Aktuell werden im Kanton Thurgau erneut etliche Personen von "Falschen Polizisten" telefonisch kontaktiert.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Gestern Abend verlor eine PW-Lenkerin die Beherrschung über ihr Fahrzeug und fuhr dadurch auf einen Kreisverkehrsplatz.
Die Lenkerin blieb unverletzt. Sie war stark alkoholisiert. Am Fahrzeug sowie der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden.
Objekte verboten: Online-Käufe führen immer wieder zu Vorladungen durch die Polizei.
Was harmlos scheint – etwa ein Taschenmesser, ein Schlüsselanhänger oder ein Laserpointer – kann nach Schweizer Recht als Waffe gelten und strafbar sein.
Gestern Abend geriet eine Automobilistin mit ihrem Fahrzeug auf die Randleitplanke der Autobahn.
Dadurch überschlug sich das Fahrzeug und es kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Lenkerin wurde dadurch mittelschwer verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Dienstag (24.06.2025), kurz nach 12 Uhr, ist es an der Böschachstrasse zu einer starken Rauchentwicklung aus einem Lieferwagen gekommen.
Der Fahrer, ein 61-jähriger Mann, bemerkte aufsteigenden Rauch aus dem Motorraum seines Lieferwagens und parkierte diesen auf einem Firmenareal.
Am Dienstag (24.06.2025), kurz vor 16:45 Uhr, ist es an der Kirchstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Rollerfahrer gekommen.
Der 17-jährige Mann wurde dabei leicht verletzt. Er wurde zwecks Kontrolle vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag, 22. Juni 2025, brach auf dem Campingplatz La Roseraie in Yvorne ein Brand in einem Wohnwagen aus.
Eine Person, die sich darin befand, kam dabei ums Leben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Am Sonntag, 15. Juni 2025, gegen 14:25 Uhr, wurde ein Jugendlicher in der Waldregion von Romainmôtier von einem herabfallenden Ast getroffen.
Er erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und wurde mit der Rega ins CHUV geflogen. Dort erlag er wenig später seinen Verletzungen.
Gestern Nachmittag (24.06.2024) ereignete sich an der Bandwiesstrasse ein Verkehrsunfall.
Die Feuerwehr Rüti sperrte die Bandwiesstrasse zwischen der Kreuzung Breitenhof- / Bandwiesstrasse und Parkhaus Migros.
Am Dienstag, 24. Juni, gegen 16.40 Uhr, fuhr ein Motorrad eines 17-jährigen Neuenburger Bergbewohners auf der Rue du Marais in Le Locle Richtung Osten.
An der Hausnummer 11 angekommen, kam es zu einer Kollision mit dem angehaltenen Auto eines 42-jährigen Neuenburger Bergbewohners.
Am Dienstagnachmittag ist in Hettiswil bei Hindelbank ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Über 100 Kaninchen und Vögel konnten nur noch tot geborgen werden. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Dienstag (24.06.2025), kurz vor 23:40 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse erhalten.
Die aufgebotenen Feuerwehren konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Damit unsere Personenspürhunde nicht immer nur mit Polizistinnen und Polizisten trainieren müssen, waren heute Seniorinnen und Senioren eines Frauenfelder Altersheims am Zug.
Diese machten sich zu einem Spaziergang durch die Stadt auf und legten dabei eine Spur für unsere Diensthunde.
Der Sommer zeigt sich morgen von seiner warmen Seite: In weiten Teilen der Schweiz dominieren Sonne, hohe Temperaturen und trockene Luft. Ein Schleier aus Saharastaub sorgt dabei vielerorts für eine leicht getrübte Sicht.
Während sich der Tag zunächst ruhig präsentiert, nimmt die Gewitterneigung in der Nacht allmählich zu – teils begleitet von Sturmböen. Wer also den Sommertag draussen geniessen möchte, sollte den späten Nachmittag im Auge behalten.
Am Montagabend (23. Juni 2025, 17:00 Uhr) ereignete sich auf der Hochdorfstrasse in Eschenbach ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein Motorradfahrer kollidierte nach einem Überholmanöver frontal mit einem entgegenkommenden Sattelmotorfahrzeug. Der 17-jährige Lenker erlitt dabei schwere Verletzungen und verstarb noch am Unfallort.
Am Montagnachmittag (23. Juni 2025, kurz vor 16:00 Uhr) geriet auf der Ritterstrasse in Luzern ein Auto in Brand.
Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Stadt Luzern konnte das Feuer löschen.
Bei der kürzlich erfolgten Hauptinspektion des Tunnels Schänzli stellten die Experten diverse Hohlstellen an der Tunneldecke fest.
Damit die Infrastruktur instandgesetzt werden kann, müssen die einzelnen Röhren für den Verkehr für mehrere Nächte gesperrt werden.
Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen wurden im Vorfeld intensiv auf die Veloprüfung vorbereitet.
Die Verkehrsinstruktorinnen der Kantonspolizei führten mit ihnen vier Theorielektionen durch, die vor und nach den Fasnachtsferien stattfanden. In diesen Lektionen wurde das korrekte Verhalten im Strassenverkehr als Velofahrerin oder Velofahrer vermittelt. Zusätzlich übten die jeweiligen Lehrpersonen mit den Kindern den praktischen Teil der Prüfung auf der vorgesehenen Strecke, um sie optimal auf die Anforderungen vorzubereiten.
Sie ist Automechanikerin, Panzerfahrerin, Stabsadjutant – und vor allem: mit Herzblut dabei.
Nathalie Rölli ist Waffenplatz Berufsunteroffizierin auf dem Waffenplatz Wil bei Stans in Oberdorf. Wer denkt, das sei ein ruhiger Job in der Provinz, täuscht sich gewaltig.
Am Dienstagmorgen, 24. Juni 2025, ereignete sich auf der Seestrasse im Kreis 2 ein Verkehrsunfall zwischen einem Rollerfahrer und einer E-Bike-Fahrerin.
Beide wurden dabei verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagabend (23.06.2025) in Kloten einen Mann festgenommen, der sich mit einem Fluchtversuch einer Kontrolle entziehen wollte.
Dabei fuhr er massiv zu schnell, missachtete mehrere Verkehrsregeln und streifte einen Rollerfahrer. Der Rollerfahrer wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei zu melden.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstag in Steffisburg im Rahmen eines Medienanlasses zentrale Sicherheitsmassnahmen für den Aufenthalt auf und in der Aare thematisiert.
Michael Jungi, Fachbereichsleiter der Gewässerpolizei, erinnerte dabei an die Verhaltensregeln. Alle wichtigen Tipps sind online aufrufbar.
Der Autolenker, der Ende Mai in Herzogenbuchsee bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital geflogen wurde, ist später im Spital seinen Verletzungen erlegen.
Am Samstag, 24. Mai 2025, kam es in Herzogenbuchsee auf der Zürichstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem Velofahrer.
Kurz nach 7 Uhr fuhr eine Lenkerin mit ihrem Personenwagen von Kloten herkommend auf der Zürcherstrasse Richtung Kemptthal.
Höhe Bushaltestelle "Tagelswangen Dorf" beabsichtigte ein 13 Jahre altes Mädchen die Strasse auf dem Fussgängerstreifen zu überqueren.
Am Montagabend, 23. Juni 2025, wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Sattelmotorfahrzeug mit niederländischen Kontrollschildern überprüft.
Die Kontrolle des digitalen Fahrtschreibers ergab, dass der niederländische Fahrzeuglenker mehrfach die täglichen und wöchentlichen Höchstlenkzeiten sowie die täglichen Ruhezeiten missachtete.
Eine unbekannte Täterschaft hat in den letzten Tagen Wertgegenstände von Schwimmenden am Rheinufer in der Stadt Schaffhausen gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung zur Vorsicht und wünscht ein deliktloses Badevergnügen.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (23.06.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Baustelle an der Scheffelstrasse eingebrochen.
Sie gelangte zunächst ins Untergeschoss eines derzeit im Rohbau befindlichen Mehrfamilienhauses.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (23.06.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in einen Lagerraum eines Veloverleihs an der Hans-Albrecht-Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Türe gewaltsam Zutritt ins Innere des Lagerraums.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (23.06.2025) ist es zu mehreren Einbrüchen in Geschäftsliegenschaften gekommen.
Die Täterschaften brachen in Liegenschaften an der St.Gallerstrasse und an der Winkelstrasse ein. Dabei stahlen sie Bargeld, Alkoholika und Tabakwaren im Wert von mehreren hundert Franken. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Montag (23.06.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Kapplerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 79-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (23.06.2025), kurz nach 9:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 auf Höhe Anschlusswerk Widnau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 71-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Im Erhaltungsprojekt Sissach–Eptingen erfolgt Ende Juni 2025 entlang der Fahrbahn in Richtung Chiasso die Einrichtung der Bauphase 3.
Die Ausführung dieser Arbeiten macht nächtliche Fahrbahn- und Anschlusssperrungen nötig.
Am Montagnachmittag sowie in der Nacht zum Dienstag wurden in Märstetten und Sulgen je ein Fahrer aus dem Verkehr gezogen.
Sie mussten ihre Führerausweise abgeben.
Im Zusammenhang mit dem 52. Albanifest werden sämtliche Zufahrten in die Winterthurer Altstadt, die Stadthausstrasse und die Museumstrasse von Freitag, 27. Juni, 8.45 Uhr bis Montag, 30. Juni 2024, 5 Uhr, für sämtlichen Fahrzeugverkehr gesperrt.
Im Stadtzentrum stehen nur wenige öffentliche Parkplätze und Parkhäuser zur Verfügung.
Beim Überqueren eines Fussgängerstreifens in Neuhausen am Rheinfall wurde ein 9-jähriger Junge am Montagmittag (23.06.2025) von einem Auto erfasst und verletzt.
Er musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 29. Juni 2025 findet der 32. Dreiländergiro statt.
Im Münstertal und im Unterengadin ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen und der Umbrailpass wird am Vormittag für jeglichen Verkehr gesperrt.
Wir wünschen eine schöne Sommerzeit – aber bitte mit Rücksicht und Sicherheit!
Die Rega erinnert daran, die Baderegeln der SLRG zu beachten. Wer sich an die Grundregeln hält, schützt sich und andere – für ungetrübten Spass am Wasser.
In Buchs SG kam es am Sonntagabend zu einem Küchenbrand. Ursache war eine vergessene Ölpfanne. Der Schaden beträgt rund 100'000 Franken.
Am Sonntag (22.06.2025), kurz nach 19 Uhr, ist es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Churerstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst – drei Partner, ein Ziel: Schnelle und professionelle Hilfe für die Bevölkerung.
Anlässlich der Einweihung eines neuen Einsatzfahrzeugs in Alpthal war das Rettungsdreieck vereint vor Ort.
Mannschaftsübung vom 18.06.2025
Gestern Abend rückte die Ortsfeuerwehr Ottenbach gemeinsam mit Zug 2 der Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis zu einer Übung mit dem Einsatzstichwort Brandmeldeanlage (BMA) aus.
Am Montagmorgen ist es auf der A1 bei Kernenried zu einem Verkehrsunfall zwischen einem leichten Anhängerzug und einem Lieferwagen gekommen.
Es kam zu erheblichem Stau im Morgenverkehr. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Was steckt alles in einem Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei Graubünden?
Diese Frage beantwortet die Kapo Graubünden mit einem eindrücklichen Bild: Sämtliche Ausrüstungsgegenstände eines Polizeifahrzeugs – von der Verkehrssicherung über Einsatzkleidung bis zur Technik – wurden sorgfältig rund ums Fahrzeug ausgebreitet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.