Das National Cyber Security Centre (NCSC) warnt aktuell vor SMS-Blastern.
Diese Geräte täuschen vor, Mobilfunkmasten zu sein. Telefone in der Umgebung verbinden sich darauf mit dem SMS-Blaster. Anschliessend werden an diese Telefone gefälschte SMS verschickt. In der vergangenen Woche konnte die Polizei Basel-Landschaft einen solchen SMS-Blaster sicherstellen. Eine Person wurde festgenommen. Die Polizei Basel-Landschaft sucht nun Geschädigte.
Auf der Autobahn A2 bei Hägendorf hat sich am Mittwochmorgen, 22. Oktober 2025, ein Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Autos ereignet.
Drei davon waren direkt in den Unfall verwickelt, zwei weitere wurden durch Trümmerteile beschädigt. Verletzt wurde niemand. Aufgrund dieses Ereignisses kam es sowohl in Richtung Basel wie auch in Richtung Luzern zu Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstagvormittag (21.10.2025) hat eine Autofahrerin auf der Bildstrasse bei der Kreiseleinfahrt eine E-Bike-Fahrerin übersehen.
Durch die Kollision stürzte die Zweiradfahrerin und wurde leicht verletzt durch die Rettung ins Spital gebracht.
In der Nacht auf Sonntag griffen zwei Jugendliche auf der Schulstrasse in Frick zwei Angehörige der Feuerwehr tätlich an.
Einer der Männer erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen.
Der Waffenplatz Frauenfeld ist einer der grossen Waffenplätze der Schweiz.
Der Waffenplatz blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1863 als Artilleriekaserne eröffnet, dient er heute als Zuhause der Informatikschule 61.
Betrügerische E-Mails behaupten, es habe Probleme bei der Abbuchung der Kreditkarte für das ChatGPT-Konto gegeben.
Sie fordern zu einer sofortigen Zahlung auf.
Am Dienstagnachmittag (21.10.2025) hat sich auf der H13 in Beringen eine Kollision zwischen drei Autos ereignet.
Dabei wurde ein Autofahrer leicht verletzt. An den drei Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Die Sondereinheit der Kantonspolizei Aargau feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.
In einer Jubiläumsfeier würdigten die Departements- und die Korpsleitung zusammen mit aktiven und ehemaligen Angehörigen die Verdienste der Einheit.
Die Kantonspolizei kann den Kreis der Korpsangehörigen, die zum Einsatz von Destabilisierungsgeräten ("Tasern") berechtigt sind, erweitern:
Der Regierungsrat hat auf Antrag des Sicherheitsdirektors für die Ersatzbeschaffung des bewährten Einsatzmittels samt Zubehör und Kartuschen eine gebundene Ausgabe von 2,9 Mio. Franken bewilligt.
Am Dienstagmittag (21.10.2025) hat die Schafhauser Polizei am Bahnhof Schaffhausen einen Mann verhaftet.
Dieser steht unter dringendem Tatverdacht kurz zuvor Waren aus einem Laden geklaut zu haben und sich in der Folge renitent gegenüber Polizistinnen und Polizisten verhalten zu haben. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Anfangs September ist in Wynau eine Scheune komplett niedergebrannt.
Das Feuer hat auf ein benachbartes Mehrfamilienhaus übergegriffen. Es wurden keine Personen verletzt. Aufgrund der Löscharbeiten gelangte Öl und Löschwasser in die Aare.
Am Dienstag, 21. Oktober 2025, kurz nach 23.00 Uhr, kam es in einem Firmengebäude an der Oristalstrasse in Liestal BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Was für eine Freude, euch in Olten und Solothurn getroffen zu haben!
Rund 70 Interessentinnen und Interessenten besuchten unsere vergangenen beiden Infoabende zur "Berufung Polizist".
Am Dienstag (21.10.2025), kurz nach 12:15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 63-jähriger Velofahrer wurde eher schwer verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (21.10.2025), kurz vor 15 Uhr und kurz vor 15:15 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen nacheinander zwei Meldungen von Raubüberfällen erhalten.
Ein vorerst unbekannter Mann bedrohte zuerst in einer Tankstelle und anschliessend in einem Kiosk die anwesenden Mitarbeitenden. Er flüchtete jeweils ohne Deliktsgut. Die Kantonspolizei St.Gallen leitete umgehend eine Fahndung ein und konnte den mutmasslichen Täter, einen 25-jährigen Schweizer, wenige Minuten später festnehmen. Der Amtsarzt verfügte eine Fürsorgerische Unterbringung.
Am Dienstag (21.10.2025), kurz nach 17 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus einem Einfamilienhaus an der Proderstrasse erhalten.
Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten glücklicherweise kein offenes Feuer mehr fest.
Am Dienstagnachmittag, 21. Oktober 2025, kurz vor 13.30 Uhr, kam es auf der Rheinfelderstrasse in Muttenz BL zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.
Am Dienstag, 21. Oktober 2025, ca. 15.30 Uhr, ereignete sich bei der Kreuzung Tschachenstrasse / Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall.
Ein 69-jähriger E-Bike-Lenker war auf der Schäniserstrasse auf dem Trottoir in Richtung Bilten unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über das E-Bike verlor und stürzte.
Am 22. Oktober 2025, kurz nach 8 Uhr morgens, kam eine besondere E-Mail über die Medienverteilerliste der Kantonspolizei St.Gallen: Es war die letzte Medienmitteilung von Hanspeter Krüsi – nach über 20'000 versendeten Nachrichten, zahllosen Gesprächen mit Medienvertretern und fast zwei Jahrzehnten als Stimme der Polizei.
Seit dem 1. Februar 2009 prägte Hanspeter Krüsi als Leiter Kommunikation das Bild der Kantonspolizei St.Gallen in der Öffentlichkeit – ehrlich, klar und verlässlich.
An der diesjährigen Zuger Messe lädt die Zuger Polizei ein, das Thema Sicherheit in allen Lebensphasen zu erleben.
Auf spielerische Art wird gezeigt, wie man von digitalen Herausforderungen bis hin zu betrügerischen Anrufen sicher durchs Leben geht.
Nach Meldungen über überhöhte Geschwindigkeit in Riedikon führte die Stadtpolizei Uster am vergangenen Sonntag eine gezielte Geschwindigkeitskontrolle im Innerortsbereich durch.
Am 19. Oktober 2025 führte die Stadtpolizei Uster bei trockenen und teilweise sonnigen Bedingungen eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Riedikerstrasse in Riedikon durch.
Anlässlich der Rallye International du Valais verstärkt die Kantonspolizei Wallis ihre Präsenz, um die Sicherheit sowohl auf den Strassen als auch entlang der Rennstrecke zu gewährleisten.
Dieses traditionsreiche Herbstevent zieht jedes Jahr zahlreiche Motorsportbegeisterte sowie renommierte Fahrer und Beifahrer an. Damit die Veranstaltung ein voller Erfolg bleibt, steht die Sicherheit an oberster Stelle.
Thalgau (Österreich). Am 21. Oktober um 19:05 Uhr wurde die Feuerwehr Thalgau mit dem Löschzug Unterdorf von der LAWZ Salzburg mittels Pager zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall alarmiert.
Auf der Fuschler Straße bei Kilometer 3,4 geriet ein Luxuswagen von der Fahrbahn ab und krachte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum am Straßenrand.
Wenn die Tage kürzer werden, steigt jedes Jahr auch die Zahl der Einbrüche. Sobald es früher dunkel wird, nutzen Täter die Dämmerung, um unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzudringen. Besonders im Herbst und Winter, wenn viele Menschen erst nach Einbruch der Dunkelheit von der Arbeit zurückkehren, herrscht Hochsaison für Einbrecher.
Wissenswertes und Tipps, mit welchen Massnahmen Sie sich wirkungsvoll schützen, hat polizei.news gemeinsam mit der Kantonspolizei St. Gallen zusammengestellt.
Aus Verkehrssicherheitsgründen soll zukünftig auf diversen Strassen um den Hauptbahnhof Tempo 30 gelten.
Die neuen Tempo-30-Strecken grenzen an Strassen, wo bereits heute Tempo 30 gilt, wie die Löwenstrasse, Waisenhausstrasse oder das Limmatquai.
Ein Automobilist kam am Dienstag ausserhalb von Siglistorf von der Strasse ab.
Der Wagen stürzte einen bewaldeten Abhang hinunter und blieb hängen. Die Feuerwehr befreite den unverletzten Lenker.
Die Schweiz liegt am Südrand eines umfangreichen Tiefdruckgebiets über den Britischen Inseln in einer zunehmenden westlichen Höhenströmung. Diese führt schubweise feuchte und milde Atlantikluft zu unserem Land.
Am Donnerstag zieht ein Randtief unter rascher Verstärkung vom Ärmelkanal zur Nordsee. Sein Sturmfeld erfasst auch die Alpennordseite und im Laufe des Tages steuert es eine Kaltfront über die Schweiz hinweg. In der Folge fliesst kühlere Luft nach.
Am Montag, 20. Oktober 2025, ca. 16:30 Uhr, ereignete sich in Näfels ein Verkehrsunfall.
Ein 89-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen von Netstal in Richtung Näfels.
Lemgo (Deutschland). Am Montagabend (20. Oktober 2025) ist es in Lemgo (Kreis Lippe) zu einer tödlichen Auseinandersetzung in einem Supermarkt gekommen.
Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde durch mehrere Stichverletzungen tödlich verletzt. Ein 33-jähriger Tatverdächtiger wurde noch am Tatort festgenommen.
Am 2. Dezember 2022 kam es in Böckten BL auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums zu einem tödlichen Streit zwischen zwei Jugendlichen aus einem Erziehungsheim.
Ein 17-jähriger Jugendlicher verletzte dabei einen 18-jährigen Mitbewohner mit einem Messer tödlich. Das Opfer verstarb noch am Tatort.
Am Montag, 20. Oktober 2025, gegen 5 Uhr, ereignete sich in der Molkerei von Botyre (Gemeinde Ayent) ein Raubüberfall.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Wallis bitten die Bevölkerung um Hinweise.
Am Freitag, 10. Oktober 2025, gegen 00:15 Uhr, bemerkte eine Polizeipatrouille in einer Industriezone von Mont-sur-Lausanne ein verdächtiges Fahrzeug nahe einer Waffenhandlung.
Mehrere Personen hielten sich rund um das Auto auf.
Der Seelisbergtunnel zählt zu den wichtigsten Verkehrsadern der Schweiz. Er verbindet Beckenried im Kanton Nidwalden mit Seelisberg im Kanton Uri und bildet einen zentralen Abschnitt der Autobahn A2. Täglich durchqueren Tausende Fahrzeuge den fast 9,3 Kilometer langen Tunne.. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Sicherheit. Moderne Technik, regelmässige Wartung und klar geregelte Abläufe sorgen dafür, dass der Tunnelbetrieb reibungslos funktioniert.
Im folgenden Beitrag erfahren Sie, welche Massnahmen und Systeme für Sicherheit im Seelisbergtunnel sorgen, um die Risiken im Strassentunnelverkehr zu minimieren.
Samstag, 18. Oktober 2025, gegen 23:45 Uhr, wurde die Kantonspolizei Waadt über einen Einbruch in eine Waffenhandlung in Renens informiert.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Eingang gewaltsam aufgebrochen wurde und im Innern Waffen sowie Munition entwendet wurden.
Am Montag, 20. Oktober 2025, ca. 15:15 Uhr, ereignete sich in Netstal ein Verkehrsunfall.
Eine Autolenkerin fuhr auf der Landstrasse von Netstal in Richtung Mollis.
Am Dienstag (21.10.2025), kurz nach 6 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 in Richtung St. Margrethen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme für rund zwei Stunden gesperrt werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (21.10.2025), um 9:40 Uhr, ist es auf der Grynaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einem Auto gekommen.
Die oder der mutmassliche Autofahrende hat sich nach dem Unfall vom Unfallort entfernt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld wurde gestern Montag, 20. Oktober 2025, kurz nach 17.00 Uhr, ein Sattelmotorfahrzeug mit ungarischen Kontrollschildern angehalten und kontrolliert.
Bei der Kontrolle konnten beim Fahrzeuglenker, einem serbischen Staatsangehörigen, Atemalkoholsymptome festgestellt werden.
Die neue Web-Applikation "Notfall-Finder" hilft Menschen in Stadt und Agglomeration Bern bei einem medizinischen Notfall mit Orientierungshilfen weiter und informiert in Echtzeit über die Auslastung der lokalen Notfallstationen.
Das Angebot auf www.notfall-finder.ch steht ab dem 21. Oktober 2025 zur Verfügung und ist kostenlos. Die Web-App wurde von den Firmen POLARIS HEALTH AG und JAXForms AG in Zusammenarbeit mit den Spitälern der Agglomeration entwickelt. Das Projekt steht unter der Leitung der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern und wird vom Kanton und den drei Berner Krankenkassen Atupri, KPT und Visana finanziert. Mit ihrem Engagement zielen der Kanton, die Versicherer und die teilnehmenden Leistungserbringer darauf ab, die Versorgung für die Berner Bevölkerung effizienter zu gestalten und dadurch auch die Gesundheitskosten zu senken.
Gestern Nachmittag verunfallte in Bürglen ein Mann bei Holzerarbeiten schwer.
Er rutschte aus und stürzte über ein Felsband in die Tiefe. Dabei erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.