Um die Aufenthaltsqualität an heissen Tagen zu erhöhen und Schutz vor der Sonne zu bieten, platziert das Bau- und Verkehrsdepartement an 40 Standorten unterschiedliche mobile Elemente: Pflanzgefässe bringen mehr Grün, Sonnenschirme bieten einen Platz im Schatten und Sprühnebler sorgen für Abkühlung.
Die mobilen Elemente werden an Orten platziert, an denen keine oder noch keine dauerhafte Begrünung möglich ist. Die mobilen Massnahmen sind Teil der Umsetzung des Stadtklimakonzepts und ergänzen die parallel dazu laufenden dauerhaften Entsiegelungs- und Begrünungsmassnahmen.
Der Regierungsrat hat basierend auf den nationalen und kantonalen Anforderungen festgelegt, wie das Feuerwehrwesen im Kanton künftig auch in einem Umfeld erfolgreich sein kann, das sich laufend verändert.
Zusammen mit der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung (BGV), allen Feuerwehren, Gemeinden und interessierten Partnern hat der Regierungsrat die Unterstützung und Förderung von Zusammenschlüssen als einen der Grundpfeiler in der Sicherstellung des Feuerwehreinsatzes definiert.
Die sanierte Prüfhalle des Strassenverkehrsamts in Schafisheim ist seit Anfang Jahr in Betrieb. Am 24. Mai 2025 wurde sie offiziell eingeweiht und vom Departement Finanzen und Ressourcen an das Strassenverkehrsamt übergeben.
Mit der Gesamtsanierung wird sichergestellt, dass der Prüfbetrieb der knapp 72'000 Fahrzeuge jährlich auch in Zukunft effizient abgewickelt werden kann.
Am Samstag (24.05.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Tscheggenaustrasse zu einem Unfall zwischen einem Kind und einem Auto gekommen.
Das 8-jährige Mädchen wurde dabei verletzt und wurde zur Kontrolle vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (24.05.2025), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Herisauerstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorfahrrads gekommen.
Dabei wurde der 62-jährige Motorradfahrer unbestimmt verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (24.05.2025), kurz nach 20:30 Uhr, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Mann im Alter von 23 Jahren festnehmen.
Er hatte sich zuvor an parkierten Autos zu schaffen gemacht.
Am Samstag (24.05.2025), um 23:30 Uhr, hat ein Mann an der Seidenhofstrasse ein parkiertes Auto durchsucht.
Der Besitzer des Autos alarmierte die Polizei, worauf die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei St.Gallen einen 25-jährigen Algerier festnehmen konnte.
Am Samstag (24.05.2025), kurz nach 20 Uhr, erhielt die Kantonale Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung von einem Diebstahl aus einem Auto.
Die Polizei konnte schliesslich einen mutmasslichen Täter, einen 22-jährigen Algerier, festnehmen.
Die Blaue Zone in Solothurn sorgt immer wieder für Verwirrung.
Die Stadtpolizei Solothurn hat daher die wichtigsten Informationen zur richtigen Nutzung dieser Parkzonen zusammengestellt.
Am Samstag, 24. Mai 2025, kam es am Vormittag in mehreren Quartieren der Stadt Bern zu einem Stromausfall.
Betroffen waren insbesondere die Gebiete Kirchenfeld, Ostring, Elfenau, Schosshalde, Brunnadern, Murifeld und Wittigkofen.
Die Rega-Tour 2025 ist erfolgreich gestartet und bietet der Bevölkerung spannende Einblicke in die Welt der Luftrettung.
Am Samstag, 24. Mai 2025, machte die Tour Halt in Olten, wo zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit nutzten, einen Rega-Helikopter aus nächster Nähe zu betrachten und sich über die Arbeit der Rettungsflugwacht zu informieren.
Am Samstagvormittag, 24. Mai 2025, um 09:38 Uhr, wurde die Autodrehleiter der Feuerwehr Rüti nach Laupen ZH zu einem Einsatz alarmiert.
In einem separaten Hobbyraum eines Mehrfamilienhauses war ein Brand ausgebrochen.
Am Samstag, 24. Mai 2025, gegen 22:00 Uhr, fuhr ein 47-jähriger Einwohner von Auvernier mit seinem Auto auf der Autobahn in Richtung Lausanne.
Kurz vor dem überdeckten Abschnitt bei Auvernier prallte das Fahrzeug zweimal gegen den linken Pannenstreifen, bevor es an der rechten Wand zum Stillstand kam.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (23.05.2025) im Bezirk Winterthur Kontrollen in Barbershops und Restaurationsbetrieben durchgeführt.
Am Abend wurde im Auftrag der Eidgenössischen Spielbankenkommission in einem Kulturlokal in Winterthur eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
In den frühen Morgenstunden des Samstags, 24. Mai 2025, ist es in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) von Winterthur zu einem Mott-Brand gekommen.
Die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag (24.05.2025), kurz nach 06:00 Uhr, ist es auf der Johannes-Brasselstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 35-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er suchte selbständig einen Arzt auf.
Am Samstag (24.05.2025), um 07:40 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse im Bereich des Kreisels zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Roller gekommen.
Der 26-jährige E-Rollerfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 4'500 Franken.
Am Samstagmorgen (24.05.2025), in der Zeit zwischen 03:30 Uhr und 03:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Tobelmülistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt zur Lokalität und durchsuchte diese.
Am Samstag (24.05.2025), um 09:30 Uhr, ist es auf der Autobahn N13 zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Eine 64-jährige Frau wurde als fahrunfähig eingestuft. Nebst dem Führerausweis musste sie eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Freitagmittag, 23. Mai 2025, kurz nach 12.00 Uhr, geriet ein auf der Autobahn A18 in Richtung Basel fahrender Lieferwagen mit Anhänger im Schänzlitunnel in Brand.
Der Tunnel musste komplett gesperrt werden.
Am Freitagnachmittag, 23. Mai 2025, kam es zu einem Brand in einem Zimmer im Hotel Ibis im Kreis 5.
Sieben Personen wurden dabei verletzt. Die Brandursache ist zurzeit unklar.
Am Freitag, 23. Mai 2025, ist es in Niederteufen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einer Katze gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei schwer. Es entstand Sachschaden.
Weil ein aufmerksamer Bürger sich bei der Notrufzentrale meldete, konnten zwei mutmassliche Autoknacker festgenommen werden.
Die beiden Männer dürften sich für Fahrzeugaufbrüche zu verantworten haben.
Die Stadtpolizei Zürich ist eine der grössten und ältesten Polizeiorganisationen der Schweiz. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung in der grössten Stadt des Landes.
Mit einer Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, hat sich die Stadtpolizei kontinuierlich weiterentwickelt, um den Herausforderungen einer wachsenden und sich verändernden urbanen Umgebung gerecht zu werden.
Auf der Zeughausstrasse in Sursee ist gestern Abend eine Joggerin mit einem Auto kollidiert.
Die 29-Jährige musste mit unbekannten Verletzungen hospitalisiert werden. Der Unfallhergang ist unklar, die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht vom Freitag auf den Samstag, 23./24. Mai 2025, zwischen ca. 02.00 und 03.00 Uhr, wurde an der Hauptstrasse in Reinach BL, in verschiedene Verkaufslokale eingebrochen.
Eine Drittperson meldete um 02.50 Uhr der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft, dass sie soeben in einer Bäckerei zwei männliche Personen beobachtet habe.
Heute Samstag, 24. Mai 2025, kurz nach 09.00 Uhr, ereignete sich in Schattdorf ein Arbeitsunfall.
Zwei Männer waren damit beschäftigt, Pflanzen und Blumentöpfe von einem Balkon auf die Ladefläche eines darunter abgestellten Lieferwagens zu verladen.
Am Freitagabend, 23. Mai 2025, kurz vor 18.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse in Ziefen BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Freitagmorgen (23.05.2025) kam es auf der Oberstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Fussgängerin mit dem Kinderwagen und ihrem Kind wurden dabei erfasst. Alle beteiligten Personen wurden verletzt.
Im Regionalzug zwischen Egerkingen und Olten wurden am Freitagnachmittag, 23. Mai 2025, Fahrgäste von zwei Unbekannten beschimpft und mit einem Messer bedroht.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Solothurn hat umgehend Ermittlungen eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitag (23.05.2025), kurz nach 22 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Eschenstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Haus.
Am Freitag (23.05.2025), in der Zeit zwischen 15 Uhr und 23 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf dem Gebiet der Polizeistation Rorschach Poser-Kontrollen durchgeführt.
Acht Autofahrer wurden wegen Verursachung von vermeidbarem Lärm oder wegen Ablenkung im Strassenverkehr zur Anzeige gebracht.
In der Zeit zwischen Freitag und Samstagmorgen (24.05.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bergtalstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Wohnung.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (24.05.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Sonnenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Haus.
Am Samstag (24.05.2025), kurz vor 04:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Freitagmorgen, 24. Mai 2025, um 9:26 Uhr meldete der TCS auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen UR einen Stau von rund 4 Kilometern.
Grund ist eine Verkehrsüberlastung vor dem Gotthard-Nordportal in Fahrtrichtung Süden.
Am vergangenen Samstag verunglückte ein 12-jähriges Mädchen bei einem Badeunfall im Schwimmbad in Marly.
Sie befindet sich derzeit noch immer in einem kritischen Zustand im Spital. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet, um den Sachverhalt festzustellen. Die Kantonspolizei sucht nach Zeugen.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Freitagabend in Bischofszell ein Trottinettfahrer verletzt.
Der 10-Jährige wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Kleiner Polizist ganz gross: Die Einsatzkräfte von Bodan 611 waren am Mittwochabend im Rahmen der Grossratspräsidentenfeier in Arbon und bemerkten einen kleinen Bub, der ganz fasziniert war vom Streifenwagen.
Ganz schüchtern fragte er danach und bekam eine kleine Sonderführung.
Sogar die Kleinsten düsen schon durch den neuen Stadttunnel!
Was vor rund 70 Jahren als Autobahn mitten durch Zürich geplant war, steht heute sinnbildlich für den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Mobilität.
Sicheres Verhalten mit dem Velo rund um den Lastwagen und das Thema Sichtbarkeit könnt ihr an unserem Stand an der Cycle Week selbst erleben.
Wir sind noch bis Sonntag an der Lagerstrasse und geben euch gerne Tipps und praktische Goodies für euch und euer Velo.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.