Welches ist der sicherste Schulweg?
In wenigen Wochen ist es so weit – der Schulbeginn steht vor der Tür! Doch wie finden Eltern den besten Weg zur Schule für ihr Kind?
Heute Vormittag haben wir auf der Autobahnraststätte Pratteln rund 320 Fahrzeuge und 70 Personen kontrolliert.
Bis auf ein paar geringfügige Ordnungswidrigkeiten konnten keine weiteren Verstösse festgestellt werden.
Am Mittwoch (02.07.2025) absolvierten rund 400 Kinder die praktische Veloprüfung in Uster.
Die Strecke führte vom Stadtpark bis nach Niederuster und via Sonnenbergstrasse wieder zurück ins Zentrum.
Vermehrt erreichen uns Reklamationen von Landwirten und Spaziergängern: Hundekot wird auf Feldwegen, Wiesen und am Waldrand einfach liegengelassen – mit unangenehmen Folgen für Umwelt, Tiere und Mitmenschen.
Hundekot ist kein Naturdünger! Er kann Krankheitserreger enthalten, die Wildtiere oder Weidetiere gefährden und Felder oder Futterflächen verunreinigen.
Am Donnerstag, 3. Juli 2025, gegen 16 Uhr, kam es am Faubourg des Capucins in Delémont zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Trottinett.
Die genauen Umstände werden durch die laufende Untersuchung geklärt.
Gestern Abend (03.07.2025), kurz vor 19:00 Uhr, rückte die Feuerwehr zur Weierstrasse aus.
Dort hatte ein defektes Ventil eine Überflutung im Heizungskeller ausgelöst.
Der Freitag bringt verbreitet ruhiges Sommerwetter mit längeren sonnigen Phasen und nur vereinzelten Schauern oder Gewittern in den Bergen.
Im Flachland sorgt trockene Luft für einen stabilen Tagesverlauf, während in den Alpen und im Süden zeitweise Quellwolken für etwas Unruhe sorgen können. Die Temperaturen steigen verbreitet auf sommerliche Werte.
Am Dienstagnachmittag (01.07.2025) hat sich in Thayngen eine Streifkollision zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der 14-jährige Velofahrer leicht verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und zur Person, die das Unfallauto gelenkt hatte.
Am Donnerstag, 03.07.2025) gegen 13:55 Uhr kam es in einem ICE zwischen Straubing und Plattling zu einem Angriff mit "gefährlichen Gegenständen".
Zunächst sprach die Polizei von einer Axt, inzwischen wird von einem Hammer beziehungsweise von beiden Gegenständen als Tatwaffe ausgegangen.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, ereigneten sich in Prez-vers-Noréaz ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Die betroffenen Strassenabschnitte mussten während mehreren Stunden gesperrt werden.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, ereigneten sich in Domdidier ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Eine 20-jährige Autofahrerin kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug einer 39-Jährigen.
Am Dienstag, 1. Juli 2025, gegen 13.15 Uhr, hat ein 66-jähriger Mann sein Zuhause in Yens verlassen.
Seither fehlt jede Spur von ihm. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz vor 12 Uhr, ist an Kirchbergerstrasse Diesel aus dem Tank eines Sattelschleppers ausgelaufen.
Bei einem Wendemanöver wurde der Ablass-Hahn des Tankes beschädigt, woraufhin rund 100 Liter Diesel ausliefen.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz vor 2:30 Uhr, hat an der Burgstrasse ein 17-jähriger Mann einen Selbstunfall mit einem Auto verursacht und sich anschliessend einer Kontrolle der Polizei entzogen.
Er konnte später festgenommen werden und war in fahrunfähigem Zustand und ohne Führerausweis unterwegs.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (03.07.2025), hat eine unbekannte Täterschaft auf dem Schulareal des Oberstufenzentrums an der Landbergstrasse diverse Schulzimmer und Schuleinrichtungen massiv verwüstet.
Dabei entstand sehr grosser Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstagmittag (03.07.2025) hat sich in einem Kreisel in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Elektrovelo und einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Velofahrerin verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike gekommen.
Eine 74-jährige Frau wurde dabei eher schwer verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Personen, welche Angaben zum Unfall machen können.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden und ein längerer Stau.
Im Bereich einer Baustelle an der Tellistrasse in Egerkingen ist am Donnerstagmorgen, 3. Juli 2025, ein Lastwagen auf die Seite gekippt.
Der Chauffeur musste leicht verletzt in ein Spital gebracht werden. Das Fahrzeug wurde mithilfe eines Krans geborgen.
Am späteren Donnerstagvormittag (03.07.2025) hat sich eine 92-jährige Frau in Thayngen (Ortsteil Opfertshofen) beim Verlassen eines Linienbuses verletzt.
Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
In Weinfelden sind am Donnerstag zahlreiche Fische im Giessen verendet.
Grund dafür ist das wenige und zu warme Wasser. Die Kantonspolizei Thurgau erinnert an das Wasserentnahmeverbot des Kantons.
Die Strassenzufahrt ins Haut Val de Bagnes wird ab Mittwoch, dem 2. Juli 2025, um 6.00 Uhr wiederhergestellt sein.
Die Militärbrücke wurde am Dienstag, dem 1. Juli, um 18.00 Uhr von der Armee offiziell an den Kanton übergeben. Diese Verkehrsinfrastruktur, die Le Fregnoley mit Lourtier verbindet, wird längstens bis 30. November 2025 in Betrieb sein. Parallel dazu wird der Kanton eine neue Sicherungsbrücke oberhalb der Militärbrücke errichten.
In der Nacht auf Donnerstag (03.07.2025) hat eine unbekannte Täterschaft sechs Einbruchdiebstähle in Industriebetriebe und einen Einbruchdiebstahl in ein Sportclublokal in Beringen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Dienstag, 1. Juli 2025, um 22.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri durch einen privaten Sicherheitsdienst über zwei Jugendliche informiert, welche beim Sprayen auf dem Spielplatz Jagdmatt in Erstfeld erwischt wurden.
Die sofort ausgerückte Polizeipatrouille begleitete die beiden 12- und 14-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen nach Hause und suchte mit den Eltern das Gespräch.
Ein Mann hat seine Ehefrau tätlich angegriffen und verletzt.
Die Frau musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Der mutmassliche Täter konnte nach einer Sofortfahndung festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug und die Zuger Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
Beim Pressen von Strohballen entzündete Funkenflug zwei Stoppelfelder in Münsterlingen und Hörhausen.
Verletzt wurde niemand, es entstand hoher Sachschaden.
Am Montag (30. Juni 2025, kurz vor 19:15 Uhr) fuhr ein Mann mit einem dreirädrigen Kleinmotorrad vom Seetalplatz Richtung Emmen.
Bei der starken Rechtskurve vor der Bahnunterführung geriet das Kleinmotorrad aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen die linke Seite eines entgegenkommenden Autos.
Am Montag (30. Juni 2025, kurz vor 20:15 Uhr) kam eine E-Bikefahrerin an der Gewerbestrasse in Nottwil zu Fall und verletzte sich beim Sturz.
Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1.4 mg/l.
Am Dienstag (1. Juli 2025, ca. 07:00 Uhr) fuhr ein Motorradfahrer auf der Ruswilerstrasse von Ruswil Richtung Hellbühl.
Bei einem Fussgängerstreifen hielt er sein Motorrad wegen einem querenden Fussgänger an. Dies übersah der nachfolgende Autofahrer und prallte mit der Fahrzeugfront gegen das Motorrad.
Die Sicherheitslage im Umfeld der Schweiz verschlechtert sich von Jahr zu Jahr.
Zwischen den USA auf der einen und China sowie Russland auf der anderen Seite zeigen sich Konturen einer globalen Konfrontation. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Schweiz: Die Spionagebedrohung ist hoch und Proliferationsaktivitäten nehmen zu. Die Terrorbedrohung bleibt erhöht. Besonders beunruhigend ist diesbezüglich die Zunahme der Online-Radikalisierung Jugendlicher. Im neuen Lagebericht «Sicherheit Schweiz 2025» beurteilt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) die Bedrohungslage für unser Land.
Der Spatenstich am 2. Juli 2025 markiert den Baustart eines neuen Ausbildungsgebäudes der Berufsunteroffiziersschule in Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Im nächsten Jahr entsteht damit auf dem Waffenplatz Herisau-Gossau ein moderner Holz-Beton-Verbundbau für die angehenden Berufsunteroffiziere. Der Neubau besteht zu einem grossen Teil aus Holz und ist auf Energieeffizienz ausgelegt.
Am Mittwochabend (02.07.2025) wurde die Feuerwehr Rüti an die Neuhusstrasse alarmiert.
Ein Baum fiel auf einen Fussweg und versperrte den Durchgang. Bei solchen Ereignissen wird die Holzergruppe der Feuerwehr Rüti aufgeboten.
Am Mittwochnachmittag (02.07.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Laubbrand ereignet.
Personen wurden dabei nicht verletzt. Aufgrund der aktuellen Trockenheit bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht im Umgang mit Feuer und Raucherwaren.
Wer telefonisch oder per E-Mail kontaktiert wird und eine Rückzahlung von Kryptowährungen in Aussicht gestellt bekommt, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit Opfer eines Betrugsversuchs.
Hier erfahren Sie alles über die Betrugsmasche und wie Sie richtig reagieren.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, gegen 21.30 Uhr kam es im Tunnel von Gorgier auf der AR N5 zu einem Auffahrunfall.
Ein noch unbekannter Lenker eines weissen Autos fuhr im Tunnel Gorgier in Richtung Yverdon.
Am Dienstagabend wurden im Raum Frauenfeld mehrere Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Fahrfähigkeit durchgeführt.
Sieben Personen wurden aus dem Verkehr gezogen.
Am späten Freitagabend (22.11.2024) griff eine Gruppe junger Männer an der Bushaltestelle Volketswil-Zentrum einen Mann an und fügte ihm mehrere Knochenbrüche im Gesicht zu.
Die Kantonspolizei veröffentlichte am 11. Juni 2025 bereits einen ersten Zeugenaufruf.
Am Mittwochmorgen (02.07.2025) stürzte im Felsentäli in der Stadt Schaffhausen eine Lehrerin, die sich mit ihrer Primarschulklasse auf einem Ausflug befand, einen felsigen Abhang hinunter und wurde dabei schwer verletzt.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Dienstagnacht (01.07.2025) stürzte ein 74-jähriger Mann mit seinem elektrischen Rollstuhl in der Nähe der Grafenau eine steile Wiesenböschung hinunter und verletzte sich dabei.
Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Ein Mann passte am Dienstagabend in Brittnau einer Spaziergängerin ab und griff sie mit einem Messer an.
Die 47-Jährige wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Trotz Fahndung konnte der identifizierte Tatverdächtige flüchten. Ein Beziehungsdelikt steht im Vordergrund.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.