Luzern LU: Über 200 Kontrollen – 21 Personen an Fasnacht festgenommen
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Die Luzerner Fasnacht 2026 ist aus Sicht der Luzerner Polizei insgesamt friedlich verlaufen.
Wohl nicht zuletzt aufgrund des unbeständigen Wetters waren etwas weniger Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs als in vergangenen Jahren.
Dennoch war die Luzerner Polizei gefordert und konnte zahlreiche Streitigkeiten und Auseinandersetzungen proaktiv verhindern.
Die Luzerner Polizei war über alle rüüdigen Tage im ganzen Kantonsgebiet bei Tagwachen, Umzügen und weiteren Fasnachtsveranstaltungen stark präsent. Allergrösstenteils verliefen alle Anlässe sehr friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Dennoch musste vereinzelt durch die Polizei interveniert werden. Über 200 Personenkontrollen wurden über die Fasnachtstage allein im Fasnachtsperimeter der Stadt Luzern durchgeführt und zahlreiche Streitigkeiten konnten geschlichtet werden, bevor sie eskalierten.
Über alle Fasnachtstage hinweg mussten zudem 21 Personen vorübergehen fest- oder in Gewahrsam genommen werden. Ein grosser Anteil erfolgte aufgrund von Trunkenheit (höchster Alkoholwert 1.84 mg/l), aber auch Hinderungen einer Amtshandlung, Drohungen usw. führten zu Festnahmen.
Auch die Partnerorganisationen des Rettungsdiensts 144 sowie Samaritervereine und die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, Feuerwehren und private Sicherheitsfirmen leisteten über die rüüdigen Tage zahlreiche Einsätze.
Erfreulich waren auch die zahlreichen positiven Rückmeldungen an die Polizei. Die stark sichtbare Präsenz im und um das Fasnachtstreiben wurde sehr geschätzt und gab den Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern ein hohes Sicherheitsgefühl. Bewährt haben sich zudem die teils angepassten Sicherheitskonzepte mit den entsprechenden Massnahmen etwa zur Personenlenkung in der Stadt Luzern.
Im Nachgang an die Fasnacht werden die Sicherheitsmassnahmen zusammen mit den beteiligten Partnerorganisationen analysiert und gegebenenfalls weiter optimiert.
Quelle: Luzerner Polizei
Bildquelle: Luzerner Polizei