Der Gotthard-Basistunnel ist ein komplexes System, das regelmässige Arbeiten erfordert.
Einige wichtige Systeme haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Um sie zu ersetzen, reichen die üblichen achtstündigen Regelintervalle nicht aus. Im Januar 2025 werden daher die ersten langen Unterhaltszeitfenster eingerichtet. Ein wesentlicher Teil des Bahnverkehrs wird über die Panoramastrecke umgeleitet.
Am Wochentag, 12. Dezember 2024, gegen 09.30 Uhr, musste die Axenstrasse in beide Fahrtrichtungen aufgrund eines technischen Alarmes des Überwachungssystems „Gumpisch“ für jeglichen Verkehr gesperrt werden.
Zwischenzeitlich konnten Spezialisten des Amts für Betrieb Nationalstrassen den technischen Fehler eruieren und das Überwachungssystem „Gumpisch“ wieder in Betrieb nehmen.
Am Mittwochmorgen ereignete sich in Ennetbürgen auf dem Trottoir im Bereich der Stanserstrasse 10, ein Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen.
Da sich der Fahrzeuglenker vom Unfallort entfernte, ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern, sucht die Polizei nun Zeugen.
Am Mittwoch, 18. Dezember, 14:00 - 16:30 Uhr, Bahnhofplatz Uster.
Zum Jahresende haben wir für euch die Ärmel hochgekrempelt und uns ins Mehl geschmissen.
Heute Wochentag, 12. Dezember 2024, gegen 09.30 Uhr, löste das Überwachungssystem „Gumpisch“ bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri einen technischen Alarm aus.
Dieser führte gemäss den vordefinierten Szenarien zu einer automatischen Sperrung der Axenstrasse. Folge dessen wurde der Verkehr angehalten und durch die Polizei gewendet. Personen wurden keine verletzt. Die Strasseninfrastruktur nahm nach bisherigen Erkenntnissen keinen Schaden.
Vorgestern Abend, um 18:43 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Fahrzeugbrand auf der Autobahn A6, kurz vor der Ausfahrt Rubigen, aufgeboten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Auto bereits im Vollbrand.
Am Mittwoch, 11.12.2024, fand im Gemeindezentrum Schwanden die jährliche Gradbeförderungs- und Vereidigungsfeier der Kantonspolizei Glarus statt.
Dabei konnte der Departementsvorsteher Sicherheit und Justiz, Landesstatthalter Dr. Andrea Bettiga, drei Polizeifunktionäre vereidigen und 11 weitere im Dienstgrad befördern.
Auch in der Stadt Zürich werden vermehrt gefälschte QR-Codes an Parkuhren festgestellt. Ziel der Betrüger/innen ist es, an Kreditkartendaten zu gelangen.
Die Stadt Zürich rät, die Parkgebühren nur über die Apps der Vertragspartner Parkingpay und Easypark zu bezahlen und QR-Codes nur mit Bezahl-Apps zu scannen.
Am Mittwoch, 11. Dezember 2024, ca. 15.00 Uhr, fuhr ein 32-jähriger, kirgisischer Lastwagenchauffeur auf der Schwärzistrasse, Näfels, in Richtung Zubringer A3.
Beim Bahnübergang missachtete er das blinkende Rotlicht der Bahnschranke während sich zugleich die Bahnschranken senkten und in der Folge der Lastwagen auf dem Bahnübergang feststeckte.
Die Jahreszeit und das damit verbundene frühe Eindunkeln, macht es Einbrecher leichter, unerkannt in Objekte wie Häuser, Garagen, Keller oder Fahrzeuge einzudringen.
Bitte schliesst Eure Wohnungs- und Haustüren ab und lasst keine Gegenstände wie Wertsachen etc. in Fahrzeugen liegen.
Die Kantonspolizei Bern hat die Bevölkerung des Kantons Bern in diesem Jahr erneut zum Sicherheitsempfinden und zur Wahrnehmung der Polizei im öffentlichen Raum befragt.
Das subjektive Sicherheitsempfinden sowie das Vertrauen in die Polizei sind hoch.
In den sozialen Medien verbreitete Amokdrohungen sorgen für Angst und Verunsicherung.
Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Schulen, der Kantonspolizei Basel-Stadt und den Strafverfolgungsbehörden konnte in den letzten Wochen ein Tatverdächtiger identifiziert werden, in vier Fällen sind die Urheber noch nicht ermittelt. Alle Strafverfahren in diesem Zusammenhang sind noch nicht abgeschlossen.
Am Mittwoch (11.12.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von sechs Einbrüchen erhalten, die sich im Verlaufe desselben Tages oder in der Nacht auf Donnerstag ereignet hatten.
Unbekannte Täterschaften brachen in zwei Geschäfte sowie in drei Wohnungen und ein Einfamilienhaus ein.
Derzeit erhalten zahlreiche Mobiltelefon-Nutzer RCS-Nachrichten, die angeblich im Namen der Swiss International Air Lines verschickt werden.
Darin wird behauptet, dass angesammelte Meilenpunkte bald verfallen.
Bei einem Brand in Schwamendingen stand eine Terrasse in Flammen. Trotz raschem Eingreifen der Berufsfeuerwehr entstand erheblicher Schaden.
Drei Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst kontrolliert.
In der Stadt Luzern ist am Dienstagabend bei mehreren parkierten Fahrzeugen die Luft aus Reifen abgelassen worden.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten zwei mutmassliche Täter festgenommen werden.
Im Jahr 2024 wurden im Kanton Luzern 70 Alkoholtestkäufe durchgeführt. Dabei verstiessen 37% der Betriebe gegen die Jugendschutzbestimmungen.
Mit dem Inkrafttreten des neuen Tabakproduktegesetzes (TabPG) per 1. Oktober 2024 liegt die Zuständigkeit für Testkäufe ab 2025 neu bei der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz. Neu wird neben Alkohol auch der Verkauf von Tabakprodukten geprüft.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt startet mit armasuisse und dem Kanton Obwalden einen neuen gemeinsamen Planungsprozess für die Umnutzung des ehemaligen Militärflugplatzes Kägiswil.
Das Ziel ist, die verschiedenen Bedürfnisse an das Areal aufeinander abzustimmen. Der Flugplatzgenossenschaft Obwalden wird ein auf Ende September 2025 befristetes Baurecht gewährt.
Zum ersten Mal stehen sich bei einer Kontrollschilder-Auktion zwei Regierungsräte in einem Duell gegenüber: Regierungspräsidentin Natalie Rickli und Regierungsrat Mario Fehr treten mit den Nummern ihrer Jahrgänge auf den Kontrollschildern an.
Die Kontrollschilder „ZH 76“ und „ZH 58“ werden ab morgen Donnerstag, 12. Dezember, versteigert. Der Erlös der Auktion kommt der Bevölkerung des Kantons Zürich zugute.
Am 1. Januar 2025 wird der Chef der Gendarmerie der Kantonspolizei Wallis, Oberstleutnant Yves-Antoine Mayoraz, auf Entscheid der Westschweizer Konferenz der kantonalen Polizeikommandantinnen und -kommandanten das Kommando der Westschweizer Gruppe für die Aufrechterhaltung der Ordnung übernehmen.
Diese Amtsübergabe erfolgt nach neun Jahren unter waadtländischem Kommando und stärkt die Rolle der Walliser Kantonspolizei bei der interkantonalen Koordination im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Aufrechterhaltung der Ordnung.
Weil so oft gefragt wird, hier eine kurze Erklärung von der Ausbildungsformation.
Und ja, gewisse tragen noch weitere oder auch andere Einsatzmittel mit sich, wie beispielsweise ein Destabilisierungsgerät.
Am Dienstagabend kam es auf der Ausserortsstrecke zwischen Sarmenstorf und Hilfikon zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt, eine weitere Person verstarb im Spital.
Die Bauarbeiten für die Veloroute Littau sind grösstenteils abgeschlossen und die neue Strecke kann ab sofort von den Velofahrenden genutzt werden.
Die noch ausstehenden Deckbelagsarbeiten werden während den Osterferien 2025 ausgeführt. Dank der neuen Route im Velowegnetz kann die vielbefahrene Bern- und Luzernerstrasse nun sicher umfahren werden.
Ein Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Wuppenau einen Selbstunfall und entfernte sich vom Unfallort.
Verletzt wurde niemand, der Fahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
In der Nacht auf Mittwoch, 11. Dezember 2024, wurde in Zuchwil ein Einbruch in ein Coiffeurgeschäft verübt.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn den mutmasslichen Einbrecher im Tatobjekt anhalten. Der 42-jährige Serbe wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der digitalen Welt blühen Gefühle auf – aber nicht jede Liebeserklärung ist ehrlich.
Betrüger nutzen Plattformen und Apps, um Vertrauen zu gewinnen und schlussendlich Geld zu ergaunern.
Helft mit, Unfälle zu verhindern und konzentriert euch auf die Strasse.
Wir unterstützen die Kampagne unserer Zürcher Kollegen Kantonspolizei Zürich - Kapo ZH.
Ein bewaffneter Mann hat am Dienstagabend (10.12.2024) in Grafstal (Gemeindegebiet Lindau) ein Lebensmittelgeschäft überfallen und mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet.
Verletzt wurde niemand.
Die Wasseranalysen nach dem Rutsch bei der Ardega-Deponie zeigen, dass keine Gefährdung für den Escherkanal besteht und keine asbesthaltigen Fasern im Escherkanal nachweisbar sind.
Ende Oktober ereignete sich im Gäsi auf dem Gelände der Deponie Ardega AG in der Gemeinde Glarus Nord ein Rutsch des Deponiekörpers. Dabei wurde ein erheblicher Teil des Uferbereichs in den Escherkanal gedrückt. Zu betonen ist, dass kein Deponiematerial in den Escherkanal gelangt ist.
Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist es auf einem Fussgängerstreifen in Zizers zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Schülerin gekommen.
Die Schülerin wurde dabei leicht verletzt.
Zwischen Montag und Dienstag (10.12.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche in der Region Fürstenland-Neckertal gemeldet bekommen.
Unbekannte Täterschaften sind in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern in Niederuzwil, an der Büelhofstrasse, und in Wil, an der Bergholzstrasse, eingebrochen.
Die Luzerner Polizei hat gestern Morgen eine koordinierte Verkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurden insgesamt 47 Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen und deren Lenkende überprüft. Rund ein Drittel der Fahrzeugführer musste zur Anzeige gebracht oder gebüsst werden.
Für die Durchführung des diesjährigen Zürcher Silvesterlaufs vom Sonntag, 15. Dezember 2024, erlässt die Stadtpolizei Zürich für die Innenstadt temporäre Verkehrsvorschriften.
Am Sonntag, 15. Dezember 2024, findet der 48. Zürcher Silvesterlauf statt.
Update zu dieser Vermisstmeldung (18.12.2024)
Seit dem 9. Dezember 2024 wurde ein 65-jähriger Mann vermisst. Die vermisste Person wurde tot aufgefunden.
Die St.Galler Regierung hat Barbara Looser Kägi zur neuen Leiterin des Amtes für Justizvollzug gewählt.
Sie tritt per 1. Februar 2025 die Nachfolge von Barbara Reifler an.
In Spitzenzeiten steht das Postauto auf den Strassen rund um den Bahnhof Stans immer wieder im Stau.
Dies führt zu verpassten Bahnanschlüssen und Unmut bei Passagieren. Deshalb wird der Versuch für einen verbesserten Verkehrsfluss im Frühjahr 2025 wieder aufgenommen.
Bei vielen Einsätzen an Verkehrsunfällen stehen wir Seite an Seite mit Partnerorganisationen.
Passt auf euch auf, wenn ihr auf winterlichen Strassen unterwegs seid.
Der Polizeiberuf gehört zu den vielseitigsten und anspruchsvollsten Tätigkeiten unserer Gesellschaft.
Polizisten sorgen für Sicherheit, bewahren die Ordnung und stehen Menschen in Notlagen zur Seite. Ob als Schulabgänger, Quereinsteiger oder Hundeführer – der Weg in den Polizeidienst bietet zahlreiche Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zur Gesellschaft beizutragen.
Ein Beruf mit gesellschaftlicher Bedeutung
Polizisten stehen tagtäglich im Einsatz, um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Sie schützen Menschen, lösen Konflikte und reagieren auf Notfälle.
Am Dienstagabend (10.12.2024) brach in der Büroräumlichkeit eines Restaurants in der Stadt Schaffhausen ein Brand aus. Der Brand konnte durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht werden.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 10. Dezember 2024, ca.18.30 Uhr, fuhr ein 53-jähriger Lenker eines Personenwagens auf der Umfahrungsstrasse von Bilten in Richtung Niederurnen.
Bei der Linkskurve vor der Verzweigung zur Landstrasse geriet er infolge Unaufmerksamkeit von der Strasse und kollidierte mit mehreren Strassenpfosten.
Am Dienstag, 10. Dezember 2024, ereignete sich auf der Grenzacherstrasse ein Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Bus der mab Margarethen Bus AG.
Dabei wurden vier Personen verletzt. Die Verkehrspolizei sucht nach Zeugen.
Am Donnerstag, 28. November 2024, ereignete sich auf der Spitalstrasse in Altdorf ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Dabei wurde eine 82-jährige Frau lebensbedrohlich verletzt und in ein Spital überführt (Polizei.news berichtete).
Am Dienstagnachmittag (10.12.2024) um 14.35 Uhr ereignete sich in Lohn, Kanton Schaffhausen, ein bewaffneter Raubüberfall auf die dortige Volg-Filiale.
Personen wurden dabei nicht verletzt. Die flüchtende Täterschaft konnte kurze Zeit später durch die Schaffhauser Polizei angehalten werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.