Wenn das Zuhause durchsucht und Wertsachen entwendet wurden, sitzen Schock und Unsicherheit bei den Betroffenen tief.
So auch beim Ehepaar Müller, das im ersten Teil unserer Blogserie Opfer eines Einbruchs wurde. Doch was passiert eigentlich, nachdem die Polizei gerufen wurde? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der Ermittlungsarbeit.
Die Luzerner Polizei zieht eine positive Bilanz zur Herbstmesse in der Stadt Luzern.
Die Veranstaltung verlief ohne grössere Zwischenfälle. Während der gesamten Dauer zeigte die Polizei auf dem Inseli und dem Europaplatz eine starke Präsenz und führte zahlreiche Personenkontrollen durch. Eine Person wurde festgenommen, nachdem sie an mehreren Orten Falschgeld in Umlauf gebracht hatte.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Freitag (17.10.2025) in Buchs einen 20-jährigen Afghanen festgenommen.
Er steht im Verdacht, im Zeitraum zwischen Ende September und Mitte Oktober mehrere Einbrüche in Buchs verübt zu haben. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen.
Eine 30 Jahre alte Frau wurde am Sonntag in Kattenturm durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt.
Die Polizei sucht nach dem flüchtigen Täter und weiteren Zeugen.
Am frühen Freitagmorgen (17. Oktober 2025, kurz nach 02:00 Uhr) hat die Luzerner Polizei in Luzern (Ortsteil Littau) drei mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Die Männer waren zuvor in Emmen in ein Gewerbegebäude an der Meierhofstrasse eingedrungen und anschliessend mit einem Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit geflüchtet.
In der Nacht auf Sonntag ist es bei der Heiliggeistkirche in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen mit mehreren Verletzten gekommen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Gestern Abend verlor eine 31-jährige Autofahrerin in Buchs die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke.
Die Lenkerin war alkoholisiert und ohne Führerausweis unterwegs. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, gegen 13.10 Uhr, wurde die Waadtländer Kantonspolizei über einen Arbeitsunfall in La Claie-aux-Moines, Gemeinde Savigny, informiert.
Ein 60-jähriger Mann kam dabei ums Leben, als er bei Feldarbeiten unter seinem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmt wurde.
Bei der Autobahnausfahrt in Grenchen ist in der Nacht auf Montag ein Auto von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Anpralldämpfer kollidiert.
Das Fahrzeug kam schlussendlich beim Sickerbecken zum Stillstand. Dabei wurde der Lenker leicht verletzt.
Wegen der Fahrbahnerneuerung auf der Strecke Oensingen–Niederbipp kommt es vom 27. Oktober 2025, 8.10 Uhr, bis zum 1. November 2025, 5.20 Uhr sowie vom 10. November, 8.20 Uhr, bis zum 15. November 2025, 5.20 Uhr, zu Fahrplanänderungen.
Die SBB bittet Reisende, den Online-Fahrplan oder die SBB Mobile App vor jeder Fahrt zu konsultieren.
Am Montag (20.10.2025), kurz nach 5 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, nach der Einfahrt St. Fiden in Richtung Zürich, zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zum Unfallzeitpunkt herrschte Gegenverkehr. Durch den Unfall war der Rosenbergtunnel blockiert. Es kam im Morgenverkehr zu grossen Verkehrseinschränkungen und Staubildungen. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Um die letzte Etappe des Sanierungsprojekts Thun-Süd – Spiez durchführen zu können, müssen auf der A6 im Simmenfluhtunnel Vorbereitungsarbeiten durchgeführt werden.
Zu diesem Zweck wird der Tunnel eine Nacht lang gesperrt.
Am Freitagabend (17. Oktober 2025, kurz vor Mitternacht) fuhr ein alkoholisierter Autofahrer durch die Stadt Luzern.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0.83 mg/l.
Am Sonntag, 19. Oktober 2025, kurz nach 12.00 Uhr, wurde auf der Talstrasse in Frenkendorf BL, in der Bahnunterführung, ein Mann durch mehrere unbekannte Täter angegriffen, verletzt und ausgeraubt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag (18. Oktober 2025, ca. 13:45 Uhr) ereignete sich auf dem Bahnübergang in Hitzkirch eine Kollision zwischen einem Auto und der Seetalbahn.
Eine 61-jährige Autofahrerin bog bei einer Baustelle beim Bahnhof Hitzkirch trotz Rotlicht ab und kollidierte mit der "Seetalbahn" (S9), die in Richtung Luzern unterwegs war.
Am Sonntagmorgen (19. Oktober 2025, kurz vor 02:00 Uhr) kam es auf der Menznauerstrasse in Daiwil zu einem Selbstunfall.
Eine 57-jährige Lenkerin fuhr in angetrunkenem Zustand (0.59 mg/l) mit dem Auto von Willisau in Richtung Wolhusen.
Ein 18-jähriger Mann verursachte am frühen Sonntagmorgen (19. Oktober 2025, 02:00 Uhr) einen Selbstunfall auf der Hauptstrasse in Inwil.
Auf der Strecke von Gisikon in Richtung Inwil verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen einen Signalmast.
Am Samstagmorgen (18. Oktober 2025, ca. 10:20 Uhr) kontrollierte die Luzerner Polizei in Wolhusen einen Autofahrer.
Dieser hatte sein Fahrzeug mit Holzregalen auf dem Beifahrersitz so beladen, dass die Sicht aus dem rechten Seitenfenster vollständig verdeckt war.
Am Montag, 20. Oktober 2025, circa 04.20 Uhr, haben die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Milizfeuerwehr Basel-Stadt zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an die Pfeffingerstrasse ausrücken müssen.
Die Feuerwehrleute konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und löschen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte zwei Personen wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital. Die Kantonspolizei Basel-Stadt sperrte während des Einsatzes den betroffenen Strassenabschnitt.
Die Kantonspolizei Tessin bittet um Mithilfe bei der Suche nach Costantino Tomamichel. Der 71-Jährige aus Locarno wird seit Sonntag vermisst.
Der Vermisste ist Schweizer Staatsbürger, rund 155 Zentimeter gross, etwa 50 Kilogramm schwer und von schlanker Statur.
Er hat ein rechteckiges Gesicht, dunkelbraune, kurze und krause Haare sowie dunkelbraune Augen. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er einen dunklen Anzug und dunkle Schuhe.
Die Kantonspolizei Tessin hat am Montag, 14. Oktober 2025, in Losone zwei Personen im Zusammenhang mit gemeldeten Haustürgeschäften kontrolliert.
Die beiden Männer wurden angehalten und zwecks Abklärungen befragt. Festnahmen erfolgten keine.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es gestern (19.10.2025) kurz nach 12 Uhr auf der A13 im Gebiet von Gordola zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Ein 61-jähriger Schweizer aus dem Mendrisiotto war mit seinem Motorrad in Richtung Locarno unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Kaiseraugst / Autobahn A3. Am Sonntagabend, 19. Oktober 2025, kurz vor 22.45 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker auf der Autobahn A3 bei Kaiseraugst einen Selbstunfall.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Montag, 27. Oktober 2025 spricht die Schweiz über Einbruchschutz.
Die Kantonspolizei Graubünden informiert die Bevölkerung im Migros-Supermarkt in Landquart und im Coop Supermarkt in Domat/Ems.
Am Gwattstutz in Spiez wird zwischen dem alten Bahnwärterhaus und dem Weg zur Strättligburg ein lärmarmer Belag eingebaut.
Die Arbeiten erfolgen in den Nächten von Donnerstag auf Freitag, 23./24. Oktober 2025 und von Freitag auf Samstag, 24./25. Oktober 2025, jeweils von 19.30 Uhr bis 5.30 Uhr.
Im Vorfeld eines Tiefs westlich von Irland wird mit westlichen Höhenwinden mildere und allmählich feuchtere Luft zur Schweiz geführt. Am Montag zieht das Tief zu den Britischen Inseln und seine okkludierte Front erfasst im Laufe des Tages die Schweiz.
Am Dienstag zieht das Tief weiter zur Nordsee und die Schweiz liegt an dessen Südrand. Westliche Winde halten die Zufuhr feuchter Luft zum Alpenraum aufrecht.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend (18.10.2025) in Bauma zwei junge Männer sowie einen Jugendlichen verhaftet.
Sie sollen kurz zuvor in eine Autogarage eingebrochen und anschliessend zu Fuss geflüchtet sein.
Eine bislang unbekannte Täterschaft ist bei drei Minigolf-Anlagen sowie zwei Badeanstalten in das jeweilige Lokal eingebrochen.
Dabei wurde Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken erbeutet.
Am Sonntagvormittag ist es auf der Brünigpassstrasse in Meiringen zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Paris (Frankreich). Am Sonntagmorgen, 19. Oktober 2025, wurde im Pariser Louvre-Museum bei Öffnung ein spektakulärer Diebstahl verübt.
Vier Täter entwendeten wertvolle Schmuckstücke aus der Sammlung Napoleons und der Kaiserin. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 18. Oktober 2025, fuhr ein unbekannter Velofahrer zwischen 14.15 Uhr und 14.45 Uhr auf dem Feldweg Färlibach in Siebnen von hinten in eine Fussgängerin.
Die Frau zog sich durch den Aufprall und Sturz leichte Verletzungen zu.
Der Seelisbergtunnel erhält mit seelisbergtunnel.ch eine eigene Website – mit aktuellen Infos zu Unfällen, Sperrungen und Sanierungen.
Als Schlüsselbauwerk der Schweizer Nord-Süd-Achse verbindet der Seelisbergtunnel seit 1980 die Kantone Nidwalden und Uri. Die Redaktion von polizei.news / polizeinews.ch hat das Projekt lanciert, um die Bevölkerung sowie Verkehrsteilnehmer zuverlässig und schnell über Unfälle, Sperrungen, Baustellen und aktuelle Ereignisse im Tunnel zu informieren.
Gestern Morgen stürzte eine Frau in Farvagny-le-Grand von einem landwirtschaftlichen Traktor.
Sie wurde schwer verletzt und erlag ihren Verletzungen noch am Unfallort. Die Kantonspolizei Freiburg untersucht die genauen Umstände des Unfalls.
Am Samstagabend, 18. Oktober 2025, kurz nach 20.00 Uhr, konnte in Arlesheim BL am Mattweg ein mutmasslicher Einbrecher nach einem Einbruch vorläufig festgenommen werden.
Eine Drittperson meldete kurz nach 20.00 Uhr der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft einen Einbruch in seine Wohnung.
Am Samstagabend, kurz nach 20:45 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall an der Konsumstrasse in Goldach.
Dort war ein 66-jähriger Mann mit seinem Auto beim Abbiegen in ein parkiertes Auto geprallt.
In Grenchen ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Samstag, 18. Oktober 2025 gelungen, vier mutmassliche Kupferdiebe anzuhalten.
Diese werden verdächtigt, Diebstähle von Kupferkabeln begangen zu haben.
In Speicher ist am Samstag, 18. Oktober 2025, eine unbekannte Täterschaft in zwei Wohnhäuser eingebrochen.
Die Täterschaft entwendete Wertgegenstände und verursachte Sachschaden.
Am Samstag, 18. Oktober 2025, kurz nach 17.30 Uhr, ereignete sich am Uferweg in Birsfelden BL ein Selbstunfall mit einem Motorfahrrad.
Der Lenker fiel dabei beim Sturz in den Rhein und verstarb kurze Zeit später im Spital.
In der Zeit zwischen Freitagmorgen und Samstagmittag (18.10.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Mädliweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte dieses.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (19.10.2025), hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf fahrunfähige oder alkoholisierte Verkehrsteilnehmende angehalten.
Zwei von ihnen hatten Verkehrsunfälle verursacht.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht nach dem Herbstjahrmarkt und der OLMA 2025 eine positive Sicherheitsbilanz.
Die elf Veranstaltungstage verliefen grösstenteils ruhig.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.