Am Sonntag (03.11.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist auf der Buchserstrasse ein 32-jähriger Velofahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.
Der 32-Jährige fuhr auf seinem Velo auf dem Feldweg und wollte die Buchserstrasse überqueren.
Am Sonntag, 4. November fuhr ein Fahrzeuglenker in der Westquaistrasse gegen zwei parkierte Autos und beschädigte diese.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte er sich von der Unfallstelle.
Am Sonntagabend ist in Belp auf der Viehweidstrasse ein Velofahrer bei einer Frontalkollision mit einem Auto verunfallt.
Der Velofahrer wurde schwer verletzt mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der betroffene Strassenabschnitt war für rund dreieinhalb Stunden komplett gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (1. / 2. November 2024) ist in mehrere Gebäude an der Zollstrasse in Neuhausen am Rheinfall eingebrochen worden.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Wir sind immer für euch da, wenn ihr uns braucht. Zu jeder Jahres- und Uhrzeit.
Eine möglichst schnelle und qualifizierte Behandlung erhöht die Überlebenschancen und vermindert das Risiko von Folgeschäden bei Verletzten und akut Erkrankten.
Am Samstagabend ist es in Campascio/Zalende zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Personenwagen gekommen.
Der Velofahrer wurde leicht verletzt.
Während einer Patrouillenfahrt haben Kantonspolizisten am Freitagabend (1.11.2024) auf der A1H (Stadtgebiet Zürich) eine mutmassliche Raserfahrt beobachtet.
Der Lenker wurde angehalten und vor Ort verhaftet.
Am Sonntagmorgen ist in Lützelflüh-Goldbach ein Mann im Bereich eines Bahngleises von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.
Zur Klärung der Hintergründe und des genauen Unfallhergangs wurden Ermittlungen aufgenommen.
Unsere Einsatzkräfte bekamen diese Woche diese aussergewöhnliche Situation zu sehen.
Beim Versuch eines Fahrzeugeinbruchdiebstahl in Ermatingen bediente sich die Täterschaft an Werkzeug aus der Umgebung und versuchte ein Auto aufzubrechen.
Am Sonntagmorgen, 3. November 2024, verlor ein Lenker im Kreis 11 die Herrschaft über sein Fahrzeug. Er prallte dabei gegen die Fassade einer Liegenschaft, dabei entstand ein grosser Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer blieb in der Nacht zum Sonntag bei einem Selbstunfall in Sitterdorf unverletzt. Sein Führerausweis wurde aberkannt.
Ein 20-jähriger Autofahrer war kurz nach 0.30 Uhr auf der Amriswilerstrasse in Richtung Bischofszell unterwegs.
Ein Velofahrer wurde in der Nacht auf Sonntag in Sirnach bei einer Kollision mit einem Auto verletzt. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.
Der Unfallverursacher war alkoholisiert und musste den Führerausweis abgeben.
Im Zeitraum zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (3.11.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Fahrradgeschäft an der Haagerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Verkaufslokal und stahl mehrere E-Bikes im Wert von mehreren Zehntausend Franken.
Am Sonntag (3.11.2024), gegen 0:45 Uhr, hat sich auf der Rietstrasse ein Selbstunfall ereignet.
Ein 23-jähriger Autofahrer prallte mit seinem Auto gegen einen Zaun und entfernte sich danach von der Unfallstelle.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Sirnach wurde am Samstagnachmittag ein Kind mittelschwer verletzt. Es musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 25-jähriger Autofahrer war gegen 16.40 Uhr auf der Wilerstrasse in Richtung Gloten unterwegs.
Ein Autofahrer war stark alkoholisiert und trotz Führerausweisentzug am Sonntag in Rothenhausen unterwegs.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Samstagnachmittag ist es in Boltigen zu einem Selbstunfall mit einem Velofahrer gekommen. Der Velofahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.
Der Verkehr auf dem betroffenen Strassenabschnitt wurde während mehreren Stunden wechselseitig geführt. Der Unfall wird untersucht.
Am Samstag, den 2. November 2024, gegen 19:00 Uhr, war ein Lieferwagen auf der Kantonsstrasse der Côtes-du-Doubs von La Chaux-de-Fonds nach Biaufond unterwegs.
In einer Linkskurve kollidierte das Fahrzeug mit der Felswand rechts der Fahrbahn.
Am frühen Sonntagmorgen (03.11.2024) ist in einem Wohnhaus im Zentrum von Neuhausen am Rheinfall ein Brand ausgebrochen. Der Brand konnte von den Feuerwehren gelöscht werden.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Samstagnacht, 02. November 2024, ist es in Niederteufen zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Über das vergangene Wochenende (1. - 3.11.2024) ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt.
Bei Verkehrskontrollen wurden vier fahrunfähige Fahrzeuglenker angehalten. Bei einem Verkehrsunfall entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht von Samstag (2.11.2024) in Kloten Teilnehmende eines nicht bewilligten Autotreffens sowie deren Fahrzeuge kontrolliert.
Mehrere Fahrzeuge entsprachen nicht den gesetzlichen Vorschriften.
Am Samstagabend (2.11.24), kam es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Oberbüntelistrasse.
Die unbekannte Täterschaft schlug ein Fenster ein und gelangte ins Haus.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagabend (2.11.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bodenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Samstagnachmittag ist es auf der A13 bei Andeer zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen verstarben auf der Unfallstelle, mehrere wurden zum Teil schwer verletzt.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag (2.11.24), ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk am Lidoplatz eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Eingangstür gewaltsam Zutritt zum Kiosk, behändigte einen Tresor und verliess die Örtlichkeit wieder.
Auf der Derendingenstrasse in Deitingen ist am Samstagabend, 2. November 2024, eine Automobilistin bei einem Selbstunfall frontal in ein Brückengeländer geprallt.
Dabei hat sich die Verunfallte, die ihr Auto gemäss ersten Erkenntnissen in angetrunkenem Zustand gelenkt haben dürfte, Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
In der Nacht auf Sonntag verlor eine Automobilistin die Kontrolle über ihren Wagen und prallte gegen mehrere Steinkörbe im Kreisverkehr.
Verletzt wurde niemand, es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Samstag, dem 2. November 2024, brach in einem Wohngebäude in Concise ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte den Brand eindämmen.
Mehrere Bewohner wurden vorsorglich evakuiert und anderweitig untergebracht. Es gab keine Verletzten.
Am Samstagnachmittag, 2. November 2024, zog ein unbewilligter Demonstrationszug durch die Winterthurer Innenstadt. Die Demonstranten verhielten sich friedlich und Sachbeschädigungen blieben aus.
Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Am Samstag, 02.11.2024 wurde die Kantonale Notrufzentrale kurz vor 13.00 Uhr alarmiert, dass es in einem Einfamilienhaus an der Dorfstrasse in Sool zu einem Brand gekommen sei.
Der anwesende Bewohner konnte den Brandherd in einer Einlegerwohnung noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr notdürftig löschen und sich und seine Frau aus dem Haus begeben.
Am Freitagmorgen ist es oberhalb von Flims zu einem Canyoningunfall gekommen. Eine Person kam dabei ums Leben.
Eine Gruppe Outdoorsportler war im Gebiet Tschenghel dil Gori zwischen dem oberen und unteren Segnas-Boden auf einer Höhe von 2'250 m ü. M. mit der Ausübung ihrer Freizeitaktivität beschäftigt.
Am Samstagmittag ist in Melchnau in einem Silogebäude der Landi ein Brand ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt, jedoch ist das Silogebäude und die angrenzende Wohnung vorerst nicht nutzbar.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Samstagmorgen (02.11.2024) ist in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in der Stadt Schaffhausen ein Brand ausgebrochen.
Auf der Rückseite des Gebäudes fing die Holzfassade Feuer, welches sich im Anschluss auf mehrere Stockwerke ausbreitete.
Am Samstag (2.11.2024), kurz vor 8:30 Uhr, hat sich auf der Sarganserstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Ein 76-jährger Mann verletzte sich dabei unbestimmt. Der Rettungsdienst überführte ihn ins Spital.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (31.10.2024) einen mutmasslichen Telefonbetrüger und zwei Geldabholer verhaftet.
Die 88-jährige Geschädigte wurde am Mittwoch (30.10.2024) von einem angeblichen Bankmitarbeiter kontaktiert.
Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und Roller wurde am Freitagnachmittag in Riedt bei Erlen eine Person verletzt.
Der alkoholisierte Unfallverursacher musste seinen Führerausweis abgeben.
Aufgrund von immer wiederkehrenden Beschwerden aus der Bevölkerung wegen übermässigen Lärms durch Autos und Motorräder führte die Verkehrspolizei Basel-Stadt am Freitag, 1. November 2024, an der Gellertstrasse eine grossangelegte Verkehrskontrolle durch, um dieser Problematik entgegenzuwirken.
Am Freitag, 1. November, wurde zwischen 20 und 22 Uhr eine Verkehrskontrolle an der Gellertstrasse durchgeführt. Dabei wurden 34 Fahrzeuge, bei denen der Verdacht auf technische Manipulationen oder technische Mängel bestand, einer eingehenden Kontrolle unterzogen.
Im Zeitraum zwischen Donnerstagabend und Samstagmorgen (2.11.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Staatsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über den Hintereingang Zutritt zur Filiale und durchsuchte Räume und Behältnisse.
Am Freitagnachmittag (1.11.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen im Ausserortsbereich an der Rapperswilerstrasse Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Fünf Schnellfahrer wurden mit Geschwindigkeiten von 133 km/h, 128 km/h, 124 km/h und zwei Mal 108 km/h gemessen.
Am Freitag, 01. November 2024, hat sich in Hundwil ein Selbstunfall mit einem Roller ereignet. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht.
Es entstand Sachschaden.
In den letzten Tagen ist es in der Zuger Innenstadt zu mehreren Fahrzeugbränden gekommen. Nach intensiven Ermittlungen konnte ein tatverdächtiger Mann festgenommen werden.
Am vergangenen Montagabend (28. Oktober 2024) sowie in der Nacht auf Dienstag (29. Oktober 2024), ist es beim Bundesplatz sowie an der Gotthardstrasse in der Stadt Zug zu zwei Fahrzeugränden gekommen. Ein dritter Fahrzeugbrand ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch (30. Oktober 2024), wiederum beim Bundesplatz. Zudem konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es bereits am Abend des 23. Oktobers an der Alpenstrasse in Zug zu einem Fahrzeugbrand gekommen ist.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien teilen mit, dass im Rahmen der Prävention im Strassenverkehr in der Woche 45 vom 04.11.2024 bis zum 10.11.2024 mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
In den folgenden Ortschaften finden Radarkontrollen statt:
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz vor 18:30 Uhr in der Via Casate in Novazzano eine Tankstelle überfallen wurde. Nach ersten Ermittlungen betraten zwei Männer die Tankstelle und bedrohten eine Mitarbeiterin mit einer Waffe, woraufhin sie das Geld aus der Kasse herausgeben musste.
Anschliessend flohen die Täter in Richtung Italien in einem grauen Auto, in dem eine dritte Person auf sie wartete. Die Fahndung wurde sofort eingeleitet, jedoch bisher ohne Erfolg.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.