Am Sonntag (13.04.2025), gegen 7:20 Uhr, ist es an der Walenseestrasse unter einer Fussgängerbrücke zu einem Brand gekommen.
Die Löscharbeiten im Bereich der Bahngleise führten zu einer kurzzeitigen Sperrung der Bahnstrecke und entsprechenden Verspätungen im Bahnverkehr.
Am Samstagabend (12.04.2025) ist es auf der Kräzernstrasse, Höhe Verzweigung Zürcher Strasse, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Eines der Fahrzeuge musste abgeschleppt werden.
Am Samstagnachmittag (12.04.2025) kam es auf dem Oberen Graben zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der 27-jährige Motorradlenker wurde dabei mittelschwer verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstagabend (12.04.2025) kam es beim Bahnhof St.Fiden zu einem Unfall.
Dabei stürzte ein 62-jähriger Mann ohne Fremdeinwirkung eine Treppe hinunter und verletzte sich mittelschwer.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos entstand am späten Samstagabend in Horn Sachschaden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Der Frühlingsjahrmarkt und die OFFA enden am Sonntag, 13. April 2025.
Die beiden Veranstaltungen verliefen aus polizeilicher Sicht ruhig und ohne grössere Zwischenfälle. Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine insgesamt positive Bilanz.
Fast 1'000 Angehörige der mechanisierten Brigade 11 werden im April 2025 in Allentsteig in Österreich trainieren.
Seite an Seite mit deutschen und österreichischen Einheiten. Im Fokus steht dabei die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz.
Am Sonntagmorgen (13.04.2025), kurz vor 6:30 Uhr, ist es zu einem Brand in einer Garage eines Mehrfamilienhauses an der Lagerstrasse gekommen. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen war innert Minutenfrist vor Ort und konnte elf Personen aus dem Haus evakuieren.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund einer halben Million Franken.
Herzliche Gratulation: Für den Berufsfeuerwehrlehrgang 23 hat vor rund 1.5 Jahren die Ausbildung als Berufsfeuerwehrmann*frau eidg. FA an der Höhreren Fachschule für Rettungsberufe begonnen.
"Unsere" 9 SRZ-ler haben nun die Abschlussprüfungen erfolgreich gemeistert: Super gemacht!
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstag drei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Zwei von ihnen standen unter Alkoholeinfluss, ein weiterer war fahrunfähig unterwegs.
Gegen 12 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Romanshorn einen Autofahrer, der zuvor aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen war.
Am Samstag, 12. April 2025, circa 10.15 Uhr, haben die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Kompanie Riehen-Bettingen der Milizfeuerwehr Basel-Stadt zu einem Brand an die Burgstrasse in Riehen ausrücken müssen.
Die Feuerwehrleute hatten das Feuer rasch unter Kontrolle.
Auf dem Belchen bei Wislikofen hat unsere Patrouille heute einem netten Wanderer mit harter Schale eine Mitfahrgelegenheit angeboten.
Wer Belchi kennt, darf sich gerne bei uns melden, damit er (oder sie – das wissen wir nicht so genau) wieder nach Hause findet.
Ein tierisch starkes Team für mehr Sicherheit.
Hartes Training zahlt sich aus: Monatelange Vorbereitung, unzählige Trainingsstunden, viel Herzblut und eine starke Partnerschaft zwischen Hund und Mensch haben diesen Erfolg möglich gemacht.
Erster Info-Lunch – Ein voller Erfolg!
Am 10. April 2025 fand unser erster Info-Lunch statt – eine tolle Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre einen spannenden Einblick in den Polizeiberuf zu geben.
Die Wetterlage in der Schweiz bleibt zweigeteilt: Während der Sonntag in weiten Teilen des Landes mit dichter Bewölkung beginnt, sorgt der Föhn in der Ostschweiz und in den Alpentälern für freundliche Abschnitte und milde Temperaturen.
Besonders rund um den Jura sowie entlang des Alpenhauptkamms bleibt es trüb mit vereinzeltem Niederschlag. Auch zum Wochenstart zeigt sich das Wetter je nach Region sehr unterschiedlich.
Fluchen, Hupen, Gestikulieren oder Heranrollen bringt nichts: Kinder brauchen Zeit und Sicherheit, um Strassen zu überqueren.
Genau das haben wir heute mit Kindergartenkindern auf den Strassen von Uster geübt.
Während der Dienstreise von Bundesrat Ignazio Cassis in die Türkei kam es in Ankara zu einer kurzzeitigen Unregelmässigkeit bei der Beschleunigung des Staatsluftfahrzeugs beim Abflug.
Aus Sicherheitsgründen wird für den Rückflug in die Schweiz ein Ersatzflugzeug eingesetzt.
Wir standen an der Seite der Verkehrspolizei für eine gemeinsame Aktion auf der Bahnstrecke Neuchâtel - La Chaux-de-Fonds!
Danke für die Zusammenarbeit vor Ort!
Polizeikontrolle am SBB – Für mehr Sicherheit am Bahnhof: Am 09. April haben wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnerbehörden eine koordinierte Kontrollaktion im und rund um den Bahnhof SBB durchgeführt.
Insgesamt wurden 161 Personen kontrolliert.
Nach dem Drama, das sich am Donnerstag, dem 10. April, in einem Wohnhaus in Epagny ereignet hat, wurden die beiden toten Personen, die in den Trümmern des Hauses gefunden wurden, identifiziert.
Die Hypothese, dass es sich um einen Feminizid handelt, bestätigt sich.
Die seit Dienstag (8.4.2025) ab ihrem Wohnort in Pfungen vermisste Frau ist am Samstagmittag (12.4.2025) tot aufgefunden worden.
Gegen 13 Uhr wurde über die Notrufnummer 117 eine leblose Person in Rorbas gemeldet.
Heute fand im Ausbildungszentrum Andelfingen die feierliche Nutzerübergabe der Flutungsanlage statt. Schweizweit handelt es sich um die erste Flutungsanlage für den Bevölkerungsschutz, in der der Umgang mit Naturgefahren wie Hochwasser geübt werden kann.
Baudirektor Martin Neukom überreichte symbolisch den Schlüssel an Sicherheitsdirektor Mario Fehr.
Am Samstag, 12. April 2025, kam es beim Allalin-Rennen in Saas-Fee zu zwei schweren Unfällen. Ein Skifahrer verletzte sich bei einem Sturz schwer.
Bei einer späteren Kollision zwischen zwei Teilnehmenden kam ein Rennfahrer ums Leben.
Am Samstag, 12. April, gegen 12:30 Uhr war eine 53-jährige Einwohnerin von Boudry mit einem Elektrofahrrad unterwegs auf der Strasse von Colombier in Richtung Boudry.
Kurz vor dem Kreisel Areuse berührte das Vorderrad ihres Fahrrads den rechtsseitigen Randstein.
Am Samstag, 12. April 2025, gegen 12:30 Uhr ereignete sich auf Höhe des Bahnübergangs in Grandgourt ein Verkehrsunfall.
Aus noch zu klärenden Gründen geriet ein Autofahrer zwischen die geschlossenen Bahnschranken.
Gestern Abend stürzte in Murten auf der Bernstrasse ein Beifahrer aus einem fahrenden Fahrzeug. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb er noch an der Unfallstelle.
Eine Untersuchung ist im Gange und die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag (12.04.2025) kurz nach 14 Uhr ist es auf der Arosastrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Lenker verletzte sich dabei.
Am Samstag ist in Signau der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten evakuiert werden, es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Freitag brannte in Tägerig ein Schopf. Der Anbau konnte durch die Feuerwehr gehalten werden.
Bei einer Person bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.
Am Samstagnachmittag, 12. April 2025, fuhr eine 77-jährige Frau um 15.30 Uhr mit ihrem Elektromobil auf dem Trottoir entlang der Schmalzgrubenstrasse von Euthal herkommend in Richtung Unteriberg.
Dabei kollidierte die Rentnerin mit dem rechtsseitigen Randstein.
Am Samstag (12.04.2025), gegen 12:30 Uhr, ist es auf der Uznacherstrasse zum Selbstunfall eines Motorrades gekommen.
Eine 51-jährige Motorradfahrerin kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Pfosten und stürzte zu Boden.
Am Samstag (12.04.2025), gegen 08:30 Uhr, ist es auf einer Baustelle Höhe Eggwies zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 46-jähriger Arbeiter beabsichtigte zwecks Arbeiten mit einer Leiter auf ein Flachdach zu gelangen.
Am Samstag (12.04.2025), gegen 10:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto mit Wohnanhänger gekommen.
Dabei wurden der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst überführte sie ins Spital. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme nur einspurig befahrbar.
Am Samstag, 12. April 2025, fuhr eine 29-jährige Frau mit ihrem PW auf der Autobahn A4 von Seewen herkommend in Richtung Brunnen.
Kurz vor 10 Uhr hielt sie ihr Fahrzeug auf dem Pannenstreifen in Ingenbohl an, weil ihr Motor stotterte und mehrere Kontrolllampen aufleuchteten.
Am Freitag (11.04.2025), kurz vor 23:45 Uhr, hat sich auf der Maienfelderstrasse ein Selbstunfall eines Motorrades ereignet.
Der 44-jährige Motorradfahrer streifte den rechtsseitigen Randstein und stürzte zu Boden.
Am Freitag (11.04.2025), gegen 17:45 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einer Auffahrkollision gekommen.
Eine 19-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (11.04.2025), kurz nach 16:15 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15 zu einem Selbstunfall gekommen.
Das Auto eines 87-jährigen Autofahrers kam zu weit nach rechts und streifte das Tunnelbankett. Der Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Am Freitagmorgen ist im Skigebiet Kleine Scheidegg in Grindelwald ein Skifahrer verunfallt. Er erlag später im Spital seinen schweren Verletzungen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.