Am Dienstagabend (17.06.2025) hat in Hemishofen ein Autofahrer ein Vortrittsrecht missachtet und kollidierte in der Folge mit seinem Fahrzeug gegen ein Velo.
Bei dieser Kollision wurde der Velofahrer verletzt.
Am Donnerstagnachmittag (19.06.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Streifkollision zwischen einem Velo und einem Linienbus ereignet.
Dabei wurde die Velofahrerin leicht verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Kreuzlingen einen fahrunfähigen E-Roller-Fahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 19.45 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Tägerwilerstrasse einen E-Roller-Fahrer.
Am Freitag (20.06.2025), kurz nach 09:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Eine 16-Jährige wurde dabei schwer verletzt.
Eine Bankangestellte aus dem Kanton Freiburg und ihr Partner sollen mehrere Hunderttausend Franken aus einem Banktresor gestohlen haben.
Die Kantonspolizeien Freiburg und Zürich nahmen das Duo fest – ein Diensthund spürte die Beute auf.
Am Donnerstagabend, 19. Juni 2025, gerieten ein Autofahrer und ein Motorradlenker in Winterthur in einen Streit, der von gegenseitigen schikanierenden Verkehrsmanövern, Beschimpfungen und Drohungen bis hin zum Einsatz von Pfefferspray eskalierte.
Die Stadtpolizei brachte beide zur Anzeige und warnt vor aggressivem Verhalten im Strassenverkehr.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (19.06.2025) an verschiedenen Orten im Zürcher Oberland kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt.
Dabei sind vier Personen verhaftet und über hundert Verstösse im Bereich des Strassenverkehrsgesetzes geahndet worden.
Am Donnerstagnachmittag (19.06.2025) kollidierte ein Mann in der Stadt Schaffhausen – aus noch ungeklärten Gründen – mit seinem Auto gegen ein weiteres Fahrzeug.
Dieses wiederum verletzte durch die Aufprallwucht einen Bauarbeiter auf einer Baustelle. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Freitagmorgen kam es in Romanshorn zu einer Auffahrkollision mit Folgeunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Eine Person wurde leicht bis mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstagnachmittag in Romanshorn ein Velofahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (19.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Ricken Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Sieben Personen waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Ein 19-jähriger Mann musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitagvormittag, 20. Juni 2025, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Fahrrad gekommen.
Eine Velofahrerin stürzte und erlitt Verletzungen. Sie wurde ins Spital überführt.
Am Mittwoch (18.06.2025), kurz vor 13:45 Uhr, ist es in einer Autogarage an der Arbonerstrasse zu einem Brand im Pneulager gekommen.
Der Brand konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (19.06.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei an der Littenbachstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Geschäft, durchsuchte dort mehrere Räume und Behältnisse und stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (19.06.2025), kurz nach 6:15 Uhr, ist auf der Ausserfeld zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einem Auto gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (19.06.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Lebensmittelgeschäft an der Enzenbühlstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Geschäft, durchsuchte dort mehrere Räume und Behältnisse und stahl Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Donnerstag (19.06.2025), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Umfahrungstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 18-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstagnachmittag, 19. Juni 2025, kollidierte im Kreis 12 ein Personenwagen mit einem Velo.
Der Velolenker wurde dadurch schwer verletzt und musste hospitalisiert werden.
Am Dienstagnachmittag (17.06.2025) wurde ein Verkäufer in einem Laden in Stein am Rheinfall Opfer eines Geldwechseltrickbetruges.
Die Schaffhauser Polizei rät insbesondere Verkaufspersonal zu einer "gesunden Portion Misstrauen".
Am frühen Freitagmorgen, 20. Juni 2025, brannte der Kiosk auf der Josefwiese im Kreis 5.
Der Brand konnte gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
In Wald ist es am Donnerstagabend, 19. Juni 2025, zu einem Unfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Töfffahrer erlitt Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
In Olten ist am Dienstagnachmittag, 17. Juni 2025, ein Mann in der Aare getrieben.
Er konnte geborgen und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht werden. Dort ist er am Donnerstagnachmittag, 19. Juni 2025, verstorben.
Am Donnerstagabend, 19. Juni 2025, kurz vor 19.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Schwengiweg in Langenbruck BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Mittwochabend hat die Zuger Polizei zahlreiche Fahrzeugkontrollen mit dem Fokus auf "Auto-Poser" durchgeführt.
Dabei wurden zwei Autos stillgelegt sowie mehrere Ordnungsbussen und Beanstandungsrapporte ausgestellt.
Am Freitag, 20. Juni 2025, 03:30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz ein Notruf wegen eines Feuers im Paracelsuspark in Einsiedeln ein.
Die ausgerückte Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Am Mittwoch (18.06.2025) ist ein Lieferwagenfahrer auf der Zürcher Strasse mit einem Fussgänger kollidiert.
Zuvor hatte er versucht, einen Linienbus zu überholen. Der Fussgänger wurde leicht verletzt und von der Rettung St.Gallen ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (18.06.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Eichaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einem Mofa gekommen.
Ein 52-jähriger Mann musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (18.06.2025) ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall von einer Metallstange getroffen worden.
Diese hatte sich aus der Greifzange eines Baggers gelöst. Der Mann wurde mittelschwer verletzt und ins Spital gebracht.
Am Mittwoch, 18. Juni 2025, gegen 19.15 Uhr, fuhr ein 59-jähriger Autofahrer aus dem Val-de-Ruz vom Kreisel Bayerel in Richtung Engollon.
In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug nach rechts von der Strasse ab, kehrte dann auf die Fahrbahn zurück, überquerte sie von rechts nach links und prallte schliesslich gegen einen Baum am linken Strassenrand.
Am Donnerstag, dem 19. Juni, gegen 16:40 Uhr, fuhr ein Auto einer 24-jährigen Bewohnerin des Küstengebiets auf der Rue des Gouttes-d'Or in Neuenburg Richtung Osten.
Auf Höhe des Hauses Nr. 90 kam es zu einer Kollision mit dem Motorrad einer 18-jährigen Bewohnerin des Küstengebiets, die angehalten hatte.
Am Mittwoch (18.06.2025), kurz nach 16:45 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 48-jährige Frau wurde durch den Unfall eher leicht verletzt. Ein 60-jähriger Mann war in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Aufgrund des öffentlichen Ruhetages im Kanton Appenzell I.Rh. wurde eine Grossbaustelle einer punktuellen Kontrolle unterzogen.
Am Donnerstagnachmittag, 19.06.2025, wurde durch die Kantonspolizei Appenzell I.Rh. eine Grossbaustelle einer Kontrolle unterzogen.
Die Schweiz ist eine Schützennation – traditionsbewusst, präzise, oft etwas behäbig.
Dass Schiesssport auch anders geht, zeigt der Infanterieoffizier Pascal Brodbeck. Im Gespräch mit Oberst i Gst Mathias Müller im Podcast der Schweizer Armee erklärt der 30-Jährige, wie er das sogenannte SRA-Schiessen aus Finnland in der Schweiz etablieren will – als dynamische, taktisch orientierte Ergänzung zur klassischen Schiessausbildung.
Anfang Juni wurden die drei Tunnel auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz der periodischen Reinigung unterzogen.
Dabei wurden einzelne Kabel und Sensoren beschädigt. Für die Reparatur der betroffenen Komponenten wird die Strecke für eine Nacht gesperrt.
Am Mittwoch (18.06.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es an der Zürcherstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 37-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (18.06.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es bei der Raststätte Thurau zu einem Unfall mit einem Wohnmobil und einer 81-jährigen Frau gekommen.
Dabei wurde die Frau beim Assistieren des Manövriervorgangs des Wohnmobils zwischen dem Wohnmobil und einem parkierten Auto eingeklemmt und dabei unbestimmt verletzt.
Das Verfahren wegen einer angeblich verschwundenen Waffe gegen Unbekannt, respektive Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern, ist eingestellt worden.
Es kam bei der Meldung zur fehlenden Waffe zu einer Verwechslung durch den Besitzer. Aufgrund von während des Verfahrens publizierten Medienberichten wird dieser Entscheid zur Richtigstellung veröffentlicht.
In der Nacht zum Donnerstag brannte es in Güttingen in einem Carport und in einer öffentlichen Toilette.
Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch kündigt sich an: Viel Sonne, warme Temperaturen und nur wenige Wolken prägen das Wetter in der gesamten Schweiz. Ob ein früher Start in den Tag oder ein Ausflug am Nachmittag – der 20. Juni bietet beste Voraussetzungen für Aktivitäten im Freien. Besonders die klare Morgenluft und die zunehmende Wärme laden dazu ein, die Natur in vollen Zügen zu geniessen.
Doch trotz der stabilen Hochdrucklage lohnt sich ein genauer Blick auf die regionalen Unterschiede: Während in der Deutschschweiz und im Engadin der Tag weitgehend ruhig verläuft, sind in den Alpen und im Wallis gegen Abend vereinzelte Schauer oder Gewitter nicht ausgeschlossen. Auch die Temperaturspanne ist beachtlich – von frischen 14 Grad am Morgen bis zu sommerlichen 33 Grad im Wallis.
Grossübung "Fire on Board 25" in Ascona erfolgreich durchgeführt
Am Samstag, 14. Juni 2025, fand in Ascona eine bedeutende gemeinsame Übung statt, bei der ein Notfall an Bord eines SNL-Motorschiffs simuliert wurde.
Vom 23. Juni bis 18. Juli 2025 wird der Militärflugplatz Emmen zum Jet-Hauptflugplatz der Schweizer Luftwaffe für sämtliche Flüge mit F/A-18 Flugzeugen - heisst: erhöhtes Flugaufkommen und gesteigerte Lärmemissionen.
Vom 23. Juni bis 18. Juli 2025 übernimmt der Militärflugplatz Emmen gesamtschweizerisch die Funktion des Haupteinsatz-Flugplatzes der Schweizer Luftwaffe für Trainings- und Luftpolizeieinsätze.
Bei einem Verkehrsunfall und einem Nachfolgeunfall ist am Donnerstag (19.06.2025) auf der A1 ein in Richtung Zürich fahrender Automobilist leicht verletzt worden.
An den vier involvierten Fahrzeugen und zwei Anhängern entstanden Sachschäden von über einhunderttausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.