Wegen eines auf die Seite gekippten Lastwagens musste die Zürichstrasse in Winkel am Mittwochmorgen (16.10.2024) für mehrere Stunden gesperrt werden.
Der Chauffeur wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Am Dienstagabend, 15.10.2024, fuhren ein 15-Jähriger und eine 16-Jährige kurz vor 21 Uhr mit zwei E-Scootern innerhalb des Fahrradstreifens auf der Schwyzerstrasse in Ingenbohl Richtung Brunnen.
Kurz vor der Bushaltestelle Fuchsenen touchierte ein Personenwagen den 15-Jährigen, welcher dabei rechtsseitig auf das Trottoir fiel. Der Jugendliche wurde leicht verletzt und es entstand Sachschaden am E-Scooter.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Zudem war sein Sichtfeld aus dem Auto durch die Ladung eingeschränkt.
Die Polizei Basel-Landschaft nimmt zum ersten Mal an der Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse teil, die vom 17. bis 19. Oktober 2024 in der Messehalle in Basel stattfindet.
Neben spannenden Einblicken in den abwechslungsreichen Berufsalltag der Polizei Basel-Landschaft sorgt ein spannendes VR-Erlebnis für viel Nervenkitzel bei den Besucherinnen und Besuchern.
In Grenchen kam ein Rentner vor einigen Tagen durch einen so genannten Schockanruf zu Schaden. Auch andere Formen von Betrugsversuchen per Telefon werden praktisch täglich gemeldet.
Die Polizei mahnt einmal mehr zur Vorsicht.
Das kantonale Tiefbauamt führt vom Montag, 21. Oktober 2024, bis Sonntag, 3. November 2024, Verkehrsmessungen beim Autobahnanschluss in Au durch.
Auf Basis dieser Verkehrsmessungen werden Optimierungsmassnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung des Verkehrsablaufs ermittelt. Diese sollen dann in einem Verkehrsversuch im Frühling 2025 getestet werden.
Gestern haben wir gemeinsam mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband einen wichtigen Aktionstag durchgeführt.
Dabei wurden 25 Fahrzeuge kontrolliert und Verkehrsteilnehmer auf die Rücksichtnahme und die Vorschriften im Umgang mit blinden und sehbehinderten Personen sensibilisiert.
Auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche Schmidigen, im Grenzgebiet der Gemeinden Hospental und Realp, ereigneten sich am 9. Oktober 2024 Wolfrisse, denen neun Schafe zum Opfer gefallen sind.
Da die landwirtschaftliche Nutzfläche Schmidigen durch ein elektrifiziertes Weidenetz geschützt war, wurde die Schadensschwelle von mindestens sechs getöteten Nutztieren erreicht.
Der nach der tödlichen Auseinandersetzung in Tavannes von Mitte September angehaltene Mann ist am Dienstag aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
Gestützt auf die aktuellen Ermittlungserkenntnisse steht eine fahrlässige Tötung oder ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Am Mittwochnachmittag stiess in Brugg ein Maishäcksler frontal mit einem Auto zusammen.
Der Automobilist kam mit leichten Verletzungen davon. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Dienstag (15.10.2024), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 6'500 Franken.
Am nationalen Polizei-Eishockeyturnier 2024 im Tessin, unterlag heute das Hockeyteam der Polizeikorps beider Basel in einem spannenden Final der Kantonspolizei Wallis mit 4:1.
Trotzt der Niederlage zeigte unsere Mannschaft in der Gottardo Arena eine top Leistung und Eishockey vom Feinsten.
Die meisten der tödlichen Sportunfälle in der Schweiz passieren beim Bergsport, gefolgt vom Schneesport und Wassersport. Die Erhebung der BFU zu den tödlichen Sportunfällen zeigt, dass jedes Jahr 185 Personen beim Sport ihr Leben verlieren. Bei vielen Sportarten besteht Handlungsbedarf.
Die BFU arbeitet deshalb mit Verbänden und Organisationen zusammen und zeigt für über 70 Sportarten auf, wie das Unfallrisiko gesenkt werden kann.
Am Donnerstag, den 17. und Freitag, den 18. Oktober 2024 findet die Ukraine Mine Action Conference UMAC2024 in der EHL Hospitality Business School statt. In diesem Zusammenhang ist mit Verkehrsstörungen und -einschränkungen in der Umgebung der Veranstaltungsorte zu rechnen.
Am Standort der EHL Hospitality Business School werden am Donnerstag, den 17. und Freitag, den 18. Oktober die Teilnehmer der Internationalen Konferenz zur Minenräumung in der Ukraine empfangen. Diese gemeinsam von der Eidgenossenschaft und der Ukraine organisierte Konferenz wird Vertreterinnen und Vertreter von Staaten, internationalen Organisationen, Akteuren der humanitären Minenräumung und der Zivilgesellschaft zusammenbringen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass das Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit in Chiasso (CCPD) am 8., 9. und 10. Oktober den ersten Ausbildungskurs für gemischte Seepatrouillen zwischen Schweizer und italienischen Polizeikräften organisiert hat.
Dies war ein absolutes Novum in diesem Bereich, der in der Vergangenheit nur auf dem Land durchgeführt wurde. Die Ausbildung fand in der Region Locarno statt, wo 38 Agenten zertifiziert wurden.
Den Beruf des Polizisten zu erlernen bedeutet, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden!
Der Unterricht im Klassenzimmer wird durch eine Ausbildung vor Ort bereichert, bei der unsere Anwärter die für den Alltag unerlässlichen Fähigkeiten erlernen.
Am Montagmittag verlor ein Lastwagen zwischen Menznau und Wolhusen Teile seiner Ladung. Die Gegenstände beschädigten ein entgegenkommendes Auto massiv.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Die Luzerner Polizei hat in Bereich Prävention zwei neue Fachstellen geschaffen.
Die beiden Spezialisten Adrian Rohrer (siehe Titelbild) und René Jurt sind neu die Anlaufstellen für die Jugend und den Seniorenschutz. Mit dem Ausbau der Prävention erfüllt die Polizei einen politischen Auftrag.
Nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Grundausbildung wurde Aspirant Christian Vogt per 01. Oktober 2024 definitiv als Polizist in das Korps der Polizei Oberes Fricktal aufgenommen.
Durch den Präsidenten des Führungsausschusses, Gemeindeammann Daniel Suter, wurde er in Pflicht genommen.
Am Dienstagmorgen ist es auf der Schädrütistrasse in der Stadt Luzern zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Velofahrerin gekommen. Die Velofahrerin wurde beim Unfall erheblich verletzt.
Sie wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Montag (14.10.2024) wurde auf der Teufener Strasse ein Velofahrer von einem Autofahrer angefahren.
Der Velofahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Die Schaffhauser Polizei weist Schützinnen und Schützen darauf hin, dass Ordonnanzwaffen – aufgrund der deutschen Rechtslage und der Verweigerung der Jahresdurchgangsscheine – nicht mehr über deutsches Staatsgebiet mitgeführt werden dürfen.
In der Vergangenheit konnten, gestützt auf sogenannte Jahresdurchgangsscheine, über die staatsvertraglich bezeichneten Durchgangsstrecken, private Ordonnanzwaffen (insbesondere Sturmgewehr 90 und Sturmgewehr 57) über deutsches Staatsgebiet befördert werden. Seit einiger Zeit wird die Ausstellung dieser Jahresdurchgangsscheine, mit Verweis auf die deutsche Rechtslage, verweigert.
In Kestenholz ist es am Dienstag zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Dabei wurde eine Autolenkerin und ein Kleinkind schwer verletzt und mussten mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Am Dienstag (15.10.2024), kurz vor 10:40 Uhr, ist es im Bereich Säss zu einem Unfall mit einem Motorkarren gekommen.
Ein 52-jähriger Mann wurde dadurch unbestimmt und ein 57-jähriger Mann leicht verletzt. Der 52-Jährige wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von rund 80'000 Franken.
Am Montag (14.10.2024), in der Zeit zwischen 08:30 Uhr und 14 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Dürrenmattstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Bei der Umfahrung Kirchberg werden die Fahrbahnübergänge der Brücke über die Emme erneuert.
Der Verkehr der Umfahrungsstrasse Kirchberg wird dafür während vier Nächten umgeleitet.
In diesem Sinne testen wir mit Urs, unserem Gemeinderat, ob die Fahrzeuge auf unseren Strassen für sehbehinderte Menschen anhalten.
Laut Verkehrsregelverordnung muss man anhalten, sobald eine sehbehinderte Person den weissen Stock hochhält.
Im Rahmen einer internen Fortbildung befassten sich die Mitarbeitenden der Sanitätspolizei nebst einem Simulationstraining mit dem Thema ABC und Dekontamination.
Dabei wurden sie von den Kollegen der Berufsfeuerwehr unterstützt. Im Vordergrund stand die Sensibilisierung der Rettungssanitäter:innen im Umgang mit giftigen Substanzen und Erregern.
Der Technikkoffer unterstützt die Dokumentationsaufgaben vor Ort.
Mit dieser Ausrüstung sind wir für die verschiedensten Situationen ausgestattet und übernehmen vielfältige Aufgaben.
Wer sicher durch den Herbst und Winter kommen will, sollte jetzt einen Termin für den Radwechsel nicht mehr hinauszögern.
Denn bei kühlen Temperaturen und erstem Bodenfrost sind Winterreifen unverzichtbar.
Am Freitagabend kam es auf dem Parkplatz in Givisiez zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern.
Ein Schwerverletzter wurde in seinem Auto gefunden und ein weiterer Beteiligter auf der Flucht festgenommen. Ein Dritter meldete sich am nächsten Tag bei der Polizei. Ein vierter Verdächtiger ist noch flüchtig. Die Polizei sicherte ein Messer und einen Baseballschläger. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag, 3. Oktober 2024, führte die Kantonspolizei Wallis in Raron eine Grosskontrolle mit besonderem Fokus auf den Schwerverkehr durch.
Von den 59 kontrollierten Fahrzeugen wurden 13 Verstösse festgestellt. Unterstützt wurde die Aktion vom Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt sowie der italienischen Polizia Stradale.
Infolge Bauarbeiten muss die Klöntalerstrasse beim Vorder Ruestelkopf zeitweise gesperrt werden. Die Sperrung dauert vom 21. bis voraussichtlich 31. Oktober 2024.
Die Klöntalerstrasse muss infolge Bauarbeiten beim Vorder Ruestelchopf von Montag, 21. Oktober 2024, bis voraussichtlich Donnerstag, 31. Oktober 2024, jeweils wochentags von 7.30 – 11.45 Uhr und von 13.15 – 16.30 Uhr im Abschnitt Rhodannenberg bis Vorauen gesperrt werden.
Am späten Montagabend (14.10.2024) ist in Egg eine Frau von einem Personenwagen angefahren und schwer verletzt worden.
Kurz vor 21:45 Uhr fuhr ein 24-jähriger Automobilist auf der Meilenerstrasse von Egg herkommend bergwärts.
Am Freitagmorgen, 4. Oktober 2024, ereignete sich auf der Parkstrasse in Goldau ein Verkehrsunfall.
Ein Fussgänger wurde beim Überqueren der Strasse von einem Personenwagen angefahren und leicht verletzt.
Bei der Spurensicherung nach Verkehrsunfällen kann es nötig sein, massstabgetreue Pläne anzufertigen.
Auf diesem Bild aus den 50er-Jahren sehen wir eine sogenannte Photogrammeter-Kamera, mit der Stereo-Aufnahmen angefertigt werden konnten.
Seit Anfang Jahr sollten die Bushaltestellen in der Schweiz barrierefrei zugänglich sein. Dies sieht das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) vor.
Die Stadt Zofingen hat eine Auslegeordnung zu ihren Bushaltestellen gemacht und dabei Nachholbedarf festgestellt. In den kommenden Jahren sollen die Bushaltestellen mit erhöhtem Tempo systematisch modernisiert und somit barrierefrei werden.
Unter dem Slogan „Dini Muetter wott dech ned im Knascht bsueche“, hatten wir am Freitag eine Standaktion an der Määs Luzern.
Präventiv konnten wir Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Gewalt im Ausgang aufklären und viele Fragen vor Ort beantworten.
Am Montagabend ist es in Bern zu einem Selbstunfall eines Autolenkers gekommen. Der Lenker ist aus noch zu klärenden Gründen von der Strasse abgekommen und mit einem Geländer kollidiert.
Er musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
In einem Mehrfamilienhaus in Menziken brach am frühen Montagabend ein Brand aus. Dieser richtete grossen Schaden an und machte das Haus unbewohnbar.
Immerhin wurde niemand verletzt.
Am Dienstag, 14. Oktober 2024, kam es an der Kreuzung Breitestrasse / Untere Vogelsangstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Die Motorradfahrerin wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am Montagvormittag ist eine Automobilistin in Masein mit einer Stallmauer kollidiert.
Sie musste mit einem Rettungswagen zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.