergangenen Jahr zu insgesamt 2’797 (2024: 2’939) Interventionen aus. Die Vorgaben der Stadt Bern sehen vor, dass die Berufsfeuerwehr gleichzeitig ein mittleres und ein kleines Ereignis bewältigen kann.

Von den insgesamt 329 (2024: 319) Brandfällen betrafen 246 (2024: 170) das Gemeindegebiet Bern. Bei 83 (2024: 149) Bränden auf dem Kantonsgebiet kam die Berufsfeuerwehr zur Verstärkung der jeweiligen Ortsfeuerwehr zum Einsatz. In 766 (2024: 837) Fällen rückte die Feuerwehr aufgrund automatischer Alarmmeldungen aus.

Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Hilfeleistungen (Personen- und Tierrettungen, Schnee-, Wasser-, Sturm- und Blitzschäden, Insekten etc.) auf 1’702 (2024: 1’783) Einsätze ab. Davon entfielen 1’224 (2024: 1’383) Einsätze auf das Gebiet der Stadt Bern, ausserhalb der Gemeindegrenzen waren es 478 (2024: 400) Hilfeleistungen.

Mit 163 (2024: 152) Einsätzen nahmen die Personen- und Tierrettungen bzw. Personen- und Tierbefreiungen zu. Davon betrafen 70 (2024: 28) Einsätze die Intervention bei schweren Verkehrsunfällen.

Bei Einsätzen mit Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen wurden 244 (2024: 438) Schwärme eingefangen, umgesiedelt oder vernichtet. 56 (2024: 107) Bienenschwärme wurden der Schwarmsammelstelle Region Bern übergeben.



Statistik Rettungsdienst Bern

Der Rettungsdienst Bern rückte im Jahr 2025 zu insgesamt 23’421 (2024: 21’764) Einsätzen aus. Das entspricht durchschnittlich rund 64 (2024: 60) Einsätzen pro Tag. Die Einsätze umfassten Primär- und Sekundäreinsätze sowie übrige Einsätze.

Die Einsatzfahrzeuge legten dabei insgesamt 475’833 (2024: 466’794) Kilometer zurück.

Der Rettungsdienst leistete 20’384 (2024: 20’038) Primäreinsätze. Weiter führte er 1’306 (2024: 1’194) Sekundäreinsätze durch. Insgesamt wurden 1’731 übrige Einsätze geleistet.

Im Schnitt erreichte der Rettungsdienst den Einsatzort bei lebensbedrohlichen Erkrankungen innerhalb von 9,3 Minuten (2024: 10,5 Minuten). Bei Einsätzen mit gemeldeter akuter Lebensgefahr traf der Rettungsdienst in 93 (2024: 87) Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort ein.



Statistik Notrufzentralen 118 und 144

Die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter der Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 disponierten im Jahr 2025 gesamthaft 9’005 (2024: 9’409) Feuerwehreinsätze in den Regionen Bern und Mittelland-Emmental-Oberaargau.

Die Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 Bern führte insgesamt 144’517 Telefongespräche, davon 58’964 Notrufgespräche. Es wurden 65’638 Einsätze disponiert.

Statistik Zivilschutzorganisation ZSO Bern plus

Die Angehörigen der Zivilschutzorganisation ZSO Bern plus absolvierten 4’456 Diensttage. Davon leistete die Schnelleinsatzformation SEF 308 Tage für Training und Einsatzübungen.

657 Diensttage wurden für Kontroll- und Wartungsarbeiten der Zivilschutz- und Sammelschutzräume eingesetzt. Die übrigen 3’263 Diensttage wurden im Rahmen der ordentlichen Wiederholungskurse geleistet.



Statistik Einquartierungen und Schiessbetrieb

Der Bereich Logistik & Infrastruktur betreute 108 Bauten. 2025 wurden 2’537 zivile und 8’657 militärische Einquartierungen organisiert. Für den Grossanlass SwissSkills 2025 übernachteten 2’001 Teilnehmende in den Anlagen.

In der Schiessanlage Riedbach wurden 47 Schiessanlässe durchgeführt. Das Obligatorische Schiessen absolvierten 658 Personen, am Feldschiessen nahmen 351 Personen teil.

Für Auskünfte standen am Montag, 2. Februar 2026, verschiedene Bereichsleiter von Schutz und Rettung Bern zur Verfügung.

 

Quelle: Schutz und Rettung Bern
Bildquelle: Symbolbild © Schutz und Rettung Bern

Für Bern

Publireportagen

Empfehlungen

MEHR LESEN