Schweiz

Genf GE: Weniger Unfälle, aber mehr Schwerverletzte – E-Trottinett-Unfälle gestiegen

Im Jahr 2024 verzeichnete der Kanton Genf einen Rückgang der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 4,5 %. Gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der Schwerverletzten um 4,2 %, was die Notwendigkeit unterstreicht, die Bemühungen in den Bereichen Prävention, Sensibilisierung und Kontrolle fortzusetzen.

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St.Gallen SG: Frau verursacht Parkhaus-Unfall am Kantonsspital und flüchtet (Zeugenaufruf)

Am Montag (17.03.2025) hat sich im Parkhaus A des Kantonsspitals St.Gallen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Eine der beiden Fahrerinnen entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle, ohne ihre Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Kradolf TG: Fahrunfähiger 29-Jähriger gerät auf Gegenfahrbahn – Kollision mit LKW

Am Dienstagmorgen musste die Hauptstrasse nach einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto für mehrere Stunden gesperrt werden. Es wurde niemand verletzt, ein Beteiligter musste seinen Führerausweis abgeben.

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Kerenzerbergtunnel GL: Epileptischer Anfall – Lieferwagen prallt mehrfach gegen Tunnelwand

Am Montag, 31. März 2025, ca. 16.00 Uhr, fuhr der 34-jährige Lenker eines Lieferwagens im Kerenzerbergtunnel Richtung Landquart. Er erlitt dabei einen epileptischen Anfall und kollidierte in der Folge mehrmals rechts und links mit der Tunnelwand.

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Winterthur ZH: Schlägerei in Privatschule – Syrer und Schweizer trugen verbotene Waffen

Am Montagnachmittag, 31. März 2025, rückte die Stadtpolizei Winterthur wegen einer Schlägerei in einer Schule aus. Dabei wurde eine der beiden beteiligten Personen leicht verletzt. Beide Beteiligten trugen verbotene Waffen auf sich. Sie wurden zur Anzeige gebracht.

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Subingen SO: Spielgeräte auf Kinderspielplatz in Brand gesetzt – Polizei bittet um Hinweise

Bei einem Kinderspielplatz in Subingen sind am Montagnachmittag, 31. März 2025, mehrere Spielgeräte in Brand gesetzt und dadurch beschädigt worden. Gemäss ersten Erkenntnissen ist von einer Vorsatzhandlung auszugehen. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

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Winterthur ZH: Schweizer (24) nach Verkauf von Kokain gefasst – Partnerin und Baby im Auto

Am Donnerstagnachmittag, 27. März 2025, beobachteten Fahnder der Stadtpolizei Winterthur eine Drogenübergabe. Bei der Verhaftung des mutmasslichen Drogenhändlers trafen sie in seinem Auto nicht nur seine Partnerin an, sondern auch ihr drei Monate altes Baby.

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Gonten AI: Lieferwagenfahrer baut Unfall mit hohem Sachschaden

Es entstand Sachschaden von über 50'000 Franken. Am Montagvormittag (31.03.2025) fuhr ein 33-jähriger Lieferwagenfahrer von Gonten her in Richtung Appenzell. Im Bereich der Liegenschaft „Zoll“ geriet sein Fahrzeug aus noch nicht geklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und anschliessend wieder auf die rechte Strassenseite.

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Kapo Basel-Stadt: Neue Organisation per 1. April 2025 – Grundversorgung wird gestärkt

Per 1. April 2025 tritt die neue Organisation der Kantonspolizei Basel-Stadt in Kraft. Kernstück der Reorganisation ist eine optimierte Sicherheitspolizei, welche die polizeiliche Grundversorgung im Kanton wieder verstärkt wahrnehmen kann. Die neue Führung der operativen Abteilungen und Ressorts soll zudem einen positiven Kulturwandel herbeiführen.

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Stadt Basel BS: 83-Jährige beraubt – Ungarin und Schweizer festgenommen – Zeugenaufruf

Am Sonntag, 30. März 2025, kurz nach 20.00 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt dank einer aufmerksamen Drittperson zwei Personen anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen können. Die Beiden werden verdächtigt, gegen 19.40 Uhr in der Aeschenvorstadt eine 83-jährige Frau beraubt und dabei leicht verletzt zu haben.

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Sonnenschein, Bise und milde Temperaturen – So startet der April

Der April beginnt in der Schweiz mit ruhigem Frühlingswetter – doch die kräftige Bise sorgt für einen kühlen Beigeschmack. Während die Sonne vielerorts dominiert, halten sich im Osten noch Nebelfelder und vereinzelt ziehen hohe Wolken durch.

Im Süden wird es milder, aber Wolkenfelder nehmen gegen Nachmittag zu. Wo wird es am wärmsten – und wo bleibt es noch frostig?

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Kantonspolizei Genf: Vier Tage Praktikum im Projekt „Polizei“ – echte Einblicke inklusive

Ein bereicherndes und spannendes Erlebnis für alle, die sich für eine Karriere bei der Polizei interessieren: Diese Praktika bieten einen konkreten Einblick in den Berufsalltag und helfen dabei, eine fundierte Entscheidung über die berufliche Zukunft zu treffen. Das Erlebnis erstreckt sich über zwei volle Tage und eine Nacht, um der Realität im Polizeidienst möglichst nahe zu kommen.

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Porsche kracht in Baum in Schaffhauser Miniaturwelt

Fahrer unterschätzt enge Strassen der Miniaturwelt – Polizei spricht von „ungewöhnlichem Unfall“ Ein 43-jähriger Mann verursachte gestern einen Sachschaden in Höhe von CHF 75.95, als sein hochmotorisierter Modell-Porsche aus der Kurve flog und gegen einen kunstvoll gestalteten Miniaturbaum krachte.

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Linthal GL: Fahrunfähiger Autofahrer prallt in Berghang – Fahrzeug erheblich beschädigt

Am Sonntag, 30. März 2025, ca. 15.45 Uhr, fuhr auf der Klausenstrasse ein 40-jähriger Personenwagenlenker mit seinem Personenwagen Richtung Linthal. Oberhalb des Berglis geriet der Lenker in einer Linkskurve mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts, kollidierte mit dem angrenzenden Berghang und fiel zurück auf die Strasse.

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Rapperswil-Jona SG: Serie von Autoeinbrüchen – 12 Fahrzeuge beschädigt, Täter auf der Flucht

In der Nacht von Sonntag auf Montag (31.03.2025), ist es im Bereich um den Bahnhof Rapperswil zu zwölf Einbrüchen in Autos gekommen. In allen Fällen schlugen unbekannte Täterschaften die Scheiben der Autos ein. Insgesamt stahlen sie Wertsachen im Wert von mehreren hundert Franken. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Zürich ZH: Serbin (36) und Bosnierin (34) bestehlen Touristen im Zug – Festnahme

Kantonspolizisten haben am Montagmorgen (31.03.2025) im Bahnhof Oerlikon zwei Frauen kontrolliert und zunächst wegen illegalem Aufenthalt festgenommen. Weitere Abklärungen ergaben, dass die beiden Frauen am Vortag im Bahnhof Zürich-Flughafen, zwei Taschendiebstähle begangen hatten.

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Kriens LU: Einbruch vereitelt – Polizeihund Fuego spürt flüchtigen Täter im Wald auf

In den frühen Morgenstunden haben wir in Kriens einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen. Zwei Männer schlugen an der Ringstrasse die Schaufensterscheiben eines Geschäfts ein und ergriffen die Flucht.

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Zürich ZH: 18-jähriger Raser mit über 100 km/h auf dem Mythenquai – Führerausweis weg

Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Samstagmorgen (29.03.2025) im Zürcher Stadtkreis 2 einen jungen Lenker nach einem Raserdelikt festgenommen. Kurz vor 02.30 Uhr überholte der Lenker eines leistungsstarken Personenwagens auf dem Mythenquai in Fahrtrichtung Kilchberg ein ziviles Fahrzeug der Kantonspolizei Zürich und erhöhte kurz darauf seine Geschwindigkeit massiv.

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Hohenrain LU: Blaulichtfahrt endet in Kollision – Rettungswagen kracht in abbiegendes Auto

Am Sonntagmorgen (30. März 2025, nach 11:00 Uhr) kam es in Hohenrain zu einer Kollision zwischen einem Rettungswagen (ohne Patient) und einem Auto. Der Rettungswagen befand sich auf einer dringlichen Dienstfahrt mit Blaulicht und Martinshorn und überholte mehrere Fahrzeuge, als er mit der linken Seite eines abbiegenden Autos kollidierte.

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Gisikon LU: 19-jähriger Raser mit 115 km/h innerorts gestoppt – Motorrad beschlagnahmt

Am Freitagabend (28. März 2025, ca. 20:15 Uhr) wurde auf der Kantonsstrasse in Gisikon ein Motorradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 115 km/h innerorts gemessen (erlaubt 50 km/h). Die Luzerner Polizei nahm den 19-jährigen Mann fest und stellte sein Motorrad auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sicher.

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Schenkon LU: Auffahrunfall auf A2 – Fahrzeug prallt in Leitplanke, CHF 30'000 Schaden

Am Freitagabend (28. März 2025, kurz vor 22:00 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Schenkon ein Verkehrsunfall. Ein Autofahrer fuhr in das Heck eines vorausfahrenden Autos, wodurch dieses in eine Leitplanke geschoben wurde.

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Rothenburg LU: Selbstunfall auf der A2 – Auto prallt in Wildschutzzaun, CHF 12'000 Schaden

Ein Autofahrer verursachte am frühen Samstagmorgen (29. März 2025, ca. 05:15 Uhr) auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden einen Selbstunfall. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte damit gegen einen Wildschutzzaun.

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Buchrain LU: Auffahrunfall mit drei Autos im Tunnel – zwei Verletzte, CHF 12'000 Schaden

Am Samstagnachmittag (29. März 2025, kurz vor 14:00 Uhr) ereignete sich im Tunnel Buchrain ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos. Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in ein Spital gebracht.

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Neuchâtel NE: Messerstecherei in Bar – Eritreer (41) verletzt, Täter (45, Kosovare) stellt sich

Am Freitagabend kam es im Stadtteil La Rosière in Neuchâtel zu einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe zwischen zwei Personen innerhalb einer Bar. Das Opfer, das ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist ausser Lebensgefahr. Der mutmassliche Täter war zunächst flüchtig, konnte jedoch rasch durch die Neuenburger Polizei festgenommen werden. Weitere Verletzte gab es nicht.

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St. Gallen SG: Einbruch in Barbetrieb – Alkohol und Tabakwaren gestohlen

Am Sonntag (30.03.2025), in der Zeit zwischen 7 Uhr und 21:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Barbetrieb an der Lämmlisbrunnenstrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich durch eine Verbindungstüre gewaltsam Zutritt in die Lokalität.

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La Chaux-de-Fonds NE: Spurwechsel im Kreisel führt zu Unfall mit Verletztem

Am Sonntag, 30. März, um 20:50 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Autofahrer aus Le Locle auf der linken Spur im Kreisverkehr Bas-du-Reymond in La Chaux-de-Fonds. Beim Wechsel der Fahrspur kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 22-jährigen Mann aus Neuenburg gelenkt wurde und sich auf der rechten Spur befand.

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Kapo Schwyz: Neues Schutzhundeteam mit Ty vom Drumlin Wolf erfolgreich im Einsatztest

Mischa und sein Diensthund Ty vom Drumlin Wolf haben diese Woche erfolgreich den Einsatztest zum Schutzhundeteam bestanden!  Damit können die beiden per sofort für die Suche nach Gegenständen, die Verfolgung von Fährten auf organischem Untergrund, die unfriedliche Suche nach Personen im Gebäude oder in Aussenarealen sowie für Sicherungs- und Überwachungsaufgaben eingesetzt werden.

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Kantonspolizei Bern: 96 neue Korpsangehörige im Berner Münster vereidigt

Im Berner Münster sind am Donnerstag 96 Korpsangehörige der Kantonspolizei Bern, 34 Frauen und 62 Männer, vereidigt worden. 61 neu ausgebildete Polizistinnen und Polizisten, sieben Korpswechslerinnen und Korpswechsler und fünf Rückkehrer legten den Eid oder das Gelübde ab. Zudem stiessen 23 weitere Mitarbeitende zum Korps.

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Schweiz: Frühjahrsputz mit Risiko – Warnung vor betrügerischen Wanderhandwerkern

Frühling liegt in der Luft – und der Frühjahrsputz steht vor der Tür! Gerade jetzt klingeln vermehrt zwielichtige Wanderhandwerker an der Tür: „Wir machen Ihr Dach sauber!“, „Wir streichen Ihre Fassade zum Schnäppchenpreis!“ Klingt verlockend? Vorsicht!

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.