Ende Dezember brannte in Neuenkirch eine ungenutzte Scheune. POLIZEI.news berichtete.
Verletzt wurde niemand. Die Brandermittler der Luzerner Polizei konnten die Brandursache klären.
Strammer Nachwuchs fürs Thurgauer Landjägerkorps: Die Rekruten Arnold Planzer (links) und Karl Peyer lassen sich 1927 stolz ablichten und freuen sich auf ihre neuen Aufgaben.
Nachwuchs wurde aber auch schon viel früher gesucht.
In einer Wohnung im Kreis 11 ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Eine Person musste medizinisch erstversorgt und anschliessend hospitalisiert werden.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Montagmorgen ein Mofafahrer in Weinfelden leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag, 06. Januar 2025, ca. 13.30 Uhr, kam es auf dem Fussgängerstreifen nach dem Landsgemeindekreisel in Glarus Richtung Netstal zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Der 80-jährige Fahrzeuglenker übersah die Fussgängerin, welche in der Strassenmitte auf der Fussgängerinsel stand...
Am Sonntagabend ist es in Krauchthal zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Eine Autolenkerin verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Unfallursache wird untersucht.
Am Samstag, ca. 22.30 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Autolenker vom Parkplatz der Stöckalp her kommend in Richtung Melchtal.
Ausgangs Parkplatz kam er aufgrund der vereisten Fahrbahn ins Rutschen und kollidierte frontal mit einem kleinen Holzgebäude.
Am Montag (06.01.2025), kurz nach 07:30 Uhr, ist es auf der Neuchlenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Sie wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Nacht auf Sonntag (05.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft bei einem Getränkelieferanten im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen eingebrochen und hat unter anderem Bier sowie weitere alkoholische Getränke gestohlen.
Für den Abtransport nutzte die Täterschaft einen gestohlenen Lieferwagen. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend ereignete sich in einer Bar in Büren an der Aare ein medizinischer Notfall einer Person, welche zuvor von Sicherheitskräften zu Boden geführt werden musste.
Der Mann ist dabei trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmassnahmen vor Ort verstorben. Ermittlungen zu den Umständen sind im Gang.
Ab Montag, dem 6. Januar 2025, starten die Kantonspolizei Waadt und die Gemeindepolizeien des Kantons eine neue Sensibilisierungskampagne.
Ziel ist es, die Bedeutung eines optimal gewarteten Fahrzeugs während der Winterzeit hervorzuheben und Verkehrsunfälle zu vermeiden.
Am Sonntag (05.01.2025), kurz nach 19 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Mann beim Durchwühlen eines parkierten Autos beobachtet werden konnte.
Umgehend ausgerückte Patrouillen der Stadtpolizei sowie der Kantonspolizei St.Gallen konnten den Mann, einen 25-jährigen Marokkaner, festnehmen.
Am Sonntag (05.01.2025), kurz nach 23 Uhr, sind auf der Waldestrasse zwei Autos frontal kollidiert.
Die beiden Fahrer, zwei Männer im Alter von 66 und 19 Jahren, wurden verletzt. An den Autos entstand Totalschaden.
Am Montag (06.01.2025), kurz nach 00:30 Uhr, ist es auf der Parkstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 24-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Heute Montagmorgen, am 06.01,2025, kam es in einem Hochhaus in Oberdorf/NW zu einem Brand in einer Wohnung.
Mehrere Personen wurden evakuiert und blieben unverletzt. Eine Person musste für weitere Abklärungen ins Spital überführt werden.
Am Freitagnachmittag (3. Januar 2025, gegen 16:30 Uhr) wurde ein Handwerker am St. Karli-Quai in Luzern bei Arbeiten an einem Schachtdeckel von einem Auto angefahren und verletzt.
Der 61-jährige Mann wurde vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Samstagabend (4. Januar 2025, gegen 22:00 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Neuenkirch ein Selbstunfall.
Ein 18-jähriger Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto, das zunächst über die Fahrbahn rutschte, anschliessend einen Hang hinauffuhr und sich dabei überschlug.
Am frühen Sonntagmorgen (5. Januar 2025, ca. 00:30 Uhr) kam es auf der Adligenswilerstrasse in Meggen zu einem Selbstunfall.
Ein 22-jähriger Autofahrer verlor im Meggerwald auf der vereisten Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte in den angrenzenden Wald.
Am Sonntagmorgen (05.01.2025) hat sich in Hallau ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet, wobei das Fahrzeug im Bach zum Stillstand kam.
Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Am heutigen Vormittag stand die Regionalpolizei Zurzibiet im Einsatz, um Landung und Start eines Rettungshelikopters zu sichern.
Der Helikopter wurde für eine dringende Verlegung eines Patienten angefordert.
Eine unbekannte Täterschaft beschädigte mehrere Grabkreuze auf dem Friedhof und beschädigte mehrere Scheiben im Eingangsbereich beim Gymnasium.
In der Nacht auf Sonntag (05.01.2025) wurden durch eine unbekannte Täterschaft auf dem Friedhof in Appenzell mehrere Grabkreuze beschädigt.
Die Kantonspolizei Solothurn hat auf Facebook einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit gegeben – und das mit einer Prise Humor.
In zwei kurzen Videos kommentieren zwei Polizisten Film-Szenen, darunter eine Einvernahme und einen Leichenfund.
Am Sonntagvormittag, 5. Januar 2025, um 9.45 Uhr, fuhr ein 46-jähriger Autolenker im Beisein eines minderjährigen Beifahrers auf der Kantonsstrasse in Bennau Richtung Biberbrugg.
In einer langgezogenen Linkskurve geriet er auf der teilweise vereisten Fahrbahn ins Schleudern.
Am Freitagabend, 3. Januar 2025, kurz nach 21.15 Uhr, wurde am Fiechtenweg in Reinach BL eine männliche Person durch eine Gruppe Jugendlicher tätlich angegriffen.
Das Opfer wurde dabei verletzt.
Letzten Sonntagabend verunfallte eine Skifahrerin im Skigebiet Betelberg schwer und erlag später im Spital ihren Verletzungen.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Mit dem Schulstart am morgigen Tag kehren zahlreiche Kinder wieder auf die Strassen zurück.
Die Kantonspolizei Freiburg appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrweise entsprechend anzupassen, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
Einbrüche verhindern - dies ist das Ziel der heute gestarteten Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität.
Diese führt die Kantonspolizei Zürich wiederholt zusammen mit diversen weiteren Polizeikorps durch. Die Aktion dauert bis Ende Februar 2025.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn am Samstag, 4. Januar 2025, in Solothurn gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Der 42-jährige Serbe wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Infolge der schlechten Wetterbedingungen in der Nacht ereigneten sich im Kanton Freiburg 11 Unfälle.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Rund 30 Fahrzeuge waren beteiligt. Zwei Strassen wurden für den Verkehr gesperrt.
Etwas später am Sonntagmorgen um ca. 04.00 Uhr ereignete sich in Niederurnen auf der A3 ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 27-jährige Lenkerin war mit ihrem Wagen in Richtung Chur unterwegs als sie auf Höhe der Ausfahrt Niederurnen infolge nichtangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und mit den Leitplanken kollidierte.
Am Sonntag, 05.01.2025 um ca. 01.30 Uhr ereignete sich ein Selbstunfall auf der Autobahn A3 in Filzbach.
Ein 24-jähriger Lenker war in Richtung Zürich unterwegs als er nach der Einfahrt Mühlehorn auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verlor.
Am Samstag, 04.01.2025, ca. 16.50 Uhr ereignete sich in Glarus auf der Hauptstrasse eine Auffahrkollision mit Sachschadenfolge.
Ein 49-jähriger Lenker bemerkte zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm aufgrund von Fussgängern angehalten hatten und kollidierte trotz Vollbremsung mit dem Heck des vor ihm stehenden Wagens.
Am Samstag, 04.01.2025, ca. 16.50 Uhr ereignete sich in Glarus auf der Hauptstrasse eine Auffahrkollision mit Sachschadenfolge.
Ein 49-jähriger Lenker bemerkte zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm aufgrund von Fussgängern angehalten hatten und kollidierte trotz Vollbremsung mit dem Heck des vor ihm stehenden Wagens. Beim Unfall wurde niemand verletzt an den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Sonntag, 5. Januar 2025, gegen 00:15 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Süden herkommend Richtung Zug.
Kurz vor dem Taubachtunnel in Erstfeld verlor er aufgrund eisiger Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, worauf er erst mit der rechtsseitigen Leitplanke und anschliessend mit der Tunnelwand kollidierte.
Am Sonntag, 5. Januar 2025, ist es Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Bei einem Selbstunfall eines fahrunfähigen Autofahrers in Kreuzlingen entstand am späten Samstagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen war ein Autofahrer kurz vor 23.30 Uhr auf der Romanshornerstrasse in Richtung Bottighofen unterwegs. In der Linkskurve, bei der Verzweigung mit der Steigstrasse, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam rechts von der Fahrbahn ab und prallte in einen Kandelaber.
In einem kurzen Facebook-Video gibt die Kantonspolizei Solothurn einen Einblick in ihre Ordnungsdienst-Ausrüstung.
Die Zuschauer erfahren, wann Polizistinnen und Polizisten sich „schwer“ ausrüsten müssen und welche Elemente zur Ausrüstung gehören.
In den Tiefen und der Dunkelheit der Schweizer Gewässer sorgen die Polizeitaucher des Kantons Schwyz für Sicherheit und Aufklärung.
Ob es darum geht, Personen, Fahrzeuge oder Gegenstände aus Gewässern zu bergen oder unter Wasser Beweismittel zu sichern – ihre Einsätze sind anspruchsvoll und erfordern höchste Präzision.
Die Polizei Basel-Landschaft warnt vor grosser Gefahr durch Eisglätte auf Strassen und Gehwegen.
Derzeit sind viele Strassen im Kanton schneebedeckt und extrem rutschig.
Am Samstag, 4. Januar 2025, gegen 16:25 Uhr, fuhr ein 36-jähriger Einwohner von La Chaux-de-Fonds mit seinem Auto auf der Rue de l’Hôtel-de-Ville in Richtung Norden.
Kurz vor der Kreuzung mit der Rue de Promenade geriet sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wodurch es zu einer Kollision mit dem entgegenkommenden Auto einer 20-jährigen Bewohnerin von La Chaux-de-Fonds kam.
Auf dem Kantonsgebiet kam es zu mehreren Unfällen infolge von Glatteis. Es wurde niemand verletzt.
Mehrere umgestürzte Bäume blockierten zudem Strassen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.