Am Montag (03.03.25) hat eine Autofahrerin auf der Rorschacher Strasse den Vortritt einer Velofahrerin missachtet.
Daraufhin kam es zur Kollision, bei der die Velofahrerin Verletzungen erlitt. Es entstand Sachschaden.
Am Montagabend brannte in Gebenstorf ein Dachstock eines Mehrfamilienhauses.
Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Mehrere Personen wurden evakuiert. Es entstand grosser Sachschaden.
Ein Landwirt ist am Montagnachmittag (03.03.2025) in Dinhard von einem Anhänger eingeklemmt und schwer verletzt worden.
Kurz nach 16 Uhr waren zwei Männer auf einem leicht abschüssigen Weg mit Häckslerarbeiten beschäftigt.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Einfamilienhaus von Mitte April 2024 in Münsingen sind abgeschlossen.
Die Brandursache konnte nicht abschliessend geklärt werden.
Am Montag, 3. März 2025, ist es in Bühler zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen gekommen.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In Seewen hat sich am Donnerstag, 27. Februar 2025, ein Automobilist bei einem Selbstunfall tödliche Verletzungen zugezogen.
In der Zwischenzeit wurde festgestellt, dass es sich beim Verstorbenen um einen 26-jährigen Schweizer handelt.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten kürzlich in Rheinfelden zwei Männer.
In deren Gepäckstücken stiessen sie auf zahlreiche mutmasslich gestohlene Gegenstände.
Gestern Montag, 3. März 2025, kurz nach 16.15 Uhr, beabsichtigte eine 93-jährige Frau mit ihrem E-Bike bei der Verzweigung Bahnhofstrasse / Seedorferstrasse nach rechts in die Seedorferstrasse abzubiegen.
Während dem Abbiegemanöver stürzte sie von ihrem E-Bike. Dabei verletzte sie sich erheblich und musste durch den Rettungsdienst Uri ins Kantonsspital Uri gebracht werden.
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Nach einem harten Marsch oder einer langen Nachtübung kannst du dich mit deinen Kameraden über das Erreichte freuen.
Dr. Marcel Berni übernimmt an der Militärakademie an der ETH Zürich per sofort die Verantwortung über die Dozentur Strategische Studien.
Diese Anstellung erfolgt im Rahmen der zivilen Kadernachfolgeplanung.
Nach einer Kollision in Herznach zwischen einem Hund und einem Personenwagen wurde der Hundehalter gesucht.
Dieser hat sich unterdessen bei der Polizei Oberes Fricktal gemeldet.
Der 83-jährige Mann aus Dulliken, welcher seit dem 15. Januar 2025 vermisst wurde, ist am Montag, 3. März 2025, in Niedergösgen tot aufgefunden worden.
Abklärungen zur genauen Todesursache sind derzeit im Gang, eine Fremdeinwirkung steht nicht im Vordergrund.
Die Hochdrucklage hält weiter an und sorgt für sonnige Verhältnisse in der gesamten Schweiz. Lokale Nebelfelder können sich in den Morgenstunden über dem Flachland und im Mittelland bilden, lösen sich aber meist rasch auf.
Die Temperaturen steigen tagsüber in den zweistelligen Bereich und erreichen bis zu 16 Grad. In höheren Lagen herrscht ausgezeichnete Fernsicht.
Am Montag (03.03.2025), in der Zeit zwischen 01:50 Uhr und 02:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Rorschacher Strasse eingebrochen.
Sie öffnete gewaltsam eine Schiebetür und verschaffte sich so Zutritt ins Lokal.
Am Montag (03.03.2025), um 21:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem brennenden Auto auf der Dorfstrasse erhalten.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Am Auto entstand Totalschaden. Es wurde niemand verletzt.
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Damit die Fasnacht für alle ein unvergessliches Erlebnis bleibt, hier im Reel ein paar wichtige Regeln.
Am Montag, 3. März 2025, wurde eine auffällig agierende Person im City-Centre-Komplex an der Rue de l'Écluse in Neuenburg festgenommen und medizinisch versorgt.
Ein grosses Polizeiaufgebot wurde vorsorglich mobilisiert. Verletzt wurde niemand.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Montagnachmittag (03.03.2025) in Rämismühle (Gemeindegebiet Zell) beide Lenkerinnen sowie zwei Kinder schwer verletzt worden.
Eine 29-jährige Frau war nach 16 Uhr auf der Tösstalstrasse in Richtung Turbenthal unterwegs.
Bei einem Selbstunfall in Hauptwil-Gottshaus wurde am Montag eine Beifahrerin verletzt. Der alkoholisierte Fahrer sass ohne Führerausweis hinter dem Steuer.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Sonntag, 2. März 2025 stürzte ein Snowboarder in Saas-Fee ausserhalb der markierten Pisten in eine Gletscherspalte.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Montag, 3. März 2025, um 12.24 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt über eine mögliche Gewässerverunreinigung informiert.
In Lörrach lief eine bisher unbekannte Flüssigkeit in die Wiese. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.
Am Sonntagabend, 2. März 2025, kam es im Kreis 2 zu einem Verkehrsunfall. Der Lenker des Unfallfahrzeugs flüchtete anschliessend.
Zwischenzeitlich wurden zwei Personen festgenommen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Montag (03.03.2025), kurz vor 9:25 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall gekommen. Der Lastwagen eines 51-jährigen Mannes ist nach einem Zusammenprall mit einem Prellbock-Anhänger und anschliessendem schnellen Fahrbahnwechsel auf die Mittelleitplanke gekippt.
Der Lastwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Sonntagnachmittag (02.03.2025), in der Zeit zwischen 13:45 Uhr und 14 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu mehreren Unfällen gekommen.
Der verursachende 29-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Die Kantonspolizei Bern hat vergangenen Donnerstagabend in Meiringen mehrere Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit Betäubungsmittelhandel durchgeführt.
Zwei Männer befinden sich in Untersuchungshaft, ein Gastgewerbebetrieb wurde geschlossen. Die Ermittlungen dauern an.
Während der Sportferienwoche vom 22. Februar bis 2. März stand die Air Zermatt im Dauereinsatz.
Die hohen Besucherzahlen in den Wintersportgebieten führten zu zahlreichen Rettungseinsätzen.
In der Stadt Luzern ist es Mitte Februar zu einem tödlichen Verkehrsunfall (>>Polizei.news berichtete<<) gekommen.
In diesem Zusammenhang wurde die Fahrerin oder der Fahrer eines dunklen Renault Espace gesucht.
Am Montagmorgen, 3. März 2025, ereigneten sich in Goldau und Oberarth zwei nahezu identische Verkehrsunfälle, bei denen zwei Fussgänger leicht verletzt wurden.
Der erste Unfall ereignete sich kurz nach 7 Uhr auf der Gotthardstrasse in Goldau.
Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität 2024/2025 eine positive Bilanz.
Bei den zahlreichen, gezielten Kontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet – mit Fokus auf Kriminaltouristen – verhafteten die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 40 Personen.
Am Sonntag (02.03.2025), in der Zeit zwischen 14:40 Uhr und 20:45 Uhr, ist es an der Schachenstrasse zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft brach die Terassentür eines Einfamilienhauses auf.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Sonntagabend (02.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Meiengartenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fester gewaltsam Zutritt in die Wohnung.
Eptingen BL. Am Sonntagabend, 2. März 2025, kurz nach 19.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Eptingen BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Der mutmassliche Fahrzeuglenker entfernte sich zu Fuss von der Unfallstelle.
Am Samstagmorgen (01.03.2025) wurde in der Gemeinde Wilchingen ein unverschlossenes Auto von einem Bauernhof gestohlen und wenig später schwer beschädigt aufgefunden.
Trotz eingeleiteter Fahndung blieb die Täterschaft bislang unauffindbar.
Am Sonntagabend, 2. März 2025, kam es in Stalden zu einem Brand in einer Industriehalle.
Weite Teile des Gebäudes wurden von den Flammen vollständig zerstört.
Im Oberengadin findet am Sonntag, 9. März 2025 der 55. Engadin Skimarathon statt.
Die Kantonspolizei Graubünden regelt für diesen Anlass zusammen mit den Verkehrskadetten, den Polizeiorganen der umliegenden Gemeinden und Mitarbeitern zweier privater Sicherheitsfirmen den Verkehr.
In der Nacht auf Sonntag, 2. März 2025 ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage in Lachen eingebrochen.
Die Einbrecher verschafften sich mutmasslich durch ein Fenster Zutritt in die Garage und behändigten im Inneren Fahrzeugschlüssel von zwei Personenwagen und einem Motorrad.
Eine 44-jährige Lenkerin verlor am Freitagabend (28. Februar 2025, kurz vor 23:30 Uhr) auf der Hauptstrasse zwischen Baldegg und Gelfingen die Kontrolle über ihr Auto.
Sie fuhr damit über ein Bahngleis und dann in ein Ackerfeld.
Am Sonntagmorgen (02. März 2025, kurz vor 06:00 Uhr) verursachte ein 24-jähriger Mann auf der Götzentalstrasse vor Udligenswil einen Selbstunfall.
Mit seinem Auto fuhr er gegen einen Betonblock.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Auto entstand ein Totalschaden.
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Die neue Woche beginnt mit stabilen Wetterverhältnissen. In weiten Teilen der Schweiz ist es am Montag und Dienstag sonnig, lediglich am Morgen gibt es lokal Nebel- oder Hochnebelfelder. Während die Temperaturen tagsüber angenehm mild ausfallen, bleibt es in der Nacht noch kühl.
Die Wetterlage bleibt weitgehend ruhig, mit nur wenigen Schleierwolken, die sich im Tagesverlauf ausbreiten.
Am Sonntag, den 2. März 2025, gegen 18:15 Uhr, war ein 15-jähriger Einwohner von Coffrane mit seinem Motorroller im Kreisverkehr des Sottards unterwegs, um in die Rue de l'Abrévieux einzubiegen.
Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Wagenhausen und Matzingen alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten gegen 17 Uhr an der Hauptstrasse in Wagenhausen einen Autofahrer.
Nach einer Kollision zweier Autos in Wäldi musste am Samstag eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden.
Eine 67-jährige Autofahrerin war um 16.15 Uhr auf der Nebenstrasse in Richtung Hattenhausen unterwegs und wollte bei der Kreuzung die Wolfsbergstrasse überqueren.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Wagenhausen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte kontrollierten gegen 17 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Matzingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Gegen 23.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in "Brand" in Matzingen ein Auto neben der Strasse stehe und einen Randleitpfosten touchiert habe.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.