Die Polizei Basel-Landschaft warnt vor grosser Gefahr durch Eisglätte auf Strassen und Gehwegen.
Derzeit sind viele Strassen im Kanton schneebedeckt und extrem rutschig.
Am Samstag, 4. Januar 2025, gegen 16:25 Uhr, fuhr ein 36-jähriger Einwohner von La Chaux-de-Fonds mit seinem Auto auf der Rue de l’Hôtel-de-Ville in Richtung Norden.
Kurz vor der Kreuzung mit der Rue de Promenade geriet sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wodurch es zu einer Kollision mit dem entgegenkommenden Auto einer 20-jährigen Bewohnerin von La Chaux-de-Fonds kam.
Auf dem Kantonsgebiet kam es zu mehreren Unfällen infolge von Glatteis. Es wurde niemand verletzt.
Mehrere umgestürzte Bäume blockierten zudem Strassen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Tessins informieren, dass in der Woche 02 vom 06.01.2025 bis zum 12.01.2025 zur Prävention im Strassenverkehr mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Die Kontrollen finden in folgenden Ortschaften statt:
Die Kantonspolizei Thurgau startet das Jahr 2025 mit einem Blick zurück auf das vergangene Jahr.
In einem Facebook-Post teilt die Polizei ihre schönsten Fotos aus 2024 und lässt ihre Follower an besonderen Momenten teilhaben.
Die Kantonspolizei Freiburg warnt angesichts angekündigter Wetterbedingungen vor Eisregen und den damit verbundenen Gefahren.
Eisregen, der entsteht, wenn flüssiger Regen auf eine eiskalte Oberfläche trifft und sofort zu Eis gefriert, sorgt für spiegelglatte Strassen und Gehwege.
Am Samstag (04.01.2025), kurz nach 20 Uhr, ist es auf der Gasterstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Ein 40-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs gewesen.
Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach Jacques P., der seit dem 12. November 2024 vermisst wird.
Der 32-jährige Mann verliess an diesem Tag das Familienhaus und hat seitdem keinen Kontakt mehr aufgenommen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es am 04.01.2025, kurz vor 2:00 Uhr, in einem Lokal an der Via Antonio Ciseri in Locarno zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten gekommen ist.
Vor Ort griffen Einsatzkräfte der Kantonspolizei sowie unterstützend die Stadtpolizei Locarno, die Gemeindepolizei Ascona und die Transportpolizei ein.
In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2025 kam es in einem Mehrfamilienhaus in Dürnten zu einem Brand.
Kurz nach 4 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, nachdem auf einem Esstisch vermutlich Weihnachtsdekoration Feuer gefangen hatte.
Am Donnerstag, den 26. Dezember 2024, kurz vor 17 Uhr, wurde die Feuerwehr Dürnten zu einem Gebäudebrand alarmiert.
Beim Eintreffen stand ein grosser Teil des Wohnhauses bereits in Flammen. Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Gebäude.
Ein Automobilist verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Baumstrunk.
Das Auto kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstag, 4. Januar 2025, ist es vor Rehetobel zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital überführt. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Am Freitagmorgen, 3. Januar 2025 wurden mehrere Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker angehalten, die mit Schnee auf dem Dach unterwegs waren.
Am Freitagmorgen kontrollierte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden 7 Fahrzeuge, die mit Schnee auf dem Dach im Strassenverkehr unterwegs waren.
Nach einem Arbeitsunfall in Sirnach musste am Freitag ein 70-Jähriger mit schweren Verletzungen von der Rega ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 9 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale eine Meldung über einen Arbeitsunfall auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Sirnach ein.
Heute Morgen haben unsere Einsatzkräfte an verschiedenen Orten Fahrzeuge mit vereisten Scheiben angehalten.
Auf dem Bild war die Sicht des Autofahrers bei der Kontrolle in Berg stark eingeschränkt.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Freitag in Schlattingen eine Velofahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 22 Uhr meldete ein Passant den Brand eines Gartenhauses in Oberglatt.
Beim Eintreffen der Patrouille der Kommunalpolizei RONN stand das Häuschen bereits in Vollbrand.
Bei zwei Bränden in Winterthur und Oberglatt ist am Freitagabend (3.1.2025) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei zwei Bränden in Winterthur und Oberglatt ist am Freitagabend (3.1.2025) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 3. Januar 2025, ist es in Lustmühle zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Person wurde mittelschwer und zwei Personen leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Heute Morgen wurden die Feuerwehr, die Kantonspolizei und die Rettungssanitäter zu einem Brand eines unbewohnten Hauses in Courlevon gerufen.
Es wurde niemand verletzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Freitag (03.01.2025), kurz vor 18 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass sich ein Mann mit einer Axt am Bahnhof Sargans auffällig verhalte und mutmasslich Passanten bedrohe.
Er konnte festgenommen werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (03.01.2025), zwischen 17 Uhr und 23:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Feldlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Kellerfenster gewaltsam Zugang zum Haus.
Am Freitag, 3. Januar 2025, brach am frühen Nachmittag ein Brand in einem Gebäude aus, das eine Schreinerei, einen Landschaftsbaubetrieb und zwei Wohnungen beherbergt.
Die Feuerwehr konnte den Brand eindämmen.
Am Freitag, den 3. Januar, gegen 16:35 Uhr, war eine 61-jährige Autofahrerin aus Neuchâtel auf der Rue de Gibraltar in nördlicher Richtung unterwegs.
An der Kreuzung mit der Rue des Fahys kam es aufgrund der auf blinkendes Orange geschalteten Ampelphase zu einer Kollision mit dem Fahrzeug einer 78-jährigen Autofahrerin, ebenfalls aus Neuchâtel, die auf der Rue des Fahys in östlicher Richtung fuhr.
Am Freitag, dem 3. Januar, kurz nach 17:20 Uhr, war ein 85-jähriger Autofahrer aus La Chaux-de-Fonds auf der Route de La Brena de Colombier in Richtung Peseux unterwegs.
In Auvernier erfasste er auf Höhe eines Fussgängerübergangs einen 26-jährigen Fussgänger aus Cernier, der die Strasse von rechts nach links überquerte.
Am Freitag, den 3. Januar, gegen 17:35 Uhr, war ein 52-jähriger Bewohner von Les Geneveys-sur-Coffrane mit seinem Auto auf der Strasse von Boudevilliers nach Coffrane unterwegs.
Am Ort namens „Pôlière“ geriet sein Fahrzeug in einer Rechtskurve aufgrund der vereisten Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte nacheinander mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen, die ordnungsgemäss unterwegs waren.
Die Feiertage zählen bei der Air Zermatt zu den intensivsten Zeiten des Jahres. Zwischen dem 24. Dezember 2024 und dem 2. Januar 2025 führte die Air Zermatt insgesamt 112 Helikopter- Rettungseinsätze durch.
Parallel dazu waren die Ambulanzen der Air Zermatt ebenfalls stark gefordert. In derselben Zeitspanne rückten sie zu insgesamt 51 Einsätzen aus.
Am Freitag, 3. Januar 2025, ist es Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Am Dienstag, 31. Dezember 2024, kurz nach 4.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri zu einem Verkehrsunfall in Wassen informiert.
Bei diesem durchbrach ein Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern das Geländer der Reussbrücke und stürzte über 30 Meter in die Tiefe ins Flussbett der Reuss.
Wie jedes Jahr fand auch 2024 im Zeitraum vom 1. bis 24. Dezember die Kampagne Prevena 2024 im gesamten Kanton statt.
Ziel der Initiative war es, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen, eine stärkere Präsenz an öffentlichen Orten zu gewährleisten und durch gezielte Kontrollen sowie Sensibilisierungsmassnahmen das Sicherheitsgefühl zu stärken.
Wir hoffen, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet und hattet einen gelungenen Jahreswechsel!
Auch im neuen Jahr liegt uns eure Sicherheit sehr am Herzen.
Bei einem Brand in Stettfurt wurde am Donnerstag ein Holzunterstand zerstört. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 16 Uhr meldete ein Spaziergänger der Kantonalen Notrufzentrale, dass im Naturschutzgebiet Laubi ein Brand ausgebrochen sei.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte in der Nacht zum Freitag in Sitterdorf einen Selbstunfall.
Sie blieb unverletzt, musste aber ihren Führerausweis abgeben.
Am Freitagmorgen entzog sich ein Autofahrer in der Stadt Luzern einer Polizeikontrolle. Auf der Haldenstrasse geriet das Auto von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum.
Der Fahrer blieb unverletzt und wurde festgenommen.
Ein Skifahrer ist am Donnerstagnachmittag auf einer Piste in Adelboden von Unbekannten angegriffen und mit Fäusten, Fusstritten sowie einem Skistock traktiert worden.
Der Mann wurde verletzt. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
In vier Städten des Kantons St.Gallen, darunter dreimal aus der Hauptstadt, sind der der Kantonspolizei St.Gallen am Donnerstag und Freitag (03.01.2025) insgesamt sechs Einbrüche und deren Versuche gemeldet worden.
Die Täterschaften stahlen diverses Deliktsgut, darunter alkoholische Getränke und einen E-Scooter. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf über 5'000 Franken.
Am Donnerstagabend (02.01.2025), kurz nach 19:15 Uhr, ist ein 61-jähriger Mann mit seinem Auto während der Fahrt auf der St.Gallerstrasse Richtung Spissegg gegen eine Verkehrsinsel und einen Inselschutzpfosten gefahren.
Der Mann blieb unverletzt.
Am Donnerstag (02.01.2025), kurz vor 23:10 Uhr, ist ein 22-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Schlossstrasse verunfallt. Das Auto kam von er Fahrbahn ab, durchbrach einen Zaun und kam in einem Garten zum Stillstand.
Es wurde niemand verletzt. Eine beim Mann durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert.
Am Freitag (03.01.2024), kurz vor 2:10 Uhr, ist ein 35-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A13 in Richtung Landquart verunfallt. Sein Auto geriet ins Schleudern und prallte gegen die Randleitplanke.
Eine beim unverletzt gebliebenen Mann durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen zu hohen Wert. Am Auto entstand hoher Sachschaden.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (03.01.2025), haben die erneuten Schneefälle zu rund 10 Verkehrsunfällen im ganzen Kantonsgebiet geführt.
Bei den Verkehrsunfällen handelte es sich meist um Selbstunfälle wegen dem Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse.
Am Mittwoch (01.01.2024), kurz nach 17:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Ebnaterstrasse erhalten.
Wie sich herausstellte, hatte in einer Wohnung ein Balken oberhalb des Cheminées Feuer gefangen und mutmasslich über längere Zeit geschwelt. Es wurde niemand verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.