Am Freitagnachmittag, 18. Juli 2025, ist eine Frau im Bereich des Bahnhofs Oensingen durch einen unbekannten Mann bestohlen und tätlich angegangen worden. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In der Nacht auf Samstag wurde eine Personengruppe in Frauenfeld von einem Mann mit einem Messer bedroht.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen einen Tatverdächtigen fest.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto hat sich am Freitagvormittag (18.7.2025) in Riet (Gemeindegebiet Neftenbach) ein Mofafahrer schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 11.00 Uhr fuhr ein 14-jähriger Mofafahrer auf dem Radweg dem Näfbach entlang.
Bald ist ein brandneuer Rettungshelikopter am Basler Himmel unterwegs.
Unsere Crew der Rega-Basis Basel wird demnächst ihren neuen Helikopter vom Typ Airbus H145 D3 mit der Immatrikulation HB-TII in Betrieb nehmen.
Wer sich schnell, zuverlässig und umfassend über das aktuelle Geschehen im Bereich der Polizeiarbeit informieren möchte, kommt an Polizei.news kaum vorbei. Das Portal hat sich in den letzten Jahren zur wichtigsten Anlaufstelle für offizielle Polizeimeldungen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein entwickelt.
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Bei einem Verkehrsunfall hat sich am Freitagnachmittag (18.7.2025) in Volketswil eine Motorradfahrerin schwere Verletzungen zugezogen.
Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 21-jährige Frau mit dem Motorrad auf der Umfahrungsstrasse von Gutenswil Richtung Schwerzenbach.
Am Freitag, 18. Mai 2025, kurz vor 12.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Basel, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden verletzt.
Zwischen Quinto und Airolo staut sich der Verkehr auf der A2 Richtung Gotthard.
Aktuell beträgt die Staulänge rund 4 Kilometer, was zu einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten führt. Grund ist eine Überlastung in Richtung Chiasso – Gotthard.
Beim nächtlichen Abstieg vom Wildspitz stürzte ein Wanderer rund 100 Meter in die Tiefe und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu.
Der Mann musste mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen werden.
Aktuell herrscht auf der A2 (Luzern → Gotthard) zwischen Erstfeld und Göschenen eine massive Überlastung mit rund 9 km Stau.
Reisende müssen mit einer Verzögerung von bis zu 1 Stunde und 30 Minuten rechnen.
Am Freitagnachmittag, 18. Juli 2025, hat eine Passantin im Gebiet Lägern einen Mann beobachtet, der dem flüchtigen Häftling entsprach.
Die Kantonspolizei intensivierte umgehend die Fahndung im besagten Gebiet.
Am Freitag (18.07.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Ricken und Oberbüren Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei wurde in Ricken ein 27-jähriger Autofahrer mit 154 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. In Oberbüren wurde ein 21-jähriger Motorradfahrer mit 146 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. Beiden Männern wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Freitag (18.07.2025), kurz vor 18 Uhr, hat ein 41-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 zwischen Rheineck und Meggenhus die Leitplanke gestreift und ist weitergefahren.
Er konnte in Oberbüren angehalten werden. Er wurde mit einem mehrstündigen Fahrverbot belegt.
Am Freitag (18.07.2025), kurz vor 18:15 Uhr, ist ein 16-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad auf der Hauptwilerstrasse verunfallt.
Er wurde dabei eher leicht verletzt. Der Rettungsdienst bracht ihn ins Spital.
Am Freitag (18.07.2025), kurz nach 11:45 Uhr, ist ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Aemelsbergstrasse mit seinem Motorrad gestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (18.07.2025), kurz vor 12:30 Uhr, sind auf der Scherbstrasse, zwischen Hemberg und Bendel, ein Auto und ein Motorrad frontal kollidiert.
Ein 19-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 13'000 Franken.
Update zu dieser Vermisstmeldung (11.08.2025)
Der Mann, der seit dem 11. Juli 2025 als vermisst gemeldet war, wurde am Dienstag, 5. August 2025 leblos aufgefunden.
Am Freitagabend ist es in Hasle bei Burgdorf zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos gekommen. Drei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Während einer Patrouillenfahrt begegnete uns ein auffälliger Töfffahrer – mit vollständiger Schutzkleidung und einem breiten Grinsen!
Solche Begegnungen bringen uns zum Schmunzeln – besonders, wenn alles korrekt ist.
Wir haben einen Vogel gerettet.
Nachdem uns ein Einwohner der Klingnauer Altstadt gemeldet hatte, dass sich seit zwei Tagen ein Turmfalke in seinem Brandschutzschacht befindet, rückten wir vor Ort aus, konnten den Vogel jedoch mit unseren Bordmitteln auch nicht befreien.
Rüstungschef Urs Loher reiste vom 17. bis 18. Juli 2025 nach Wien, um an den D-A-CH Gesprächen mit den Rüstungsdirektoren aus Deutschland und Österreich teilzunehmen.
Im Vordergrund des Austauschs standen aktuelle Rüstungsbeschaffungen sowie die trilaterale Zusammenarbeit.
Am Freitagnachmittag, 18. Juli 2025, gegen 16.30 Uhr, brach in einem Feld im Gebiet La Terrière oberhalb von Alle ein Brand aus.
Ein Landwirt war gerade dabei, mit einer Landmaschine Strohballen zu pressen, als aus noch zu ermittelnden Gründen ein Ballen Feuer fing.
Am Freitagnachmittag ist es in Iseltwald auf der A8 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern und einem Wohnmobil gekommen.
Ein Motorradlenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Der Freitag bringt wechselhafte Bedingungen in der gesamten Schweiz. Während der Morgen vielerorts noch freundlich beginnt, nimmt die Schauer- und Gewitterneigung im Tagesverlauf spürbar zu – besonders entlang der Alpen.
Die Temperaturen steigen verbreitet auf sommerliche Werte um 26 bis 28 Grad. Begleitet wird der Wetterwechsel von auffrischendem Wind und vorübergehenden Föhneffekten. Gegen Abend beruhigt sich das Wetter wieder allmählich.
Heute Nacht gegen 3:30 Uhr entzog sich ein Autofahrer in Vers-Chez-Perrin einer Polizeikontrolle. Er beging mehrere Verkehrszuwiderhandlungen, bevor er in Domdidier von der Polizei gestoppt wurde. Der Fahrer wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Freitag, 18. Juli 2025, gegen 3.30 Uhr, führten Patrouillen aus den Kantonen Waadt und Freiburg auf der Route de Fribourg in Vers-chez-Perrin eine Verkehrskontrolle durch.
Ein zunächst unbekannter Dieb machte sich in der Nacht in Brittnau an parkierten Autos zu schaffen.
Auf der Fahndung nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest.
Am 13. Juli 2025 sind zwei Bergsteiger an der Dent Blanche oberhalb von Evolène in die Tiefe gestürzt. Trotz eingeleiteter Suchaktionen konnte einer der beiden Alpinisten bislang nicht gefunden werden.
Eine Gruppe von fünf nicht gesicherten Bergsteigern befand sich auf dem Abstieg von der Dent Blanche. Gegen 10.30 Uhr, auf etwa 4’200 Metern Höhe, stürzten zwei Alpinisten aus bislang ungeklärten Gründen in die Westflanke der Dent Blanche.
Stark alkoholisiert kam ein Automobilist von der Strasse ab, kollidierte mit einer Stützmauer und blieb im angrenzenden Grünstreifen stecken. Verletzt wurde niemand.
Der Selbstunfall ereignete sich am Donnerstag, 17. Juli 2025, gegen 04.00 Uhr auf der Sädelstrasse in Zufikon.
Am Mittwochnachmittag ist es im Oberengadin zu einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden nahm den Täter am gleichen Tag fest.
Am Bahnhof Döttingen gerieten zwei Männer aneinander. Einer kehrte mit einer Machete zurück. Die Polizei nahm den Mann fest. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend, 17. Juli 2025, um 22.00 Uhr, kam es zwischen zwei Männern auf dem Bahnhofplatz in Döttingen zu einer Auseinandersetzung.
Betrüger locken mit gefälschten Inseraten für attraktive Mietwohnungen.
Damit versuchen sie, Interessenten zur Überweisung von Mietkautionen zu verleiten.
Drei Polizistinnen der Kapo Solothurn sind während der UEFA Women’s EURO 2025 als sogenannte TSLO (Team Security Liaison Officers) im Auftrag der UEFA im Einsatz.
Als Bindeglied zwischen den teilnehmenden Nationalteams und den lokalen Polizeibehörden sorgen sie für reibungslose Abläufe in allen Sicherheitsfragen.
Am Donnerstag wurden in der Region Biel drei Frauen an verschiedenen Orten von einem unbekannten Mann sexuell angegangen.
Den Ermittlungen zufolge muss von einem Zusammenhang zwischen den Ereignissen ausgegangen werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag, 17. Juli 2025, gegen 16.15 Uhr, kam es an der Bahnhofstrasse in Laufen BL zu einem Streit zwischen einem Wirt und einem Gast.
Der Gast wurde dabei verletzt.
Heute Morgen hat das Tiefbauamt des Kantons Bern die Neubrücke zwischen Bremgarten und Bern für jeglichen Verkehr gesperrt.
Eine vertiefte Untersuchung im Rahmen der geplanten Sanierung hat gezeigt, dass sich die Schäden an der Tragstruktur schneller entwickelt haben als erwartet. Die Sperrung erfolgt aus Sicherheitsgründen.
Anhand eines Treffers mit dem automatischen Fahrzeug- und Verkehrsüberwachungssystem (AFV) konnte letzten Donnerstag ein zur Haft ausgeschriebener Mann in einem Auto mit gestohlenen Kontrollschildern auf der A1 angehalten werden.
Der Lenker wird für weitere Delikte beschuldigt, er wurde dem Justizvollzug zugeführt. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Am Donnerstagabend (17.07.2025), kurz nach 22 Uhr, sind an einer Feuerstelle im Kobelwies fünf Jugendliche bei einem Feuer verletzt worden.
Sie erlitten Verbrennungen an den Beinen und wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (17.07.2025), kurz vor 10:30 Uhr, ist es an der Bischofszellerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Dabei wurde der 29-jährige Velofahrer eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (17.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (17.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Letzaustrasse eingebrochen.
Durch ein Fenster verschaffte sich die Täterschaft gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten.
Am Freitagmorgen (18.07.2025), kurz nach 06:30 Uhr, hat ein unbekannter, maskierter Mann an der Oberstrasse einen Tankstellenshop überfallen.
Dabei erbeutete der Räuber über tausend Franken Bargeld. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (17.07.2025), kurz nach 14:30 Uhr ist es an der Churerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Quad gekommen.
Dabei wurde ein 58-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitagmorgen (18.07.2025) ist an der Ringelbergstrasse ein Brand in einer Küche ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
In der Nacht auf Freitag ist in Wynau eine Scheune komplett niedergebrannt.
Das Feuer hat auf ein benachbartes Mehrfamilienhaus übergegriffen. Es wurden keine Personen verletzt. Aufgrund der Löscharbeiten gelangte Öl und Löschwasser in die Aare. Aus Sicherheitsgründen wird vom Begehen und Befahren der Aare abgeraten. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang. Der Einsatz dauert an.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.