Auch in der Badi kann ein Notfall passieren – die Feuerwehr Dietlikon ist darauf vorbereitet.
Von kleinen Schnittwunden bis hin zu lebensrettenden Sofortmassnahmen trainierte die Sanitätsgruppe verschiedene Szenarien.
Um kurz nach 23 Uhr wurde die Feuerwehr Dübendorf – Wangen-Brüttisellen mit dem Stichwort "Brand im EFH" an die Riedmühlestrasse in Brüttisellen alarmiert.
Bereits bei Ankunft war starke Rauchentwicklung sichtbar. Zwei Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Ein eher flaches Hochdruckgebiet mit Kern über Südosteuropa bleibt bis am Dienstag bei uns wetterbestimmend. Im Laufe des Dienstags dreht die Strömung auf Südwest, wodurch nochmals sehr warme Luft zum Alpenraum fliesst.
Am Dienstagabend und Mittwoch gelangt die Schweiz in den Einflussbereich einer Tiefdruckzone über den Britischen Inseln. Aus Südwesten wird dadurch zunehmend feuchte und instabile Luft zu den Alpen geführt.
Am Sonntag, 25. August 2025, ca. 17:20 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 30-jährige Autofahrerin verlor wegen einer Wespe im Innenraum die Kontrolle und kollidierte mit sieben Zaunpfosten.
In der Nacht vom 24. auf den 25. August 2025 sind mehrere Personen gewaltsam in eine Garage im Industriegebiet von Siders eingebrochen.
Sie entwendeten mehrere Luxusfahrzeuge und flüchteten. Drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wurden festgenommen.
Der Forcola di Livigno Pass verbindet das italienische Livigno mit der Schweiz nahe dem Engadin. Der Pass liegt auf einer Höhe von 2‘315 Metern und stellt eine wichtige Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Regionen dar. Aufgrund seiner hochalpinen Lage ist er vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten von Bedeutung, da er in den Wintermonaten häufig gesperrt ist. Seine Lage bietet beeindruckende Ausblicke auf umliegende Gipfel und Täler, die durch ihre geologische Vielfalt und alpine Flora und Fauna geprägt sind.
In diesem Beitrag erhalten Sie einen fundierten Überblick über seine geographische Bedeutung, die Natur und Landschaft, die kulturelle Dimension, Aktivitäten für Besucher und Aspekte der Verkehrssicherheit.
Auf der Passwangstrasse in Beinwil und auf der Seewenstrasse in Büren haben sich am Sonntag, 24. August 2025, zwei Selbstunfälle mit Motorrädern ereignet.
Die Motorradlenker wurden verletzt und mit einer Ambulanz respektive einem Rettungshelikopter in Spitäler gebracht. Die Polizei macht auf die laufende Präventionskampagne "schliifts?!" aufmerksam.
Am Montagvormittag, 25. August 2025, kurz vor 10.30 Uhr, ereignete sich im Chienbergtunnel in Sissach BL eine Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Der Tunnel musste vorübergehend gesperrt werden.
Derzeit werben E-Mails und Webseiten für angeblich KI-gesteuerte Handelsplattformen wie zum Beispiel „ChatGPT Trader“.
Versprochen werden schnelle Krypto-Gewinne dank künstlicher Intelligenz – doch das System dahinter ist betrügerisch.
Während Geschwindigkeitskontrollen in Seengen und an der Staffeleggstrasse stoppte die Kantonspolizei neun Fahrzeuglenkende, die deutlich zu schnell unterwegs waren.
Mehrere Lenker mussten den Führerausweis noch auf der Kontrollstelle abgeben.
Die Zentralbahn saniert das Bahnhofsgebäude in Brienz und verlegt deshalb ihr Reisezentrum ab dem 29. August 2025 in ein Provisorium direkt am Bahnhof.
Das neue, modernisierte Reisezentrum wird im Sommer 2026 eröffnet.
Ab Dienstag, 26. August 2025, geht am Bankverein bei der Zufahrt in die Freie Strasse eine neue Poller-Anlage in Betrieb.
Die Anlage verdeutlicht die Zufahrtsbeschränkungen und trägt zu einer attraktiven, fussgängerfreundlichen Basler Innenstadt bei.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es zwischen dem Pardorea-Tunnel und dem Piottino-Tunnel zu Verkehrsbehinderungen.
Ein Pannenfahrzeug blockiert den rechten Fahrstreifen. Der Verkehr wird einspurig geführt.
Am Samstagabend (23. August 2025, nach 17:00 Uhr) ereignete sich im Kreisel "Rothli" in Eschenbach ein Unfall.
Ein Teleskoplader fuhr auf einen Motorradfahrer auf. Der Töfffahrer stürzte und wurde erheblich verletzt.
Am Sonntagmittag (24. August 2025, kurz vor 13:00 Uhr) fuhr ein Motorradlenker von Altbüron in Richtung Ebersecken.
Er geriet ins Rutschen und prallte gegen die Leitplanke. Der Mann wurde erheblich verletzt und ins Spital gebracht.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Erstfeld und Göschenen auf rund 7 Kilometern.
Wegen Überlastung müssen Autofahrer mit einem Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 10 Minuten rechnen.
Am frühen Sonntagabend hat sich am Umbrailpass eine Kollision zwischen einem Velo und einem Personenwagen ereignet.
Der 44-jährige Velofahrer wurde verletzt und mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen.
Am Sonntagabend (24.08.2025) kam es auf der Oehningerstrasse in Stein am Rhein zu einem Selbstunfall.
Ein 39-jähriger Autofahrer verlor alkoholisiert die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte mit seinem Beifahrer einen Abhang hinunter und überschlug sich mehrfach. Beide Männer wurden verletzt.
Am Montag (25.08.2025), kurz nach 5 Uhr, ist es in St.Gallen-Winkeln auf der Einfahrt zur A1 in Fahrtrichtung Zürich zu einem Verkehrsunfall, ausgelöst durch einen Fuchs, gekommen.
Beteiligt waren ein Motorrad und ein Lieferwagen. Ein 41-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Sonntag (24.08.2025), kurz vor 18:45 Uhr, ist ein 37-jähriger Mann auf dem Hummelweg mit seinem Lieferwagen in ein parkiertes Auto gefahren.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Führerausweis wurde ihm entzogen. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (24.08.2025), um 22:00 Uhr, ist ein 26-jähriger Mann auf der Kohlschlagerstrasse mit seinem Auto verunfallt.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Führerausweis wurde ihm entzogen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Sonntag (24.08.2025), kurz nach 14:30 Uhr, ist in Vättis ein 48-jähriger Gleitschirmpilot bei der Landung abgestürzt und verletzt worden.
Eine Windböe erfasste den Schirm im Landeanflug. Der Mann wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Sonntag (24.08.2025), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Wildhauserstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Ein 21-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und ins Spital gebracht.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es zwischen Erstfeld und Amsteg zu einem rund 5 Kilometer langen Stau.
Grund dafür sind Bauarbeiten mit Fahrbahnverengung. Der Zeitverlust beträgt bis zu 30 Minuten.
Ein Brand in einem Wohnhaus in Lignières hat am Sonntag, 24. August, kurz nach 13.00 Uhr grossen Sachschaden verursacht.
Verletzt wurde niemand. Die betroffene Familie musste umquartiert werden.
Wie bereits am 30. Juni 2025 kommuniziert wurde, gibt es aufgrund des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests im Glarnerland am Samstag, 30. und Sonntag, 31. August 2025 zeitweise, beidseitige Sperrungen der Klausenstrasse.
Nachfolgend sind die wichtigsten Informationen nochmals erwähnt.
Auf der A4 zwischen Rütihof und Küssnacht kommt es ab Freitag, 29. August 2025, zu nächtlichen Spurreduktionen.
Grund ist die Umstellung auf die dritte Bauphase bei der Instandsetzung des Autobahnabschnitts. Tagsüber sind ebenfalls Einschränkungen geplant.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Hauptstrasse H3 zu einer Streifkollision gekommen.
Ein Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 24. August 2025, gegen 15.15 Uhr, brach beim Camping in Rebeuvelier ein Brand aus.
Das Feuer entstand ausserhalb eines Chalets und begann sich an der Fassade auszubreiten.
Auf der A12 zwischen Flamatt und Bern-Bümpliz wird der Belag erneuert.
Die Fräs-, Belags- und Markierungsarbeiten erfolgen im September in mehreren Etappen. Für die Arbeiten wird jeweils die Überholspur gesperrt. Der Verkehr kann auf einer Spur auf der Autobahn bleiben.
Am Sonntagmorgen ist in Lausanne ein 17-jähriger Rollerfahrer tödlich verunglückt.
Trotz sofortiger Reanimation durch eine Patrouille der Stadtpolizei Lausanne konnte der Jugendliche nicht gerettet werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Bitte auf Facebook teilen, damit sie schnell gefunden wird! Seit April dieses Jahres wird in der Region Bern eine 26-jährige Frau vermisst.
Trotz umfassender Suchmassnahmen und weiteren Ermittlungen konnte die Frau bisher nicht gefunden werden. Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
A6 Thun-Süd – Spiez: Sperrung für Verkehrsumstellung auf Kanderbrücke.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez wird auch die Kanderbrücke saniert.
Alkoholisiert unterwegs war am Freitagabend (22. August 2025), kurz vor Mitternacht, ein 32-jähriger Autofahrer auf der Nordstrasse in der Gemeinde Baar.
Die bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.36 mg/l.
Ein fahrunfähiger Autofahrer wurde am Freitagabend (22. August 2025), kurz nach 20:00 Uhr, auf der Zugerstrasse in der Gemeinde Unterägeri gestoppt.
Die beim 56-jährigen Mann durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.83 mg/l.
Im März 2025 wurde in Ebikon ein 50-jähriger Mann erheblich verletzt.
Die Staatsanwaltschaft suchte den mutmasslichen Täter mittels Öffentlichkeitsfahndung (>>Polizei.news berichtete<<). Diese wird revoziert, da sich der mutmassliche Täter über einen Rechtsanwalt bei der Polizei gemeldet hat.
Am frühen Sonntagabend ist es auf der A1 bei Rüdtligen-Alchenflüh zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Auto überschlug sich, der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntagnachmittag, 24. August 2025, wurde kurz vor 14.30 Uhr ein Mann am Gottesackerweg in Sissach BL Opfer eines Diebstahls.
Dabei wurde ihm von vier unbekannten Männern eine grössere Menge Schmuck gestohlen. Das Opfer wurde nicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug auf einer geraden Strecke neben die Fahrbahn.
Dabei fuhr er frontal in einen Randleitpfosten und einen Kandelaber. Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, ereignete sich am 22.08.2025 kurz nach 10:30 Uhr in der Gegend von Avegno ein Verkehrsunfall.
Gemäss ersten Ermittlungen war ein 58-jähriger Schweizer aus der Gegend von Locarno mit einem E-Bike auf der Via Vallemaggia in Richtung Gordevio unterwegs.
Wenn die Feuerwehr für die Rettung von Mensch und Tier aufgeboten wird, ist das "Gelände" oft schwierig und gefährlich.
Bei steilen Abhängen, auf hohen Dächern oder in tiefen Schächten ist die professionelle Sicherung von Feuerwehrleuten und zu Rettende äusserst wichtig: Dafür sorgen die Spezialistinnen und Spezialisten der Absturzsicherung.
In Chur ist es auf der Malixerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Personenwagen kollidierte mit der Baustellenabschrankung. Die Stadtpolizei Chur sucht Zeugen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass ein 39-jähriger georgischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Georgien seit dem 19. August 2025 im Tessin im Rahmen komplexer und detaillierter Ermittlungen zu einem Ende November 2024 im Casino von Lugano begangenen Betrug inhaftiert ist.
Gegen ihn erging ein internationaler Haftbefehl der Tessiner Justiz. Nachdem er in Frankreich eine Haftstrafe wegen ähnlicher Delikte verbüsst hatte, wurde er an die Schweiz ausgeliefert.
Zwischen einem Hoch mit Kern über Benelux und einem Tief über Finnland liegt der Alpenraum unter einer nordwestlichen Höhenströmung. Am Südrand des Hochs gelangt mit einer schwachen Bisenströmung zunehmend trockene Luft zu uns. Zu Beginn der neuen Woche dominiert der Hochdruckeinfluss, dabei wird mit auf Südwest drehender Strömung zunehmend wärmere Luft zum Alpenraum geführt.
Im Laufe des Dienstags nähert sich aus Westen ein Tief, welches in der zweiten Tageshälfte allmählich für eine Anfeuchtung der Luftmasse sorgt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.