Die Schweiz liegt auf der Vorderseite eines Tiefs mit Kern über Irland und eines weiteren Tiefs beim Löwengolf. Mit südwestlicher Strömung wird schubweise feuchte Luft zur Schweiz und insbesondere zur Alpensüdseite gesteuert. Am Montag verlagert sich der Kern des Tiefs nach Deutschland. Aus Nordwesten gelangt Feuchtigkeit zur Alpennordseite, die Alpensüdseite wird entlastet.
Am Dienstag zieht das Tief nordostwärts ab und die Luftmasse über der Schweiz wird vorübergehend abgetrocknet. Ein nächstes Tief mit Zentrum bei Irland sorgt aber bereits im Laufe des Tages für Druckfall und aufkommenden Föhn, und im Laufe des Tages steuert das Tief eine Warmfront zur Schweiz.
Gurt sitzt – lebensbedrohliche Blutung reduziert
Hochenergetische Mechanismen, wie Verkehrsunfälle oder Stürze aus Höhe, können zu einer instabilen Beckenfraktur führen.
Die Kantonspolizei St.Gallen spielt eine wichtige Rolle im Betrieb des schweizweiten Sicherheitsfunknetzes Polycom.
Als Betreiberin des Teilnetzes SG/AR/AI gewährleistet sie eine zuverlässige und sichere Kommunikation für Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) in der Region.
Die neue Kampagne „Da, wenn’s drauf ankommt“ zeigt, was den Polizeiberuf wirklich ausmacht: Menschlichkeit, Verantwortung und Nähe zur Bevölkerung.
Sie gibt authentische Einblicke in den vielfältigen Alltag der Kantonspolizei St.Gallen – von Grosseinsätzen bis zu leisen, entscheidenden Momenten.
Ein Teilnehmer des Skirennens "Inferno" in Mürren ist am Samstag trotz umgehender Reanimationsmassnahmen vor Ort verstorben.
Es handelt sich um ein medizinisches Problem. Das Skirennen wurde abgebrochen.
Der seit Donnerstag in Oberönz vermisste 19-jährige Mann ist am Samstag wohlbehalten in Deutschland aufgefunden worden.
Der in Oberönz (Gemeinde Herzogenbuchsee) vermisste 19-jährige Mann ist am Samstag, 24. Januar 2026, in der Nähe von Berlin, Deutschland, wohlbehalten aufgefunden worden.
Seit letztem Jahr im Dienst – die neue Autodrehleiter der Feuerwehr Neckertal ist technisch top ausgerüstet.
Mit der passenden Beschriften durch Safety Signage ist das Fahrzeug nun auch optisch bestens gerüstet für den Ernstfall.
Für jemanden da zu sein, der in einem sehr schweren Moment Unterstützung braucht, gehört zu Marias Alltag bei der Kantonspolizei St.Gallen.
Genau diese Menschlichkeit, die Abwechslung und die besonderen Situationen machen den Polizeiberuf für sie so bedeutungsvoll.
Der Sicherungseinsatz der Armee zugunsten des Kantons Graubünden und das WEF-Jahrestreffen 2026 ist erfolgreich verlaufen.
Täglich erfüllten rund 4700 Soldatinnen und Soldaten die Aufträge der Armee. Im geschützten Luftraum über Davos kam es zu zwei leichten Regelverletzungen.
Ein Jugendlicher bestieg in der Nacht am Bahnhof Zofingen einen Güterwagen.
Dabei erlitt der 17-Jährige einen Stromschlag und stürzte zu Boden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
In der Nacht auf Samstag sind in Bern im Zuge einer Auseinandersetzung Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben worden.
Dabei wurde niemand getroffen. Ein mutmasslich Beteiligter konnte angehalten werden.
Am Samstagvormittag, 24. Januar 2026, ist es auf der Kasernenstrasse in Chur zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine Automobilistin kollidierte mit einem Kandelaber und wurde ins Spital gebracht.
In zwei aufeinanderfolgenden Nächten ist es in Roveredo und San Vittore zu Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen gekommen.
Die Polizei nahm zwei mutmassliche Täter fest.
Am Freitagnachmittag, 23. Januar 2026, wurde eine 25-jährige Frau im Waldgebiet Fiechten in Reinach BL von einem Mann tätlich angegriffen und verletzt.
Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Am Samstag, 24. Januar 2026, kurz vor 01.00 Uhr, ereignete sich auf dem Haldi bei Schattdorf ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Dabei wurden drei Fahrzeuginsassen erheblich bis schwer verletzt.
Zwischen Freitag- und Samstagmorgen, 24. Januar 2026, hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt acht Männer und eine Frau angehalten, die entweder alkoholisiert oder ohne gültigen Führerausweis unterwegs waren.
Alle fehlbaren Verkehrsteilnehmenden werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Zwischen Donnerstagabend und Freitagabend, 23. Januar 2026, wurden der Kantonspolizei St.Gallen vier Einbrüche und ein Einbruchsversuch gemeldet.
Betroffen waren unter anderem zwei Schulhäuser in Au sowie Einfamilienhäuser in Au und Uzwil.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 24. Januar 2026, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto in eine Hausfassade an der Bahnhofstrasse in Oberuzwil geprallt.
Der Mann entfernte sich zunächst von der Unfallstelle, konnte jedoch später ermittelt werden.
Verkehrskontrollen dienen nicht dazu, möglichst viele Bussen zu verteilen, sondern vor allem der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.
Ziel ist es, Unfälle zu verhindern, Leben zu schützen und dafür zu sorgen, dass alle sicher ans Ziel kommen.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstagmorgen in Tobel eine Fussgängerin leicht bis mittelschwer verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In einem Mehrfamilienhaus in Olten kam es in der Nacht auf Samstag, 24. Januar 2026, zu einem Brand.
Das Feuer konnte im 1. Obergeschoss lokalisiert und rasch gelöscht werden.
Während der Wintersaison ist die alte Verbindungsstrasse St. Moritz – Celerina für den privaten Verkehr gesperrt.
Deshalb führt die Kantonspolizei Graubünden trotz Schranken regelmässige Kontrollen durch.
Am Freitagabend, 23. Januar 2026, hat ein Autofahrer an der Lämmlisbrunnenstrasse in St.Gallen eine Frau auf dem Fussgängerstreifen übersehen.
Es kam zur Kollision, bei welcher die Fussgängerin verletzt wurde.
Am Freitagabend hat die Kantonspolizei Thurgau in Mettlen einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Donnerstagabend, 22. Januar 2026, musste ein Buschauffeur in St.Gallen wegen eines anderen Fahrzeugs eine Vollbremsung einleiten.
Zwei Fahrgäste stürzten im Bus und wurden dabei leicht verletzt.
Über dem Nebelmeer bot sich einem unserer Fliegenden Einsatzleiter bei einem Flug mit dem Polizeihelikopter ein besonderes Bild.
Die Einsätze erfordern Übersicht, Erfahrung und eine spezielle Ausbildung.
Das Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben.
Damit kann die SBB das definitive Bauprogramm für das grösste Ausbauprojekt der SBB festlegen.
Vor der Küste der Bretagne liegt das Sturmtief "Ingrid", welches bis am Samstag unter Abschwächung nach Irland zieht. Die Schweiz liegt bis am Wochenende auf der Vorderseite dieses Tiefs in einer südlichen bis südwestlichen Strömung.
Dabei wird schubweise feuchte Luft an der Alpensüdseite gestaut und über den Alpen kommt zeitweise Föhn auf. Störungen, welche von Frankreich Richtung Schweiz ziehen, überqueren aufgrund der südlichen Strömung die Alpennordseite nur langsam und unter Abschwächung.
Unsere Einsatzleiter sind auch im Polizeihelikopter im Einsatz und behalten aus der Höhe den Überblick.
So kann die Verkehrslage effizient überwacht werden.
Kommandantin Barbara Reifler traf in Mels Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz rund ums World Economic Forum.
Sie würdigte dabei den grossen Einsatz der Polizistinnen und Polizisten.
Kurz innehalten und die Aussicht vom Zugerberg geniessen, bevor es zum nächsten Einsatz geht.
Ob früh am Morgen oder spät am Abend, wir sind für eure Sicherheit da.
Am Freitagabend, 23. Januar 2026, kam es in Winterthur Veltheim am Bahnübergang Bachtelstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug.
Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien führen in der Woche 5 vom 26. Januar bis 1. Februar 2026 mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Ziel ist die Prävention von Verkehrsunfällen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Am Donnerstag, 22. Januar 2026, wurde ein Mann vor einer Klinik in Leukerbad leblos aufgefunden.
Erste Ermittlungen deuten auf einen Sturz von einem Balkon hin.
Am Mittwoch, 21. Januar 2026, löste sich unterhalb des Schilthorns auf dem Gemeindegebiet von Simplon eine Lawine.
Dabei wurden zwei Personen mitgerissen, eine von ihnen verletzt.
Zwischen dem 18. und 21. Januar sind der Kantonspolizei Bern mehrere Fälle von Sachbeschädigungen, sowie einer Drohung und zwei Brandflaschen in Zweisimmen gemeldet worden.
In diesem Zusammenhang wurden zwei Jugendliche angehalten, die mutmasslich für diese Ereignisse verantwortlich sind.
Am frühen Freitagmorgen kam es auf dem Gurnigelpass zu einem Selbstunfall.
Einer der Insassen hat sich dabei verletzt und wurde in ein Spital gebracht.
Update zu dieser Vermisstmeldung (24.01.2026)
Der seit Donnerstag in Oberönz vermisste 19-jährige Mann ist am Samstag wohlbehalten in Deutschland aufgefunden worden.
fedpol hat in Zusammenarbeit mit den Kantonen während des Weltwirtschaftsforums Sicherheitsmassnahmen für rund 400 völkerrechtlich geschützte Personen getroffen.
Eine solche Veranstaltung erfordert eine enge und intensive Zusammenarbeit aller Sicherheitsbehörden.
Am Freitagmorgen führte die Bike Police in verschiedenen Bereichen der Altstadt von Winterthur eine Verkehrsüberwachung durch.
Kontrolliert wurde insbesondere die Einhaltung der geltenden Signalisationen.
Kurz vor Mitternacht am Donnerstag, 22. Januar 2026, meldete eine Passantin der Einsatzzentrale Winterthur, dass ein Mann von zwei Unbekannten angegriffen worden sei und in der Folge gestürzt sei.
Die umgehend ausgerückte Patrouille traf vor Ort auf einen verletzten Mann.
Am Donnerstag, 22. Januar 2026, kurz nach 14 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale Winterthur eine Meldung über einen Brand in einem Kellerabteil an der Stadlerstrasse in Oberwinterthur ein.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war der Brand bereits gelöscht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.