Am Montag, 14. April, gegen 08:25 Uhr kam es auf der Nationalstrasse N20, im Tunnel Gorges du Seyon in Fahrtrichtung Neuchâtel, zu einer Auffahrkollision mit fünf beteiligten Fahrzeugen.
Die N20 wurde für die Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt.
Am Montag, 14. April, gegen 07:15 Uhr fuhr ein 34-jähriger Einwohner von Neuchâtel mit einem Elektroroller auf dem Chemin des Malévaux in Cormondrèche in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit dem Chemin de Torgueil kam es zur Kollision mit einem Auto, das von einem 50-jährigen Einwohner von Cormondrèche gelenkt wurde und in Richtung Auvernier unterwegs war.
Das „Caprices Festival“ fand vom 4. bis 6. und vom 11. bis 13. April 2024 in Crans-Montana statt.
Wie jedes Jahr sorgte die Kantonspolizei Wallis in Zusammenarbeit mit ihren Partnern für eine verstärkte Präsenz, um die Sicherheit der Festivalbesucher und den reibungslosen Ablauf des Anlasses zu gewährleisten.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Montagmorgen im Hafen Romanshorn zwei Tatverdächtige auf einem Segelschiff festgenommen.
Die beiden Algerier wurden inhaftiert.
Im jährlichen "Teddybär-Spital" in St. Gallen brachten Kinder ihre Plüschtier-Patienten zur Behandlung mit – betreut von Medizinstudierenden der Universität St. Gallen.
Auf einem Postenlauf verarzteten sie das Plüschtier gemeinsam.
Am frühen Sonntagmorgen hat sich in Bern ein Lieferwagen mit Anhänger einer Polizeikontrolle entzogen. Bei der Nachfahrt wurden massiv überhöhte Geschwindigkeiten und mehrere Verkehrsdelikte festgestellt.
Zwei Insassen konnten angehalten werden. Im Anhänger wurden zwei mutmasslich gestohlene Quads sichergestellt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am frühen Samstagmorgen hat in Grosswangen eine Scheune gebrannt. Durch die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Mehrere dutzend Tiere verendeten.
Am Samstag (12. April 2025, gegen 13:30 Uhr) ereignete sich auf der Adligenswilerstrasse in Ebikon ein Verkehrsunfall.
Ein 25-jähriger Autofahrer beschleunigte sein Auto, verlor die Kontrolle darüber und geriet damit auf die Gegenfahrbahn.
Am Samstagabend (12. April 2025, kurz vor 23:30 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Beromünster zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Eine 52-jährige Lenkerin fuhr mit ihrem Auto von einer Seitenstrasse auf die Hauptstrasse ein und übersah dabei ein korrekt heranfahrendes Auto.
Am Samstagmorgen, 12. April 2025, fanden sich ca. 170 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Silenen, Schattdorf, Bürglen und Erstfeld, in Erstfeld ein, um den praktischen Teil der Veloprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Gestern Nachmittag verlor ein Radfahrer in St-Aubin die Kontrolle über sein Elektrofahrrad und stürzte schwer. Er wurde schwer verletzt und per Helikopter in ein Krankenhaus geflogen, wo er kurz danach verstarb.
Eine Untersuchung ist im Gange.
Bei einem Personenunfall mit einem Zug in Märstetten wurde in der Nacht zum Sonntag ein Mann tödlich verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen, 13. April 2025, raubten mehrere Männer zwei andere Männer im Kreis 4 aus.
Die Stadtpolizei Zürich nahm zwei Tatverdächtige fest.
Der Verursacher des Vorfalles mit der Schreckschusspistole vom Samstagabend, 12. April 2025, in Herisau konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ermittelt werden.
Die umfangreichen Ermittlungen der Kantonspolizei Appenzell Ausserhoden führten zu einem 36-jährigen Schweizer.
Am späten Freitagabend, 11. April 2025, kam es im Kreis 10 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Elektrorollerfahrer stürzte.
Daebei zog er sich schwere Verletzungen zu.
Ein lautstarker Streit in einer Wohnung in Winterthur-Veltheim führte am Mittwoch, 9. April 2025, zur Festnahme eines mutmasslichen Drogenhändlers.
Ermittlungen an mehreren Orten förderten grössere Mengen Betäubungsmittel, Handelsutensilien und eine verbotene Waffe zutage.
Die Luzerner Polizei hat am Samstagmorgen in Emmenbrücke drei Männer festgenommen, welche verdächtigt werden, dass sie zuvor in das Emmencenter eingebrochen haben.
Weitere Personen sind flüchtig.
Vor Ostern rücken Kaninchen als Haustiere in den Fokus. Sie landen nicht selten als lebendes Geschenk für Kinder im Osternest.
Die Langohren gelten als anspruchslos und pflegeleicht und damit als ideale Einsteigerhaustiere. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN warnt jedoch vor dieser falschen Annahme.
Am Sonntag (13.04.2025), kurz nach 16:30 Uhr, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer im Alter von 16 und 19 Jahren festnehmen. Sie hatten sich zuvor an parkierten Autos zu schaffen gemacht.
Aufgrund des Verhaltens während der Festnahme wird der 19-Jährige wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte angezeigt.
Am Sonntag (13.04.2025), kurz nach 10:45 Uhr, ist es auf der Allmeindstrasse zu einer Kollision zwischen einem Hund und zwei Velofahrern gekommen.
Eine 56-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag (13.04.2025), um 15:30 Uhr, ist es auf der Verzweigung Laufenstrasse / Ausserfeld zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am späten Samstagabend, 12. April 2025, kam es in einem Familiengartenareal in Winterthur-Seen zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Es entstand jedoch Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Eine Autofahrerin verursachte am Sonntagabend in Müllheim einen Selbstunfall.
Die Frau wurde verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Das schöne Wetter zu Beginn des Wochenendes hat viele Verkehrsteilnehmende auf die Strassen gelockt. Dabei wurde zu schnell und riskant gefahren sowie unnötiger Lärm verursacht.
Zahlreiche Fahrzeuglenkende werden verzeigt und müssen sich für ihr Tun bei der Staatsanwaltschaft verantworten.
Am Sonntagabend, 13. April 2025, kurz vor 22.30 Uhr, ereignete sich auf der Tramstrasse in Münchenstein BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Der Lenker des Personenwagens wurde bei dem Unfall nicht verletzt.
Nach dem Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Sion und dem Servette FC wurden am Sonntagabend im Stadtzentrum von Sitten einheimische Fans von der Kantonspolizei kontrolliert.
Im Rahmen dieser Kontrolle wurde ein Polizist leicht verletzt. Mehrere Personen wurden angehalten.
Am Sonntagnachmittag, 13. April 2025, kam es kurz vor 14 Uhr auf dem Bahnhofs-Viadukt in Brunnen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Ein 34-jähriger PW- Lenker fuhr von Brunnen herkommend über den Viadukt in Richtung Schwyz.
Dabei kam es zur Kollision mit einer 17-jährigen Motorradlenke...
Die Agrischa - Erlebnis Landwirtschaft hat am Wochenende (12. / 13.4.2025) in Chur stattgefunden.
Rund 40'000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten bei überwiegendem Sonnenschein die Agrischa.
Am frühen Sonntagmorgen ist ein Auto in Bern mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte angehalten werden und muss sich vor der Justiz verantworten.
Unbekannte sind in ein Schulhaus in Hundwil und in einen Milchverarbeitungsbetrieb in Urnäsch eingebrochen.
Die Täterschaft erbeutete keine Wertsachen, verursachte aber massiven Sachschaden.
Am Samstagabend, 12. April 2025, ist es in Herisau zu einem Vorfall mit einer Schreckschusspistole gekommen.
Es wurde niemand verletzt und es entstand auch kein Sachschaden.
Am Samstagabend, 12. April 2025, ist es in Herisau zu einem Gasgrill-Brand gekommen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstagnachmittag, kurz vor 15.45 Uhr, kam es am Ufer der Ergolz, unter der Autobahn A22 in Liestal zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstag (12.4.2025) an unterschiedlichen Orten im Kanton Zürich Laser-Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden teils massive Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt.
Das vergangene Wochenende zeigte erneut, wie wichtig gezielte Verkehrskontrollen für die Sicherheit auf den Strassen sind.
Im Zeitraum zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (13.04.2025), hat die Kantonspolizei St.Gallen anlässlich Verkehrskontrollen, Patrouillenfahrten und Geschwindigkeitsmessungen mehrere fehlbare Verkehrsteilnehmer angehalten.
Am Sonntag (13.04.2025), kurz nach 6.30 Uhr, ist an der Ziegelbrückstrasse ein 43-jähriger Autofahrer gegen ein parkiertes Auto gefahren. Er entfernte sich ohne Schadensregulierung und konnte durch die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt werden.
Der 43-Jährige war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (13.04.2025), gegen 10:00 Uhr, ist es an der Tankgrabenstrasse zum Brand eines Notstromaggregats gekommen.
Eine Drittperson konnte den Brand vor dem Eintreffen der ausgerückten Feuerwehr selbständig löschen.
Am Sonntag (13.04.2025), gegen 7:20 Uhr, ist es an der Walenseestrasse unter einer Fussgängerbrücke zu einem Brand gekommen.
Die Löscharbeiten im Bereich der Bahngleise führten zu einer kurzzeitigen Sperrung der Bahnstrecke und entsprechenden Verspätungen im Bahnverkehr.
Am Samstagabend (12.04.2025) ist es auf der Kräzernstrasse, Höhe Verzweigung Zürcher Strasse, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Eines der Fahrzeuge musste abgeschleppt werden.
Am Samstagnachmittag (12.04.2025) kam es auf dem Oberen Graben zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der 27-jährige Motorradlenker wurde dabei mittelschwer verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstagabend (12.04.2025) kam es beim Bahnhof St.Fiden zu einem Unfall.
Dabei stürzte ein 62-jähriger Mann ohne Fremdeinwirkung eine Treppe hinunter und verletzte sich mittelschwer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.