Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag in Dübendorf zusammen mit der Stadtpolizei Dübendorf mehrere mutmassliche Sprayer verhaftet.
In der Nacht auf Samstag stellten Kantonspolizisten in Dübendorf zwei Schweizer im Alter von 20 und 34 Jahren in flagranti fest, die eine Hausfassade mit "GCZ" Schriftzügen beschädigten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Sonntagmorgen in Bubikon zwei mutmassliche Einbrecher verhaftet und diverses Deliktsgut sichergestellt.
Gegen 5.20 Uhr meldeten aufmerksame Anwohner der Kantonspolizei Zürich verdächtige Geräusche aus dem Restaurant des Golfclubs in Bubikon.
Im Nachgang des Fussballspiels zwischen dem FC Thun und dem FC Aarau ist es in Thun zu einem Polizeieinsatz gekommen.
Anhänger beider Mannschaften suchten die Konfrontation. Um eine Auseinandersetzung zu verhindern, musste die Polizei kurzzeitig Mittel einsetzen.
Am Samstag (30.11.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von drei Einbrüchen in verschiedene Liegenschaften in der Stadt St.Gallen erhalten.
Die Einbrüche ereigneten sich im Zeitraum zwischen Freitagabend und Samstagmorgen.
Am Samstag (30.11.2024), in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 18 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Parterre-Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Warteggstrasse eingebrochen.
Sie brach ein Fenster auf und verschaffte sich so Zutritt in die Wohnung.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (01.12.2024), in der Zeit zwischen 17:30 Uhr und 0:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Wingartenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster des Sitzplatzes gewaltsam Zutritt ins Gebäude und durchsuchte dort die Räume.
Am Samstag und Sonntag (01.12.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere fahrunfähige und alkoholisierte Verkehrsteilnehmende kontrolliert oder in einem Fall im Rahmen eines Unfalles festgestellt.
Vier Verkehrsteilnehmenden wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Samstag (30.11.2024), kurz vor 22:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung vom Brand einer Matratze in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses an der Oberplattenstrasse erhalten.
Die örtlichen Feuerwehren brachten den Brand unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen auf das restliche Gebäude verhindern. Verletzt wurde niemand.
In der Val Poschiavo, im Grenzbereich Brusio, wurde in vier Geschäftshäuser eingebrochen.
Dank der guten Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden konnten die Diebe festgenommen werden.
Am Freitag, dem 29. November, verübte ein Mann einen Raubüberfall in einem Lebensmittelgeschäft an der Rue d’Orbe in Yverdon-les-Bains.
Er verletzte die Verkäuferin und flüchtete zu Fuss. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Samstagmorgen (30.11.2024) vor 07:00 Uhr überfuhr ein Personenwagenlenker eine Schutzinsel und beschädigte dabei zwei Inselschutzpfosten.
Ein 31-jähriger Personenwagenlenker fuhr in Chur auf der Masanserstrasse stadtauswärts.
Am Samstag, dem 30. November, um 14:15 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Bewohner von Cortaillod mit seinem Auto auf der A5 in Richtung Biel.
In der Tranchée des Falaises kam es zu einer Auffahrkollision mit einem Auto, das von einem 59-jährigen Bewohner von Auvernier gesteuert wurde.
Am Samstag, 30. November 2024, stand ein grosses Aufgebot der Stadtpolizei und der Kantonspolizei Zürich im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Fans des FC Zürich und dem Grasshopper Club Zürich zu verhindern.
Zudem fand eine unbewilligte Demonstration im Kreis 4 statt.
Am frühen Freitagmorgen, 15. November 2024, wurden in einer Liegenschaft in Vorderthal zwei Personen bei einem Gewaltdelikt erheblich verletzt.
Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft sind am Ermitteln.
Auf der Autobahn A1 zwischen Härkingen und Derendingen ist es am Freitag, 29. November 2024, zu vier Auffahrkollisionen gekommen.
Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitagabend im Rahmen einer gezielten Aktion gegen den Betäubungsmittelhandel bei der Reithalle in Bern mehrere Personen angehalten.
In diesem Zusammenhang wurden acht Personen für weitere Abklärungen auf eine Wache gebracht. Im Verlauf des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte wiederholt durch Drittpersonen verbal beschimpft und körperlich angegangen.
In der Nacht auf Samstag ist eine Frau aus der Justizvollzugsanstalt Hindelbank geflüchtet. Bei der Frau handelt es sich um eine 21-Jährige aus dem Kanton Waadt.
Sie befand sich in der JVA Hindelbank im vorzeitigen Normalvollzug. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung führte bisher noch nicht zu einer Verhaftung.
In Egerkingen ist am Samstagmorgen, 30. November 2024, ein Mann von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden.
Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund der laufenden Untersuchungen.
Am Freitag, den 29. November 2024, wurde während einer Jagd ein Jäger getötet, nachdem ein Mitglied der Gruppe in Oulens-sur-Echallens einen Schuss abgegeben hatte.
Am Freitag, den 29. November 2024, traf sich eine Gruppe von Jägern, um eine Horde Wildschweine zu jagen, die vom Jagdaufseher in Oulens-sur-Echallens gemeldet worden war.
Bei einem Einbruch in eine Parterrewohnung am Freitag (29.11.2024) in Thalwil haben Einbrecher Wertsachen im Umfang von mehreren zehntausend Franken gestohlen.
Im Verlauf des Nachmittags oder dem Abend haben Einbrecher die Sitzplatztüre einer Parterrewohnung aufgewuchtet und die Wohnung nach Wertsachen durchsucht.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Sirnach musste ein alkoholisierter Autofahrer in der Nacht zum Samstag seinen Führerausweis abgeben. Ein weiterer Autofahrer wurde verletzt.
Kurz nach 1 Uhr war ein 22-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs und kollidierte im Bereich der Ausfahrt Münchwilen mit dem Heck eines vor ihm fahrenden Autos.
Heute findet ab 19:00 Uhr der traditionelle St. Niklaus Einzug in Kägiswil statt.
Der Umzug beginnt an der Schulhausstrasse und führt über die Geristrasse, Steinhausstrasse, Brünigstrasse, Dörflistrasse und endet wieder auf der Brünigstrasse, Höhe des ehemaligen Gemeindehauses.
Verkehrsbeschränkungen beim Kreisel Baseltor vom 29.11.2024, ab 20:00 Uhr bis 02.12.2024, 05:00 Uhr sowie vom 06.12.2024, ab 20:00 Uhr bis 09.12.2024, 05:00 Uhr.
Eine Umleitung wird signalisiert.
Ein paar Eindrücke vom Anlass der Jugendfeuerwehr Weissenstein. Ein voller Erfolg. Danke für den wertschätzenden Anlass für die Kids und Jugendlichen, die sich bei der JFW engagieren.
Damit geht der letzte geplante Termin dieses Feuerwehrjahres über die Bühne und - planmässig - ruhigere Zeiten kommen näher („Houz alänge“).
Per 1. Dezember 2024 wird Adjutant Daniel Bachmann Leiter der Mobilen Polizei Fürstenland-Neckertal.
Er übernimmt damit die Nachfolge von Walter Duft, welcher Ende September in den Ruhestand trat.
Am Freitag (29.11.2024), um 17:05 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 44-jähriger Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Beide Autos wurden total beschädigt.
Am Freitag (29.11.2024), in der Zeit zwischen 17:35 Uhr und 23:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Marktstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zugang ins Innere des Hauses.
Am Freitag (29.11.2024), in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 19:25 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Grundstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zugang ins Innere der Wohnung.
In den vergangenen zwei Tagen haben trotz der anspruchsvollen Wetterbedingungen wieder mehrere zehntausend Menschen den traditionellen Uster Märt im Zentrum von Uster besucht. Die Stadtpolizei Uster zieht eine positive Bilanz hinsichtlich Marktbetrieb und die beiden Festnächte. Der Uster Märt 2024 lief aus polizeilicher Sicht zufriedenstellend ab.
Viele Händlerinnen und Händler aus der ganzen Schweiz reisten auch dieses Jahr in die Stadt Uster und verwandelten das Zentrum für zwei Tage in eine der grössten Marktstätten des Landes. An den Ständen wurden Schmuck, Lederwaren, Textilien, Artikel des täglichen Gebrauchs und vieles mehr zum Verkauf angeboten.
Am Freitagabend ist es auf den Autobahnen rund um Bern zu meheren Verkehrsunfällen gekommen.
Fünf Personen wurden dabei verletzt. Die Unfälle werden untersucht.
Betrunken, mutmasslich unter Drogeneinfluss und ohne Führerausweis prallte ein Automobilist in Möriken gegen eine Mauer und machte sich aus dem Staub.
Die Polizei konnte den 21-Jährigen wenig später stoppen.
Am Freitagabend (29.11.2024), kurz nach 18:30, ist auf der Zürcherstrasse eine 71-jährige Schweizerin beim Überqueren des Fussgängerstreifens von einem Auto erfasst worden.
Die Frau verstarb auf der Unfallstelle.
Am Freitagabend, 29. November 2024, ca. 18.30 Uhr, fuhr ein 73-jähriger Lenker eines Personenwagens vom Dorfzentrum Elm in Richtung Süden.
Dabei übersah er auf der Höhe der Garage Auto Steiger AG einen in die gleiche Richtung gehenden Fussgänger, worauf es zur Kollision kam.
Am Samstag, 30. November 2024, kurz vor 06.15 Uhr, kam es im Belchentunnel, in Fahrtrichtung Basel, bei einem Lastwagen zu einem Motorenbrand mit starker Rauchentwicklung. Personen wurden keine verletzt.
Beide Tunnelröhren mussten gesperrt werden.
Black Friday ist der perfekte Zeitpunkt, um tolle Angebote zu schnappen – aber leider auch eine Zeit, in der Paketdiebstähle zunehmen.
Die steigende Anzahl an Lieferungen macht es Dieben einfach, unbemerkt zuzuschlagen.
Wie sieht ein Tag einer Polizistin wohl aus? Corina ist Uniformpolizistin und war für einen Monat in unserer Präventionsabteilung für ein Praktikum.
Sie gibt euch in einem Video Einblick in ihren Alltag.
Hände ans Steuer – Smartphone in die Ablage: Anlässlich des Verkehrsunfalls am Freitagmorgen auf der Autobahn A4 (>>POLIZEI.news berichtete<<) haben wir zehn Fahrzeuglenkende festgestellt, die an der Unfallstelle vorbeigefahren sind und gleichzeitig mit ihrem Smartphone Aufnahmen gemacht haben.
Diese Personen werden von uns Post erhalten und müssen mit einer Anzeige rechnen.
Danke für den tollen Infoabend gestern: Es war super, so viele Interessierte und zukünftige Polizistinnen und Polizisten zu treffen, eure Fragen zu beantworten und einen Einblick in die abwechslungsreiche und spannende Arbeit bei der Kantonspolizei Basel-Stadt zu geben.
Falls ihr den Infoabend verpasst habt oder noch mehr erfahren wollt, keine Sorge! Im Dezember bieten wir zwei Online-Infoabende an. Ganz bequem von zu Hause aus könnt ihr mehr über den Polizeiberuf erfahren und uns direkt eure Fragen stellen.
Betrug: Schnelles Geld ohne Verlustrisiko ist eine Illusion! Ein sympathischer Finanzagent verspricht euch ein lukratives Angebot mit hohen Renditen? Ihr könnt sogar auf dem Online-Konto beobachten, wie die Anlage an Wert zulegt?
Schnelles Geld ohne Verlustrisiko ist leider nur eine Illusion! Auch bei den von Prominenten angepriesenen Handelsplattformen handelt es sind fast immer um einen Betrug.
Alles im Blick... Unsere Polizistinnen und Polizisten sind 365 Tage im Jahr für euch unterwegs und sorgen für Ordnung und Sicherheit!
Wir sind dort, wo ihr uns braucht und helfen, wenn's irgendwo klemmt.
Am frühen Mittwochmorgen ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, einen mutmasslichen Täter in Hindelbank anzuhalten, der mehrere Diebstähle aus Fahrzeugen an demselben Morgen verübt hatte.
Ermittlungen wurden aufgenommen.
Mit dem Agglomerationsprogramm sollen Massnahmen in den Bereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft vom Bund mitfinanziert werden können. Der Regierungsrat hat das neuste Agglomerationsprogramm zur öffentlichen Mitwirkung durch die Bevölkerung verabschiedet.
Diese startet am 3. Dezember 2024 und dauert zwei Monate. Für Interessierte findet am Montag, 2. Dezember, eine Informationsveranstaltung in Stans statt.
Nach dem Volks-Nein Ende 2022 zur Entlastungsstrasse Stans West wurde ein Runder Tisch einberufen, um über weitere Lösungen zu diskutieren. Nachdem sich Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen und betroffenen Gemeinden im Grundsatz für eine neue Umfahrungsstrasse ausgesprochen hatten, wurde ein Variantenstudium durchgeführt.
Am Runden Tisch fand die Linienführung über den Kreisel Bitzi beim Länderpark die grösste Zustimmung. Bis an eine Realisierung zu denken ist, sind aber noch mehrere Schritte zu bewältigen.
Am Freitagmorgen (29.11.2024) um zirka 06.20 Uhr, wurde im Raum Böhleli 5 in Appenzell eine 18-jährige Passantin durch eine unbekannte Person von hinten angegangen.
Die Passantin war zu Fuss zum Bahnhof unterwegs, als die unbekannte Täterschaft dem Opfer von hinten versuchte den Rucksack zu entreissen. Zudem wurde das Opfer laut aufgefordert, dem Täter ihr Bargeld auszuhändigen.
Am Mittwoch, dem 27. November 2024, wurde eine Frau im Dorf Forel von einem Auto erfasst, als sie die Strasse überquerte. Die Polizei bittet um Hinweise.
Der Unfall ereignete sich gegen 18:50 Uhr, als ein Autofahrer, der aus Vevey kam, aus noch ungeklärten Gründen eine Frau anfuhr, die auf Höhe der Kreuzung mit der Strasse nach Mollie-Margot im Zentrum von Forel die Strasse überquerte.
Am Dienstag hat die Kantonspolizei zwei mutmassliche Täter von Taschendiebstählen und Diebstahl durch Anrempeln festgenommen. Die beiden Männer haben eine eingespielte Vorgehensweise, um Geld von ihren Opfern zu stehlen, die sie aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters oder einer körperlichen Behinderung ins Visier genommen hatten.
Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und in Untersuchungshaft genommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.