Sogar die Kleinsten düsen schon durch den neuen Stadttunnel!
Was vor rund 70 Jahren als Autobahn mitten durch Zürich geplant war, steht heute sinnbildlich für den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Mobilität.
Sicheres Verhalten mit dem Velo rund um den Lastwagen und das Thema Sichtbarkeit könnt ihr an unserem Stand an der Cycle Week selbst erleben.
Wir sind noch bis Sonntag an der Lagerstrasse und geben euch gerne Tipps und praktische Goodies für euch und euer Velo.
Die Kapo Solothurn sagt "DANKE": Im ganzen Kanton haben Experten der Kantonspolizei im Mai fünf Informationsveranstaltungen zum Thema "Kriminalität im digitalen Raum" durchgeführt.
Mehrere hundert Personen haben die Anlässe besucht.
Erst die Theorie, dann die Praxis!
Wir haben dieses Jahr die TCS Sektion Schwyz tatkräftig bei ihren E-Bike-Kursen unterstützt und jeweils den Theorie-Teil übernommen.
Nach fast 20 Jahren ist es Zeit für eine Veränderung!
Unser neues Layout spiegelt unseren Innovationswillen wider und passt sich anderen schweizerischen und europäischen Polizeiautos an.
Am Freitag, 23. Mai 2025, wurden um 11.20 Uhr der Rettungsdienst und die Kantonspolizei Schwyz alarmiert, weil ein junger Landwirt im Gebiet Matt in Rothenthurm durch einen Stier erheblich am Kopf verletzt worden war.
Weshalb der etwa dreijährige Stier beim Spaziergang mit dem Bauern wild geworden war, ist noch unklar.
Am Freitag, 23. Mai 2025, erhielt die Kantonspolizei Schwyz kurz nach 11 Uhr die Meldung von einem ein Arbeitsunfall.
Auf einer Baustelle an der Leutschenstrasse in Freienbach wurde ein 32-jähriger Mann von einem herunterfallenden Holzbalken getroffen und verletzt.
Die Kantonsstrasse 221 zwischen Gunten und Merligen ist heute (23. Mai 2025) ab 12 Uhr wieder einspurig für den Verkehr offen.
Nach dem gestrigen Hangrutsch hat das Tiefbauamt die Strasse geräumt.
Wenn die Fahrradsaison im Frühling beginnt, nehmen die Velodiebstähle zu.
Velofahrinne und Velofahrer können mit einfachen Vorkehrungen ihr Velo schützen.
Für Yves Gächter, Kommandant des Lehrverbands Panzer/Artillerie, ist der Verbund die „wahre Königin“ auf dem Gefechtsfeld.
Er meint damit den Kern moderner Gefechtsführung: das Zusammenspiel aller Truppengattungen, Systeme und Menschen.
Am Freitag, 23. Mai 2025, meldet der TCS eine erhebliche Verkehrsüberlastung auf der A2 Richtung Süden zwischen Erstfeld und Göschenen UR.
Rund 8 Kilometer Stau haben sich gebildet – mit einem geschätzten Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 20 Minuten.
Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis hat vor wenigen Tagen beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen einen Mann wegen verschiedener Sexualdelikte und weiterer Straftatbestände erhoben.
Ihm wird vorgewor- fen, 2024 unter anderem als Chauffeur von Fahrdiensten mehrere sexuelle Übergriffe auf weibliche Fahrgäste begangen zu haben.
Die Zentralschweizer Polizeikorps haben während drei Wochen ein besonderes Augenmerk auf das Thema Ablenkung gelegt.
Die Resultate sind ernüchternd: Über 40 Personen werden angezeigt und rund 500 Ordnungsbussen wurden ausgestellt.
Zurzeit hat sich auf der A2 in Fahrtrichtung Süden zwischen Wassen und Göschenen UR ein vier Kilometer langer Stau gebildet.
Grund ist eine Überlastung vor dem Gotthard-Nordportal.
Bei einem Unfall im Kreis 4 verletzte sich am Donnerstagabend, 22. Mai 2025, ein Mann lebensbedrohlich.
Kurz nach 22 Uhr war ein 62-jähriger Mann mit seinem E-Scooter Am Kohlendreieck in Richtung Hohlstrasse unterwegs.
Am frühen Donnerstagabend ist es in Aarwangen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug gekommen. Die Autolenkerin wurde dabei verletzt.
Die Bahnstrecke war unterbrochen. Der Strassenverkehr wurde wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Aktuell ist auf der A2 in Fahrtrichtung Süden bei Göschenen UR die Einfahrt in Richtung Gotthardtunnel gesperrt.
Die Sperrung betrifft den Abschnitt Luzern – Gotthard kurz vor dem Nordportal.
Am Dienstag, 20. Mai 2025, kurz vor 15.00 Uhr, meldete eine Frau der Stadtpolizei Winterthur, dass sie Opfer eines Betrugs geworden sei.
Ein angeblicher Bankmitarbeiter habe ihre Bankkarte bei ihr zu Hause abgeholt und angekündigt, sie werde in den nächsten Tagen eine neue erhalten.
Aktuell hat sich auf der A2 in Fahrtrichtung Süden zwischen Wassen und Göschenen ein Rückstau von rund zwei Kilometern gebildet.
Grund ist eine Überlastung vor dem Gotthard-Nordportal.
Bei der Kollision mit einem Lieferwagen wurde am Donnerstag in Oberneunforn eine Kleinmotorradfahrerin leicht bis mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Mit einem symbolischen Akt haben die Vertretungen des Bundesamts für Strassen ASTRA und der Regierungen der Kantone Bern und Solothurn den Start der Bauarbeiten für den 6-Streifen-Ausbau der A1 zwischen Luterbach und Härkingen begangen.
Die Bauarbeiten dauern rund acht Jahre. Ausweichverkehr durch die Gemeinden soll unterbunden werden.
Am gestrigen Donnerstag, 22.05.2025, ca. 21:30 Uhr, ereignete sich auf der Oberseestrasse in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 39-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen vom Obersee herkommend talwärts in Richtung Näfels unterwegs.
Das sein Diebesgut Teil einer Polizeiübung war, stellte ein Mann in Lenzburg fest, als er umgehend von der Polizei angehalten wurde.
Am Donnerstagnachmittag, 22. Mai 2025, führte die Diensthundegruppe der Kantonspolizei Aargau im Wald bei Lenzburg eine Übung durch.
Am gestrigen Donnerstag, 22.05.2025, ca. 17:30 Uhr, ereignete sich in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 19-jähriger Fahrschüler war mit seiner Fahrlehrerin in einem Personenwagen auf der Hauptstrasse von Niederurnen herkommend in Richtung Bilten unterwegs.
Am Donnerstag (22.05.2025), kurz nach 15:15 Uhr, ist es bei der Verzweigung Alleestrasse / Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Ein 8-jähriger Bub wurde leicht verletzt.
Der Staatsrat hat in seiner Sitzung vom 14. Mai 2025 Hauptmann Julien Reynard zum Chef der Einheit Verwaltung und Rechtsangelegenheiten ernannt.
Er wird dem Stab der Kantonspolizei Wallis im Grad eines Oberstleutnants beitreten.
Am Donnerstag, 22. Mai 2025, gegen 19:40 Uhr, kam es auf der Autobahn A16 zwischen den Anschlussstellen Porrentruy Ost und Courgenay zu einem Verkehrsunfall.
Aus bislang ungeklärter Ursache prallte ein Autofahrer gegen die mittlere Leitplanke.
Am Donnerstag, 22. Mai 2025, gegen 12:15 Uhr fuhr eine 28-jährige Frau aus den Neuenburger Bergen mit ihrem Auto über den Parkplatz beim Bahnhofplatz in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
Auf Höhe des Eingangs zur Denner-Filiale, in einer Linkskurve, erfasste sie eine Fussgängerin, die sich am Fahrbahnrand befand.
Am Donnerstag, 22. Mai 2025, gegen 19:30 Uhr, brach in einer mechanischen Werkstatt neben einem Bauernhof in Muriaux ein Brand aus.
Die Feuerwehr des SIS Franches-Montagnes Ouest sowie das Verstärkungszentrum Tramelan wurden rasch zum Einsatzort gerufen, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Am Donnerstag, 22. Mai 2025, gegen 08:20 Uhr, kam es auf dem Chemin de Pontareuse in Boudry zu einem Verkehrsunfall.
Dabei kollidierte ein Fahrzeug mit einem E-Bike, das entgegen der Fahrtrichtung unterwegs war.
Am Donnerstagvormittag, 22. Mai 2025, kurz nach 11.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Augst BL, in Fahrtrichtung Basel, zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Auf dem Abschnitt zwischen der Verzweigung Luterbach und dem Anschluss Wangen a. Aare erfolgt im Bereich der Raststätte Deitingen Süd eine Verkehrsumstellung.
Diese Massnahme ist notwendig, um die nächste Bauphase vorzubereiten. Beide Fahrtrichtungen sind betroffen.
Der Kantonsrat hat auf Antrag des Regierungsrats und der vorberatenden Rechtspflegekommission (RPK), MLaw Lukas Zumstein, Rechtsanwalt, zum neuen Oberstaatsanwalt und Oberjugendanwalt für den Rest der Amtsdauer 2026 gewählt.
Er tritt sein Amt am 1. Dezember 2025 an.
Nachdem die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden heute Vormittag eine Vermisstmeldung aus Herisau publiziert hatte, gingen verschiedene Hinweise aus der Bevölkerung ein.
Dank diesen Informationen konnte die Vermisste heute am frühen Nachmittag in Herisau gefunden werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (20.5.2025) bei einer Kontrolle in Schwerzenbach eine illegale Hanfplantage mit über 3000 Pflanzen entdeckt und zwei Betreiber vorübergehend festgenommen.
Letzten Dienstag kontrollierten Mitarbeitende der Kantonspolizei eine Indooranlage, in der angeblich CBD-Hanf produziert werden sollte.
Am Mittwochmorgen, 21. Mai 2025, fanden sich rund 30 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Unterschächen und Spiringen in Unterschächen ein, um den praktischen Teil der Veloprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Nach Oberalp-, Klausen- und Gotthardpass kann am Mittwoch, 28. Mai 2025, auch der Furkapass um 10.00 Uhr für den Verkehr freigegeben werden.
Weiterhin nur bis Sustenbrüggli befahrbar ist der Sustenpass. Die Wintersperre dauert am Susten voraussichtlich bis Mitte Juni.
Wegen eines Hangrutschs ist die Kantonsstrasse 221 zwischen Gunten und Merligen gesperrt.
Die Strasse ist mit Schlamm bedeckt, die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Tiefbauamts sowie ein Geologe sind vor Ort.
Update zu dieer Vermisstmeldung (22.05.2025)
Nachdem die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden heute Vormittag eine Vermisstmeldung aus Herisau publiziert hatte, gingen verschiedene Hinweise aus der Bevölkerung ein.
Die Kantonspolizei Wallis stellt heute mit Unterstützung des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport ihr neues Präventionsprogramm "Sophies Reise" vor.
Es richtet sich an Eltern von Jugendlichen und thematisiert die Risiken im Umgang mit sozialen Netzwerken. Ziel ist es, die Online-Sicherheit zu erhöhen und Familien im digitalen Alltag zu unterstützen.
An der Technikumstrasse in Horw verunfallte gestern Abend (21. Mai 2025, nach 18:00 Uhr) ein 38-jähriger E-Bike-Fahrer.
Aus bisher unbekannten Gründen stürzte er mit dem E-Bike.
Am Mittwoch (21.05.2025), kurz nach 21:30 Uhr, hat sich auf der St. Gallerstrasse, an der Rudensburgkreuzung, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Beide Unfallbeteiligten geben an, bei Grün gefahren zu sein. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.