Aktuell sind betrügerische E-Mails mit angeblichen Bussgeldandrohungen im Umlauf.
Dabei handelt es sich um einen Phishing-Versuch von Cyberkriminellen. Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen.
Gestern Abend ist ein 32-jähriger Mann mit massiv überhöhter Geschwindigkeit auf der Bertiswilstrasse in Rothenburg Richtung Rain gefahren.
Er konnte angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Am 24. August 2025 stürzte ein Bergsteiger am Matterhorn ab.
Er kam dabei ums Leben. Gegen 16.00 Uhr befanden sich zwei Bergsteiger auf dem Abstieg vom Gipfel über den Hörnligrat auf der Nordostseite.
Der Glaubenbielenpass ist ein malerischer Gebirgspass in der Zentralschweiz, der die Kantone Obwalden und Luzern miteinander verbindet. Mit einer Höhe von 1‘611 Metern über dem Meeresspiegel zählt er zu den weniger bekannten, aber dennoch reizvollen Alpenübergängen. Die Passstrasse führt von Giswil im Kanton Obwalden über Sörenberg im Kanton Luzern bis nach Schüpfheim im Entlebuch. Diese Route bietet nicht nur atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt, sondern auch vielfältige Möglichkeiten für Naturerlebnisse, kulturelle Entdeckungen und sportliche Aktivitäten.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die verschiedenen Facetten des Glaubenbielenpasses.
Auf der Belchenstrasse in Olten ist am Dienstagabend, 26. August 2025, der Lenker eines E-Trottinetts gestürzt.
Dabei hat sich der Verunfallte erhebliche Verletzungen zugezogen. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike wurde am Mittwoch in Landschlacht der E-Bike-Fahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der seit Montag vermisste Mann aus Niederlenz wurde von einem Familienmitglied aufgefunden.
Ein Familienangehöriger meldete sich bei der Polizei und gab an, den Gesuchten in Zürich aufgefunden zu haben.
Gestern Abend hat ein unbekannter Mann einer 14-jährigen Radfahrerin am Xylophonweg in Luzern beim Vorbeifahren mit seinem Rennvelo die Hand ins Gesicht geschlagen und sie dabei verletzt.
Die Polizei sucht den unbekannten Mann oder Zeugen des Vorfalles.
Bei einer routinemässigen Verkehrskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am späten Dienstagabend (26.08.2025) in Regensdorf zwei Einbrecher festgenommen.
Im Zuge der Kontrolle sahen sich die eingesetzten Polizisten aufgrund des auffälligen Verhaltens der Insassen veranlasst, das Fahrzeug einer vertieften Überprüfung zu unterziehen.
Ein Autofahrer musste am Dienstag in Kreuzlingen nach einem Selbstunfall ins Spital gebracht werden.
Ein 65-jähriger Autofahrer war kurz nach 17.30 Uhr auf der Romanshornerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs.
Am Dienstagnachmittag ist es in Versam zu einer Auffahrkollision innerhalb einer Motorradgruppe gekommen.
Ein Motorradfahrer musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am Dienstagnachmittag ist es in Sutz zu einem Badeunfall gekommen.
Drittpersonen konnten einen bewusstlosen Mann aus dem Wasser bergen. Trotz sofort eingeleiteten Rettungsmassnahmen verstarb der Mann kurze Zeit später im Spital. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am frühen Mittwochmorgen in Langrickenbach einen Fälleler festgenommen und inhaftiert.
Beim Tatverdächtigen wurde Deliktsgut sichergestellt.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard-Nordportal staut sich der Verkehr auf fünf Kilometern.
Zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo staut sich der Verkehr aktuell auf einer Länge von rund fünf Kilometern.
Am Dienstagnachmittag (26. August 2025) wurde in einer Wohnung in Neuhausen am Rheinfall eine 47-jährige Frau tödlich verletzt.
Der Hergang und die Hintergründe zu dieser Tat sind aktuell noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Dienstag (26.08.2025), kurz vor 21 Uhr, ist es auf der Zeughausstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (26.08.2025), um 8:45 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Fahrrad gekommen.
Ein 9-jähriges Mädchen verletzte sich unbestimmt und wurde ins Spital gebracht.
Zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (26.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firmenhalle an der Fleubenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch ein eingeschlagenes Fenster.
Am Dienstag (26.08.2025), kurz nach 15 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass der Twirrenbach, im Bereich der Twirrenstrasse 150, mit Schlamm verschmutzt sei.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte eine Baustelle in der Nähe als Verursacherin eruieren.
Am Dienstag (26.08.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es in einer Recyclinganlage an der Steinenbachstrasse zu einem Brand gekommen.
Ein Mitarbeiter bemerkte aus einer freistehenden Recycling-Mulde, die mit Elektroschrott gefüllt war, eine starke Rauchentwicklung und schlug umgehend Alarm.
In Herisau ist es am Dienstag, 26. August 2025, zwischen einem Auto und einem Motorrad zu einer Kollision gekommen.
Die beiden Lenker blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstagmorgen, 26. August 2025, ist es in Herisau zu einer Auffahrkollision zwischen vier Autos gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und konsultierten einen Arzt.
Am Montag wurde ein Mann in der Seebadi in Romanshorn aus dem Wasser gerettet.
Nach der Reanimation musste er mit unbestimmten Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden, wo er verstarb.
Das Bau- und Verkehrsdepartement baut ab Montag, 1. September 2025 an der Neubadstrasse eine neue Abwasserdruckleitung unter die Gleise der Elsässerbahn.
Der bisherige sogenannte Düker Neubadstrasse muss ersetzt werden, weil die SBB ihre Gleise zur Umsetzung des 4-Meter-Korridors zwischen Basel SBB und Bahnhof St. Johann absenken wird. Bis voraussichtlich Ende Februar 2026 bleibt die Neubadstrasse zwischen Kaltbrunnen-Promenade und Kastelstrasse deshalb für den Auto- und Veloverkehr gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert.
A8 Bönigen Frontalkollision zwischen zwei Autos – drei Personen verletzt
Am Dienstagabend ist es auf der A8 bei Bönigen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Beim Unfall verletzten sich drei Personen, eine davon schwer. Der Autobahnabschnitt war für längere Zeit gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Altendorf: Bootskollision fordert zwei Todesopfer und mehrere Verletzte
Am Dienstagabend, 26. August 2025, kam es auf dem Obersee zu einer schweren Bootskollision. Dabei verloren zwei Personen ihr Leben, vier weitere wurden leicht verletzt.
Am Montag (28. Juli 2025) sank ein Leichtflugzeug nach einer mutmasslich notfallmässigen Wasserlandung.
Eine Insassin des Flugzeuges wurde dabei verletzt und ins Spital gefahren. Der Pilot blieb unverletzt (>>Polizei.news berichtete<<). Das gesunkene Leichtflugzeug konnte gestern in einer aufwändigen Bergungsaktion aus dem Wasser geborgen werden.
Am Mittwoch, 27. August 2025, kurz nach 00.20 Uhr, ereignete sich in Rochefort ein Selbstunfall.
Eine 23-jährige Automobilistin aus dem Val-de-Ruz war auf der Route de la Tourne in Richtung Osten unterwegs.
Am Dienstagnachmittag, 26. August 2025, erlitt ein Motorradfahrer bei einer Selbstkollision in Vorderthal erhebliche Verletzungen.
Der 51-Jährige war nach 16 Uhr auf der Wägitalerstrasse von Vorderthal nach Siebnen unterwegs, als er in einem Tunnel die Kontrolle über das Zweirad verlor und stürzte.
Bei einer Kollision zwischen einem Velo und einem Auto ist der Zweiradlenkende lebensbedrohlich verletzt worden.
Mit der Rega wurde er in ein ausserkantonales Spital eingeliefert. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Ein E-Bike-Fahrer wurde am Dienstag bei einem Zusammenstoss mit einem Trottinettfahrer in Frasnacht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern Abend geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn auf ein Strassenbord.
Dabei kollidierte er frontal mit einem Kandelaber, wodurch es das Fahrzeug überschlug. Es kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Automobilist wurde verletzt.
Am späten Dienstagnachmittag (26.08.2025) fuhr ein 55-jähriger Motorradfahrer zusammen mit einem 18-jährigen Mitfahrer von Haslen her in Richtung Appenzell.
In der Rechtskurve bei der Schiessegg kam das Motorrad zu Fall und schlitterte über die Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn.
Damit jeder Verkehrsteilnehmer weiss, wo er lang fahren soll, übt unsere Verkehrsabteilung regelmässig.
Die Verkehrsabteilung unserer Feuerwehr ist bei Einsätzen auf den Strassen unterwegs, um uns abzusichern. Sie leitet den Verkehr um und sorgt dafür, dass wir in Ruhe arbeiten können.
Vorankündigung: 50 Jahre Stützpunkt der Seepolizei Zürich
Am Samstag, 20. September 2025, feiert die Seepolizei Zürich ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.
Wichtige Verkehrsinformationen zum Stadtfest Uster.
Während des Stadtfests kommt es zu Strassensperrungen. Folgende Strassen sind für den Verkehr gesperrt:
Am Sonntagmorgen, 24. August 2025, kurz nach 07.00 Uhr, ereignete sich auf der Route de Berne bei Moudon ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein Personenwagen wurde fast frontal von einem Lieferwagen erfasst. Der Autofahrer verstarb, der Lieferwagenlenker wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Die Strasse war mehrere Stunden gesperrt.
Der Einfluss eines flachen Hochdruckgebiet mit Kern über Südosteuropa lässt weiter nach und mit südwestlicher Strömung wurde sehr warme Luft zum Alpenraum geführt. Auf Mittwoch gelangt die Schweiz in den Einflussbereich einer Tiefdruckzone über den Britischen Inseln. Aus Südwesten wird dadurch zunehmend feuchte und instabil geschichtete Luft zu den Alpen geführt.
Die Zufuhr von feuchter und instabil geschichteter Luft aus Südwesten hält am Donnerstag an. Am Alpensüdhang wird diese Luftmasse zusätzlich gestaut, was zu grösseren Niederschlagsmengen führt. Am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag überquert dann eine Kaltfront die Schweiz.
Seit dem 2. Februar 2025 werden im Tunnel Entlisberg inklusive Vorzonen und Portalbereiche die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung instand gesetzt.
Aufgrund von Änderungen im Bauablauf kommt es jetzt zu Anpassungen der Verkehrsführung beziehungsweise zu Verlängerungen bestehender Einschränkungen.
In der Nacht auf Dienstag, 26. August 2025, ist auf der Autobahn A1 bei Kriegstetten der Anhänger eines Lastwagens in Brand geraten.
Dabei wurde niemand verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montagabend (25.08.2025) ereignete sich auf der Rosenbergstrasse ein Verkehrsunfall, bei welchem ein 45-jähriger E-Scooter-Fahrer mit einem Fussgänger kollidierte.
Der E-Scooter-Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Der Fussgänger hat vor dem Eintreffen der Polizei die Unfallstelle verlassen. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Im Fall des Dreifachmords von Corcelles hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Mordes gegen den Beschuldigten ausgeweitet.
Der mutmassliche Täter hat seine Verantwortung gestanden, während die rechtsmedizinischen Untersuchungen ergaben, dass die Opfer bereits vor 17.30 Uhr ums Leben kamen – deutlich vor dem Anruf bei der Polizei um 21.00 Uhr.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.