Schweiz

Algetshausen SG: Kellerbrand in Gastrobetrieb – Sachschaden in fünfstelliger Höhe

Am Donnerstag (02.01.2025), kurz vor 22:55 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Elektro-Tableaus im Keller eines Gastrobetriebs mit darüberliegenden Wohnungen an der Brunnenstrasse erhalten. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.

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Wil SG: 20-Jähriger (fahrunfähig) prallt gegen Baum – Führerausweis abgenommen

Am Donnerstag (02.01.2025), kurz vor 16:15 Uhr, ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Wilerstrasse in Fahrtrichtung Wil von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.

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Rega: Über 240 Einsätze über die Feiertage – Ambulanzjets weltweit im Einsatz

Vom 31. Dezember 2024 bis und mit 2. Januar 2025 standen die Rega-Crews über 240-mal im Einsatz. Auch die drei Rega-Ambulanzjets waren über diese Tage weltweit für Menschen in Not unterwegs. Das schöne Bergwetter zog über den Jahreswechsel wieder viele Menschen auf die Pisten. Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war deshalb nach den Festtagen erneut gefragt: Vom 31. Dezember 2024 bis und mit 2. Januar 2025 standen die Rega-Crews über 240-mal für Menschen in Not im Einsatz.

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Kanton Solothurn: Kollegen-Quiz bei der Kantonspolizei – Wer kennt wen besser?

Zwei Kollegen der Kantonspolizei Solothurn stellen sich vor der Kamera spannenden Fragen: Wer war besser im Sporttest? Wer bevorzugt Nachteinsätze? Und wer träumte schon als Kind vom Polizeiberuf? Mit Schildern, die "Ich" oder "Du" zeigen, lüften sie humorvoll und ehrlich so manches Geheimnis aus ihrem Berufsalltag.

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Saulcy JU: Wohnhausbrand führt zu Evakuierung – vier Personen betroffen

Heute, kurz nach 14:00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Jura darüber informiert, dass in einem Wohnhaus im Dorf Saulcy ein Brand ausgebrochen war. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte Rauch und Flammen auf dem Dach eines Gebäudes fest. Das Wohnhaus konnte evakuiert werden.

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Gals BE: Auto kollidiert mit Baum und brennt aus – Lenker verletzt

Auf der Autostrasse A20 bei Gals ist in der Nacht auf Donnerstag ein Auto mit einem Baum kollidiert. Das Fahrzeug fing daraufhin Feuer und brannte komplett aus. Der Lenker wurde verletzt, er konnte das Auto rechtzeitig selbständig verlassen. Der Unfall wird untersucht.

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Kiesen BE: Autofahrerin überschlägt sich auf der A6 – schwer verletzt geborgen

Die Meldung zu einem Selbstunfall auf der Autobahn A6 bei Kiesen ging bei der Kantonspolizei Bern am Donnerstag, 2. Januar 2025, kurz nach 9.30 Uhr, ein. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen war ein Auto von Rubigen her in Fahrtrichtung Thun unterwegs.

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Biel BE: Jugendlicher (17) verursacht Unfall mit gestohlenem Lieferwagen – zwei Totalschäden

In der Nacht auf Donnerstag hat sich in Biel ein Verkehrsunfall mit mehreren involvierten Fahrzeugen ereignet. Ein Jugendlicher war mit einem mutmasslich entwendeten Lieferwagen unter anderem mit zwei korrekt parkierten Autos kollidiert. Verletzt wurde niemand. Der Unfall wird untersucht.

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A7/Wigoltingen TG: Autofahrer (40) bei Selbstunfall schwer verletzt – Rega-Einsatz

Ein Autofahrer musste am Mittwoch nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A7 bei Wigoltingen von der Rega ins Spital gebracht werden. Ein 40-jähriger Autofahrer war kurz vor 14 Uhr auf der A7 in Richtung Zürich unterwegs.

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Niederurnen GL: Zigarettenkippe löst Fahrzeugbrand aus – Totalschaden

Heute Donnerstag, 02.01.2025, ca. 02:10 Uhr, wurde der Kantonspolizei Glarus ein Fahrzeugbrand in Niederurnen gemeldet. Ein 19-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Mürtschenstrasse in Niederurnen unterwegs, als sein 23-jähriger Beifahrer eine Zigarettenkippe aus dem Fahrzeug werfen wollte. Die Kippe landete jedoch im Fussraum und setzte den Fussteppich in Brand.

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Neuhausen am Rheinfall SH: Vier Autos zerstört bei Tiefgaragenbrand – 30 Anwohner evakuiert

Am Mittwochabend (01.01.2025) sind bei einem Brand in einer Tiefgarage im Zentrum von Neuhausen am Rheinfall vier Autos komplett zerstört worden. Rund 30 Anwohner wurden vorsorglich evakuiert. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens sind Gegenstand laufender Ermittlungen.

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St.Gallen SG: Bus verursacht Auffahrkollision mit drei Autos – zwei Personen verletzt

Am Dienstagnachmittag (31.12.2024) kam es auf der St.Leonhard-Strasse zu einer Auffahrkollision, bei welcher drei Autos und ein Bus beteiligt waren. Zwei Personen klagten über Nackenschmerzen. Beim Unfall entstand grosser Sachschaden.

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Goldach SG: Nächtlicher Brand in Bootswerft – über 80 Einsatzkräfte vor Ort

Am Donnerstag (02.01.2025), kurz vor 01:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Industriequartier an der Felbenstrasse erhalten. Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen einen Anbau einer Bootswerft in Brand an. Der Brand konnte durch ein Grossaufgebot von Feuerwehren gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt. Der genaue Sachschaden ist noch unbekannt, genauso wie die Brandursache.

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Olten SO: Mann auf Bahnhofbrücke beraubt – zwei Schweizer festgenommen, Zeugenaufruf

Im Bereich der Bahnhofbrücke in Olten ist am Mittwochabend ein Mann tätlich angegangen und beraubt worden. Im Zuge der sofort eingeleiteten Nahfahndung konnten zwei Tatverdächtige angehalten werden. Die beiden Schweizer wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.

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Bern BE: Einbruch in Ladengeschäft – drei Jugendliche (15 und 16) festgenommen

In der Nacht auf Mittwoch ist in ein Ladengeschäft in Bern eingebrochen worden. Kurz darauf konnten drei Jugendliche durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern angehalten und mutmassliches Deliktsgut sichergestellt werden. Die mutmasslichen Täter wurden vorläufig festgenommen.

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St.Gallen SG: Auffahrunfall endet mit Kollision gegen Kandelaber – hoher Sachschaden

Am Dienstagnachmittag (31.12.2024) ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein Automobilist fuhr anschliessend gegen einen Kandelaber. Er wurde dabei leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden und beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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Zürich ZH: 950 Einsätze über die Festtage – Silvesternacht fordert Schutz & Rettung

Die Zeit zwischen Heiligabend und dem frühen Neujahrsmorgen hat für Schutz & Rettung Zürich erneut einiges an Arbeit generiert. Insgesamt leisteten die Rettungskräfte über die Festtage rund 950 Einsätze. Die Silvesternacht war erwartungsgemäss die intensivste Phase.

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Zürich ZH: Einsätze in der Silvesternacht – Feuerwerksangriffe und Festnahmen

Neben dem Grosseinsatz am Silvesterzauber hatten die Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich über den Jahreswechsel auch sonst alle Hände voll zu tun. Wie in der Vergangenheit strömten erneut mehrere zehntausend Personen zum Zürcher Seebecken an den Silvesterzauber. Obwohl im Vorfeld und an der Veranstaltung selbst auf das Verbot von privatem Feuerwerk hingewiesen wurde, hielten sich diverse Besuchende nicht an das Verbot und zündeten Feuerwerkskörper inmitten der Menschenmenge.

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Fulenbach SO: Unfall durch Sekundenschlaf – Auto rammt Beton-Zaunpfosten, vier Verletzte

Auf der Murgenthalerstrasse in Fulenbach ist in der Nacht auf Mittwoch, 1. Januar 2025, ein Auto mit einem Beton-Zaunpfosten kollidiert. Der Autolenker sowie die drei Mitfahrer wurden dabei leicht verletzt und mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.

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Schwanden GL: Zusammenstoss auf Hauptstrasse – Lenker verliert Führerausweis

Am Mittwoch, 01.01.2025, ca. 00:05 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge. Ein 48-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der Bahnhofstrasse in die Hauptstrasse ein und übersah dabei ein von links herkommendes vortrittsberechtigtes Fahrzeug.

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Kappel SO: Kellerbrand in Mehrfamilienhaus – Feuerwerksreste als Ursache vermutet

In einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Kappel ist es in der Silvesternacht zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Das Feuer konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Gemäss ersten Abklärungen dürfte der Brand auf eine unsachgemässe Entsorgung abgebrannter Feuerwerkskörper zurückzuführen sein.

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Zürich ZH: Silvesternacht mit zahlreichen Einsätzen und 13 Festnahmen

Die Kantonspolizei Zürich und die Kommunalpolizeien im Kanton sind in der Silvesternacht (1.1.2025) zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Rund 60 Ereignisse standen in Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern, und bisher wurden etwa zwei Dutzend Sachbeschädigungen gemeldet. In Obfelden führte ein Brand in einer Tiefgarage zu einem grösseren Einsatz, während im Hauptbahnhof Zürich eine Person angegriffen und verletzt wurde. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.

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Zürich ZH: Ukrainerin (23) mit Stichwaffe verletzt – Ukrainerin (36) festgenommen

Am Mittwochmorgen, 1. Januar 2025, wurde eine Frau im Kreis 11 während einer tätlichen Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe angegriffen und verletzt. Um 09.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass eine Frau an der Schärenmoosstrasse angegriffen und verletzt worden sei.

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Grenchen SO: Zwei mutmassliche Diebe (17 und 20 Jahre) aus Marokko gefasst

Der Kantonspolizei Solothurn ist es am Dienstagabend und in der Silvesternacht gelungen, in Grenchen zwei mutmassliche Diebe anzuhalten. Sie stehen in dringendem Verdacht, Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen zu haben. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

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Kanton Wallis: Silvesternacht mit Verletzten, Brand und zahlreichen Einsätzen

Die Kantonspolizei zieht Bilanz über die Silvesternacht, die unter anderem von zwei grösseren Ereignissen in Saas Fee und einem Brand in Siders geprägt war. In Zusammenarbeit mit den Regional-, Stadt- und Gemeindepolizeien war die Kantonspolizei während des gesamten Neujahrsabends auf dem gesamten Kantonsgebiet sichtbar und sicherheitsrelevant präsent. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich besonders auf die Tourismusregionen sowie auf die Verkehrssicherheit.

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Kanton Luzern: Silvester mit Brand, schwer verletztem Jugendlichen und 12 Festnahmen

Die Luzerner Polizei hat eine intensive Silvesternacht mit zahlreichen Einsätzen hinter sich. In Kriens geriet ein Balkon in Brand. In Hohenrain wurde ein Jugendlicher bei einem Unfall mit Feuerwerk erheblich verletzt. Weiter kam es zu mehreren Kleinbränden, welche durch Feuerwerk ausgelöst wurden. Es wurden zwölf Personen wegen diverser Delikte vorläufig festgenommen.

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Kanton Thurgau: Silvesternacht mit Bränden und Promillefahrten

Der Jahreswechsel ist aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Von Dienstagabend bis Mittwochmorgen mussten die Feuerwehren in Frauenfeld, Weinfelden, Kreuzlingen, Arbon und Ermatingen insgesamt achtmal wegen kleinerer Brände ausrücken.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.