Hagen, NRW: Trotz Verbot erneut bewaffnet – Bundespolizei beschlagnahmt Messer
Polizei.news Redaktion Deutschland Nordrhein-Westfalen Polizeinews Regionen
Bundespolizisten kontrollierten am 3. Februar gegen 21:40 Uhr einen 27-jährigen Mann im Hagener Hauptbahnhof und stellten dabei erneut ein Messer sicher.
Der Mann war den Einsatzkräften bereits aus vorherigen Einsätzen bekannt.
Der deutsche Staatsbürger händigte zur Identitätsfeststellung seinen Personalausweis aus. Eine Überprüfung ergab keinen aktuellen Fahndungsbestand. Der wohnungslose Mann war den Beamten jedoch bereits mehrfach aufgefallen, da bei früheren Kontrollen schon Messer bei ihm beschlagnahmt worden waren.
Auf die Nachfrage, ob er verbotene Gegenstände, Waffen oder Messer mit sich führe, verneinte der 27-Jährige dies. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten jedoch ein über zehn Zentimeter langes Messer, das der Mann zugriffsbereit in einem Holster am Gürtel trug.
Das Messer wurde beschlagnahmt. Der Mann gab an, es gehöre einem Freund und er habe es lediglich zurückbringen wollen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er den Bahnhof verlassen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin