Kanton Bern: Abzocke mit Schein-Inseraten – Cyberbetrüger greifen Firmen an

Die Polizei macht auf laufende Betrugsfälle im Zusammenhang mit angeblichen Werbeflächen in Zeitschriften aufmerksam, insbesondere im Namen des Zivilschutzes.

Derzeit sind Betrüger aktiv, die mit fingierten Inserateangeboten Geld und Daten erschleichen wollen.

Die Polizei weist auf laufende Betrugsfälle im Zusammenhang mit angeblichen Werbeflächen in Zeitschriften hin, insbesondere im Namen des Zivilschutzes.

Personen geben sich als Vertreter eines Magazins aus und kontaktieren Berufsleute telefonisch oder per E-Mail.

Dabei berufen sie sich auf angebliche Dringlichkeit oder auf die Notwendigkeit, ein Abonnement zu vorteilhaften Bedingungen zu erneuern.

Das Magazin existiert jedoch nicht, und die verwendete E-Mail-Adresse steht in keinem Zusammenhang mit der genannten Organisation.

Nach einer Vertragsunterzeichnung oder Zahlung erfolgt keinerlei tatsächliche Veröffentlichung. Ziel dieses Betrugs ist es, Gelder zu erlangen und persönliche Daten abzugreifen.

Es wird empfohlen, nicht auf solche Angebote einzugehen und den Absender zu blockieren.

Grundsätzlich gilt bei ähnlichen Kontaktaufnahmen vor einer Bestellung oder Zahlung:

  • Überprüfen Sie, ob die Zeitschrift oder die Organisation tatsächlich existiert (offizielle Website, frühere Ausgaben, Bewertungen und Kommentare);
  • Kontrollieren Sie die URL der Website sowie die E-Mail-Adresse genau;
  • Unterschreiben Sie niemals unter Zeitdruck ein Dokument;
  • Verlangen Sie eine klare Bestellung sowie vollständige Kontaktdaten.
  • Im Zweifelsfall lehnen Sie das Angebot ab und leisten Sie keine Zahlung.

Falls Sie betroffen sind:

  • Leisten Sie keine weiteren Zahlungen – auch nicht bei Drohungen mit rechtlichen Schritten oder Zuschlägen. Dabei handelt es sich fast immer um Einschüchterungsversuche;
  • Bewahren Sie sämtliche Korrespondenz (E-Mails, Offerten, Rechnungen) auf;
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei;
  • Melden Sie den Fall dem Bundesamt für Cybersicherheit.
  • Zögern Sie nicht, diese Warnung in Ihrem Umfeld weiterzugeben.

 

Quelle: Genfer Polizei
Bildquelle: Symbolbild © SimeonVD/Shutterstock.com

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