Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und die Stadtpolizei Locarno geben bekannt, dass am 11.10.2024 ein 22-jähriger und ein 27-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, die im Raum Locarno wohnen, festgenommen wurden, weil sie im Verdacht stehen, an mehreren Einbrüchen in Baustellen bzw. in städtische Parkuhren beteiligt gewesen zu sein.
Die Verhaftung erfolgte im Rahmen einer Präventivmassnahme der Stadtpolizei Locarno. Bei der Durchsuchung des Autos mit Tessiner Kennzeichen, in dem die beiden Männer unterwegs waren, wurde zunächst Einbruchswerkzeug gefunden.
Am Freitagabend (11.10.2024) hat die Schaffhauser Polizei in Wilchingen und in der Stadt Schaffhausen zwei grössere Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden rund 120 Verkehrsteilnehmende kontrolliert.
Im Rahmen von Arbeiten an einem Sprühturm in Rickenbach ist es am Donnerstagvormittag zu einer Staubexplosion gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt, eine davon erheblich. Die Ursache wird derzeit abgeklärt.
Am frühen Mittwochabend, 16. Oktober 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 einen Kurierfahrer fest.
Er hatte einen älteren Mann zu einer Bank gefahren, nachdem dieser einem „Schockanruf“ erhalten hatte.
Seit dem 7. August 2024 wurde eine 54-jährige Frau vermisst. Die vermisste Person wurde im Kanton Schwyz tot aufgefunden.
Es liegen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung vor. Weitere Auskünfte können von der Luzerner Polizei nicht erteilt werden.
Am 9. Oktober 2024 hielten Schwerverkehrsspezialisten der Kantonspolizei Wallis einen in Polen zugelassenen Reisebus an.
Der Lenker war im Kabotageverkehr unterwegs und hatte rund 15 Fahrgäste mit an Bord.
Im Jahr 1981 wurde dieses Bild vom Kriminalmuseum der Kantonspolizei St.Gallen am Klosterplatz aufgenommen.
Wusstet ihr, dass das Kriminalmuseum bereits seit 1966 in Betrieb ist?
Im September ist die invasive Quaggamuschel im unteren Teil des Zürichsees entdeckt worden.
Um eine Einschleppung in den Walensee zu verhindern, verfügt der Kanton ein sofortiges Einwasserungsverbot für Schiffe am Walensee. Schiffe können aber ohne Einschränkung ausgewassert werden.
Am Mittwoch (16.10.2024) kam es in St.Gallen zu zwei Unfällen mit Velofahrern. An der Reheto-belstrasse verletzte sich ein Velofahrer bei einem Selbstunfall am Arm.
Ein weiterer Velofahrer wurde auf der Haggenstrasse bei einem Unfall mit einem Auto leicht verletzt.
In der Einfahrt des Parkhauses Schweizerhof in der Stadt Luzern ist es am Mittwochnachmittag zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Aufgrund des Unfalls musste der Zugang zum Parkhaus zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.
Am Samstag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Die Arbeiten finden am Donnerstagabend, den 17. Oktober und in der Nacht auf Freitag, den 18. Oktober 2024 statt.
In der Zeit zwischen 19:30 Uhr und 06:00 Uhr wird der Tunnel aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Am Mittwochmorgen (16.10.2024) hat die Kantonspolizei Zürich in Pfungen zwei Einbrecherinnen verhaftet.
Die beiden Frauen stehen im Verdacht, mehrere Einbrüche im Kanton Zürich begangen zu haben.
Aufgrund von Fahrbahnerneuerungen sind die Strecken Thalwil–Rüschlikon und Thalwil–Baar an drei Wochenenden für den Zugverkehr gesperrt.
Die Bauarbeiten haben Zugausfälle sowie geänderte Fahrzeiten und Anschlüsse zur Folge. Die SBB bittet Reisende, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu prüfen und mehr Reisezeit einzurechnen.
Am 17. Oktober 2024 öffnet das SBB Reisezentrum im neu erbauten Bahnhofsgebäude in Liestal seine Türen.
Dank verschiedenen Beratungszonen können die Mitarbeitenden noch besser auf die Anliegen der Kundschaft eingehen. Das Reisezentrum wird weiterhin von Lernenden als Junior Station geführt.
Ablenkungen im Strassenverkehr sind gefährlich. Egal ob während der Autofahrt, als Velofahrer oder Fussgänger – in allen Situationen ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Wie wichtig das ist, zeigen die Statistiken: Jedes Jahr werden rund 1‘250 Menschen bei Unfällen durch Ablenkungen verletzt.
Unter dem Motto „App-gelenkt“ hat die Kantonspolizei St. Gallen eine Kampagne der Kantonspolizei Zürich, in der es um Aufmerksamkeit im Strassenverkehr geht, übernommen. Welche Gefahrenquellen es gibt und wie Sie sicher auf der Strasse unterwegs sind, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Im Internet tauchen immer wieder Werbungen von extrem lukrativen Anlageformen auf oder auch "versehentlich" verratene Geldanlage-Tipps von Prominenten.
Bei solchen Angeboten handelt es sich immer um Betrug!
Die Möglichkeit, eine Anzeige einfach online zu erstatten, wird immer beliebter: Bis Ende Juni sind bei der Kantonspolizei Basel-Stadt bereits 3'457 Online-Anzeigen eingegangen.
Auch bei der neuen Kategorie der Mehrfachdeliktsgutanzeigen zeigt der Trend nach oben.
Am Dienstagabend sind in Horw zwei jugendliche Sprayer angehalten worden.
Die beiden hatten zuvor einen Stützpfeiler in Kriens versprayt. Die beiden 14-jährigen sind geständig.
Am Montag durften wir Rosemarie Borer und ihre Familie bei uns begrüssen.
Nachdem sie kürzlich mit dem „Zuger Preis für Zivilcourage“ ausgezeichnet wurde, erhielt sie nun die Gelegenheit, hinter die Kulissen unserer Arbeit zu schauen.
Kanton Luzern – Autobahn A2: Am späten Dienstagabend fuhr ein 48-Jähriger mit massiv überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn A2. In Reiden konnte der alkoholisierte Italiener angehalten und festgenommen werden. Sein Auto wurde sichergestellt.
Ein Autofahrer wurde am Dienstag (15. Oktober 2024, ca. 23:40 Uhr) auf der Autobahn A2 bei Reiden angehalten und festgenommen. Gemäss bisherigem Ermittlungsstand war der Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Norden im Tunnel Eich mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h (erlaubt 100 km/h) und auf der Autobahn zwischen dem Tunnel Eich und Reiden mit bis zu 200 km/h unterwegs.
Am Mittwoch (16.10.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 60-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 14'000 Franken.
Häusliche Gewalt, Radikalisierung, extremistische Ideologien bis hin zu Staatsverweigerung sind Herausforderungen unserer Zeit. Wie gehen wir damit um und welchen Beitrag kann das Bedrohungsmanagement leisten?
Das kantonale Bedrohungsmanagement hat das Ziel, Gewalttaten zu verhindern, indem man auf Vorzeichen achtet und heikle Situationen frühzeitig entschärft. Anlässlich der Fachtagung vom 31. Oktober 2024 in Dübendorf werden unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Schwarzenegger, des Europainstituts der Universität Zürich, und Major Reinhard Brunner, der Kantonspolizei Zürich, verschiedene Themen für das gemeinsame Verständnis zum Bedrohungsmanagement aufgegriffen und erörtert.
Am Samstag (12.10.2024), kurz nach 01:30 Uhr, ist es im Zug von St.Gallen nach Gossau zu einer Auseinandersetzung von mehreren Männern gekommen.
Ein 34-jähriger und ein 33-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (16:10.2024), kurz nach 07:05 Uhr, ist es auf der Hofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstag (17.10.2024), um 00:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Löhrstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Hauses.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nun wird der Sonnenhoftunnel der A6 sowie der Neufeld- und der Brünnentunnel der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden dafür gesperrt.
Bei einem Wohnungsbrand sind in der Nacht auf Donnerstag (16.10.2024) in Pfäffikon vier Personen schwer verletzt worden.
Sie mussten mit grossflächigen Verbrennungen in Spitäler transportiert werden.
Was tun, wenn man an einen Verkehrsunfall heranfährt?
In dieser Einsatzübung geben wir Einblick in das Zusammenspiel von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst – dies mit dem Szenario eines Selbstunfalls.
Das war die Frage, die wir am Tag der offenen Tür des VSP Nord stellten.
59 von 360 Teilnehmenden recherchierten und kamen auf die richtige Zahl 34'560!
Am späten Sonntagabend ist in Biel eine Frau von einer unbekannten Person bei einem versuchten Raub mit einem Stein verletzt worden. Der mutmassliche Täter flüchtete in der Folge ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Gestern Nachmittag war ein 72-jähriger Autolenker in Kägiswil auf der Brünigstrasse in Richtung Alpnach unterwegs und beabsichtigte links in die Dörflistrasse abzubiegen.
Aufgrund des Gegenverkehrs musste er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
Das Schwerverkehrskontrollzentrum beim ehemaligen Güterbahnhof in Schaffhausen ist während der letzten Monate erneuert worden.
Mit einem Tag der offenen Tür wird die Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung am kommenden Samstag, 19. Oktober 2024, gebührend gefeiert.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Oktober 2024 die Anpassung mehrerer Rechtsgrundlagen beschlossen, um übermässigen Fahrzeuglärm einfacher und wirksamer sanktionieren zu können.
In diesem Zusammenhang hat er die Vorschriften zur vermeidbaren Lärmbelästigung aktualisiert und das Verursachen von unnötigem Lärm mit Auspuffanlagen neu in die Liste der zu vermeidenden Geräusche aufgenommen. Ausserdem ergreift der Bundesrat Massnahmen, um den Vollzug der bereits geltenden Regelungen zu erleichtern.
Am Mittwochmorgen, 16. Oktober 2024, ereignete sich auf der Bergstrasse in Oberarth eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Um 8.30 Uhr gelangte eine 47-jährige, talwärts fahrende PW-Lenkerin aus unbekannten Gründen auf das Trottoir und erfasste dabei eine 44-jährige Fussgängerin.
Viele Mobiltelefon-Nutzer könnten derzeit überrascht sein, da sie unerwartet eine SMS von einem angeblichen Schweizer Polizeikorps erhalten haben, in der mit Bussgeldern gedroht wird.
Diese Nachrichten stammen jedoch nicht von der Polizei, sondern von Betrügern, die es auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen der Empfänger abgesehen haben.
Während den vergangenen Tagen sind der Kantonspolizei Solothurn vermehrt Einbruchdiebstähle, Diebstähle aus Fahrzeugen und Fahrraddiebstähle gemeldet worden.
Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zu entsprechender Vorsicht.
Auf der Luzernerstrasse zwischen Grossdietwil und Fischbach überholte am Dienstag (15. Oktober 2024, ca. 16:30 Uhr) ein Lieferwagen einen Anhängerzug.
Dabei kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, woraufhin der Anhängerzug von der Strasse in das rechtsseitige Wiesland geriet.
Am Dienstag (15. Oktober 2024, ca. 20:30 Uhr) ging die Meldung ein, dass in Hergiswil bei Willisau eine verletzte Person liege.
Vor Ort zeigte sich, dass der Mann zuvor mit seinem Auto einen Verkehrsunfall hatte. Er fuhr auf der Kreuzstiegenstrasse in Richtung Hergiswil bei Willisau.
Ein Motorradfahrer verliess am Mittwoch (16. Oktober 2024, ca. 07:20 Uhr) die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden bei der Ausfahrt Emmen Süd.
Aus noch ungeklärten Gründen kollidierte er dabei mit dem Heck des Autos vor ihm.
Der neue Dünnschichtbelag DSK6 auf der Gaiserstrasse in Appenzell Meistersrüte reduziert den Strassenlärm um rund 4dB(A) im Vergleich zum alten Belag.
Da eine Lärmreduktion von 3dB(A) bereits wie eine Halbierung des Verkehrslärms wahrgenommen wird, sorgt der DSK6-Belag für eine deutliche Verminderung des Strassenlärms.
Wegen eines auf die Seite gekippten Lastwagens musste die Zürichstrasse in Winkel am Mittwochmorgen (16.10.2024) für mehrere Stunden gesperrt werden.
Der Chauffeur wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.