Die Feuerwehr kannst du rund um die Uhr alarmieren.
Die Feuerwehrnotrufnummer 118 soll bei Notfällen wie Bränden und Rauch, bei Vorfällen mit Öl oder Chemikalien, Unwettern oder Bienen gewählt werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Montagmorgen in Frauenfeld einen Dieb festgenommen und inhaftiert.
Beim Tatverdächtigen wurde Deliktsgut sichergestellt.
Am Sonntag, 10. August 2025, kurz nach 16.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Deutschem Kontrollschild von Bürglen herkommend in Richtung Spiringen.
Zur gleichen Zeit beabsichtigte der Lenker eines Autos mit Urner Kontrollschildern im Bereich Holzboden auf die Klausenstrasse abzubiegen.
Der 50-jährige Motorradfahrer...
Anrufer: „Mein Papagei ist entflogen und sitzt auf einer hohen Tanne – schicken Sie eine Leiter!“
FNZ-Disponentin Julä: „Ehm… wieso ist das ein Notfall?“
Heute, am Montag, 11. August 2025, kurz nach 02.30 Uhr, fuhr die Autofahrerin eines Fahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
Auf der Höhe der Ripplistal Galerie kollidierte sie aus derzeit unbekannten Gründen zuerst mit der Mittelleitplanke und danach mit der rechten Leitplanke, wobei der Personenwagen danach erneut gegen die Mittelleitplanke geschleudert wurde.
Der Splügenpass ist ein beeindruckender Alpenpass, der die Schweiz mit Italien verbindet. Er liegt auf 2'113 Metern über Meer und verbindet das Rheinwald im Kanton Graubünden mit dem Val San Giacomo in der Lombardei. Mit seiner einzigartigen Natur, tief verwurzelten kulturellen Geschichte, zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und seiner Bedeutung für die Verkehrssicherheit zählt er zu den faszinierendsten Pässen der Schweiz.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die landschaftliche Schönheit des Passes, seine historische und kulturelle Bedeutung, empfehlenswerte Aktivitäten sowie über sicherheitsrelevante Aspekte und Präventionsmassnahmen.
Am Montag (11.08.2025), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Wiesentalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 52-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (10.08.2025), kurz vor 10:45 Uhr, ist es an der Wildhauser Schofbergwand zu einem tödlichen Kletterunfall gekommen.
Ein 48-jähriger Schweizer stürzte mehrere Meter in die Tiefe und kam dabei ums Leben.
Zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (10.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Glacewagen an der Aegetenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über eine Türe gewaltsam Zutritt zum Glacewagen.
Am Sonntag (10.08.2025), kurz vor 18:15 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Mofa und einem Motorrad gekommen.
Der 40-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (10.08.2025), kurz vor 18 Uhr, ist ein 47-jähriger Mann auf der Eichaustrasse mit seinem Motorrad verunfallt und unbestimmt verletzt worden.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stellten am Flughafen Zürich mehrere Kilogramm Kokain im Gepäck einer Reisenden fest.
Versteckt war das Betäubungsmittel jeweils in einem Koffer mit doppeltem Boden.
Am Montag, 11. August 2025, brach unter einer Terrassenüberdachung an der Rue de la Gruère Nr. 17 in Saignelégier ein Brand aus.
Der Feuerwehrdienst SIS Franches-Montagnes, unterstützt vom CR Tramelan, war rasch vor Ort und konnte den Brand auf die Überdachung begrenzen sowie eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude verhindern.
Nach einer Vermisstmeldung ist am Freitagabend im Raum Churwalden-Chur-Schanfigg eine Suchaktion nach einem Senior eingeleitet worden.
Der Vermisste wurde am Sonntag leblos aufgefunden.
Heute Montag, 11. August 2025, beginnt im Kanton Schaffhausen das neue Schuljahr.
Aus diesem Anlass führt die Schaffhauser Polizei gemeinsam mit der TCS Sektion Schaffhausen und dem Automobil Club der Schweiz (ACS) eine kantonsweite Präventionskampagne zum Schulanfang durch. Die Aktion hat am Morgen begonnen und wird im Verlauf dieser Woche an mehreren Orten im ganzen Kanton umgesetzt – mit dem Ziel, die Sicherheit auf Schulwegen zu erhöhen.
Am Sonntag wurde ein Mann beim Baden im Rhein bei Wagenhausen durch andere Schwimmer gerettet.
Nach der Reanimation musste er mit unbestimmten Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntagabend (10. August 2025) ist ein Gasgrill in Brand geraten.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Der Mann, der seit dem 11. Juli 2025 als vermisst gemeldet war, wurde am Dienstag, 5. August 2025 leblos aufgefunden.
Am Dienstag, 5. August 2025, entdeckten Berggänger am Lagginhorn, westlich des Südgrats, auf einer Höhe von zirka 3'400 Metern eine leblose Person.
Bei einer gemeinsamen Polizeiaktion sind am vergangenen Wochenende zahlreiche Verkehrskontrollen an verschiedenen Örtlichkeiten durchgeführt worden.
Dabei wurden gesamthaft über 250 Personen und rund 100 Fahrzeuge kontrolliert. 15 Fahrzeuglenkende waren in nicht fahrfähigem Zustand unterwegs und eine Person wurde wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen.
Im Oberfeld in Kallnach wird auf der Kantonsstrasse zwischen der Kurve Schmittenrain und dem Bärengrabenweg ein lärmarmer Belag eingebaut.
Deshalb muss der Abschnitt von Samstag, 16. August, 5 Uhr, bis Sonntag, 17. August 2025, 5 Uhr, komplett gesperrt werden.
Im Zusammenhang mit der Street Parade in Zürich lag der Fokus verstärkt auf der Kontrolle des Rückreiseverkehrs.
Dabei wurden 24 Fahrzeuglenkende in fahrunfähigem Zustand angehalten und aus dem Verkehr gezogen.
Das Tiefbauamt des Kantons Bern erneuert in Grindelwald den Belag auf der Grindelwaldstrasse im Abschnitt Schlüöcht–Rotenegg.
Die Arbeiten dauern von Montag, 18. August, bis Freitag, 17. Oktober 2025.
Ab dem 11. August 2025 finden für etwa zwei Wochen Nachtarbeiten zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr statt.
Die Kreuzung der Route de Chancy mit dem Autobahnkreuz wird durch Verkehrspolizisten überwacht, und die Fahrspuren werden reduziert, was zu Verzögerungen in diesem Bereich führen kann.
Am Sonntag, 10. August 2025, gegen 18.15 Uhr, fuhr eine 16-jährige Bewohnerin der Neuenburger Berge mit einem Scooter auf der Route du Vignoble.
Auf Höhe der Migrolino-Tankstelle kam es zur Kollision mit einem Scooter, der von einem 19-jährigen Bewohner des Littorals gelenkt wurde.
Eine ausgedehnte Hochdruckzone erstreckt sich vom nahen Atlantik über Mitteleuropa hinweg bis nach Osteuropa. Sie bestimmt mit trockener und warmer Luft das Wetter in der Schweiz.
Am Sonntag verlagert sich der Kern des Hochs vom Ärmelkanal zur Nordsee. Auf der Alpennordseite stellt sich dadurch eine schwache Bisenströmung ein und es fliesst in den unteren Luftschichten vorübergehend etwas weniger warme Luft zu uns.
Ab dem 11. August 2025 werden für etwa vier Monate Parkplätze entlang der Rue Maurice-Braillard entfernt.
Das ursprünglich für den 14. Juli 2025 geplante Vorhaben beginnt nun im August.
In der Nacht vom 17. auf den 18. August 2025 ist der Abschnitt der Avenue de France zwischen der Rue de Montbrillant und der Voie-Creuse in Richtung See für den Verkehr gesperrt.
In diesem Fall müssen Sie den angegebenen Umleitungen folgen.
Am 8. August 2025 hatte die Kantonspolizei Waadt das Vergnügen, den Leiter des Abteilungsbereichs Jugend, Umwelt und Sicherheit zu begrüssen, der die Nachtschichten aus nächster Nähe begleitete.
Der Besuch ermöglichte einen direkten Einblick in die Arbeit der Polizei während der Nachtpatrouillen und förderte den Austausch...
Am Sonntag, 10. August, gegen 12.40 Uhr, fuhr ein Traktor mit Arbeitsanhänger, gelenkt von einem 28-jährigen Einwohner des Plateaus de Diesse, auf der Route de Nods nach Lignières in südlicher Richtung mit der Absicht, nach links auf einen Feldweg abzubiegen.
Während dieses Manövers kam es zur Kollision mit einem Motorrad, das von einem 20-jährigen Bewohner des Berner Juras gelenkt wurde und gerade den landwirtschaftlichen Konvoi überholte.
Primarschulklassen aus Feusisberg und Goldau haben kürzlich ihre Kreativität unter Beweis gestellt und im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der Kantonspolizei Schwyz Geschwindigkeitsmessanlagen farbenfroh gestaltet.
Die künstlerisch bemalten Geräte werden ab sofort in der Nähe von Schulhäusern aufgestellt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmenden.
Am Samstagabend hat in Gwatt bei Thun ein unbekannter Täter einen Raubüberfall auf einen Tankstellenshop verübt und flüchtete auf einem Fahrrad mit der Beute.
Im Rahmen der aufgenommenen Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Die Stadtpolizei blickt auf ein friedliches und stimmungsvolles Churer Fest 2025 zurück.
Zwischen 90'000 und 100'000 Besucherinnen und Besucher feierten bei sommerlichen Temperaturen das grösste Volksfest der Südostschweiz.
Auf der A2 zwischen Giornico und Airolo kommt es derzeit zu einer massiven Überlastung in Richtung Gotthard.
Die Staulänge beträgt 12 Kilometer. Autofahrer müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 2 Stunden rechnen.
Die Kantonspolizei Zürich war zusammen mit der Transportpolizei und der Transsicura von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen mit einem grösseren Aufgebot am Hauptbahnhof präsent.
Insgesamt wurden 31 Personen festgenommen – unter anderem wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz, Diebstählen und Drogendelikten.
Am Sonntag, 10.08.2025, ca. 12.20 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen mit Sachschaden.
Eine 20-jährige Lernfahrerin kam aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal/seitlich mit einem entgegenkommenden Auto.
Dieser junge Mann ging selbständig auf einen Spaziergang und wurde völlig durchnässt aufgefunden.
Weil er alleine und durchnässt war, wählte jemand die Notrufnummer 117.
Auf der Passwangstrasse in Ramiswil hat sich am Sonntag, 10. August 2025, eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Eine Stand-up-Paddlerin wurde am Sonntagmorgen bei einem Zusammenstoss mit einem Motorschiff auf dem Bodensee bei Egnach leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Schutz & Rettung Zürich (SRZ) hat an der diesjährigen Street Parade 757 medizinische Behandlungen durchgeführt – eine leichte Zunahme im Vergleich zum Vorjahr.
Schnitt- und Schürfwunden, Intoxikationen sowie Kopfschmerzen und Herz-/Kreislaufprobleme gehörten zu den häufigsten Behandlungsgründen. SRZ zieht eine rundum positive Bilanz.
Die Street Parade mit mehreren hunderttausend Besuchern verlief grösstenteils friedlich.
48 Personen wurden festgenommen, darunter auch mutmassliche Diebe und Drogenhändler.
An der Lenk im Simmental hat sich am Samstagmittag (09.08.2025) ein tödlicher Gleitschirmunfall ereignet.
Ein 55-jähriger Schweizer aus dem Kanton Luzern verstarb noch an der Unfallstelle.
Am Samstagabend (09.08.2025) führten die Kantonspolizei St.Gallen und das Strassenverkehrsamt technische Verkehrskontrollen im Bereich Werdenberg durch.
Mehrere Personen wurden angezeigt, zwei Lenker waren alkoholisiert unterwegs.
Am Sonntagmorgen (10.08.2025) hat sich auf der Autobahn A15 bei Benken eine Auffahrkollision mit zwei Autos ereignet.
Fünf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.