Eine bislang unbekannte Täterschaft bringt insbesondere junge Personen mit einer frei erfundenen Geschichte sowie einer vorgetäuschten Geldüberweisung dazu, an einem Bankomaten einen grösseren Geldbetrag abzuheben und ihnen zu übergeben.
Die Zuger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt die Bevölkerung.
Heute Morgen hat sich am Viktoriaplatz in der Stadt Luzern eine Kollision zwischen einem vbl-Bus und einem Auto ereignet.
Verletzt wurde niemand. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.
Am frühen Freitagmorgen ist es auf der Prättigauerstrasse H28 zu einer seitlich-frontalen Kollision gekommen.
Ein Fahrzeuglenker stand unter Alkoholeinfluss.
Auf einem Parkplatz wurde ein 51-jähriger Mann am Freitagmorgen von zwei Unbekannten angegriffen und spitalreif geschlagen.
Trotz Fahndung blieb die Täterschaft verschwunden. Die Kantonspolizei geht von einem Raubversuch aus und sucht Augenzeugen.
Im Briefzentrum Mülligen laufen täglich Tausende Sendungen über das Förderband.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit sind vor Ort, um Pakete zu kontrollieren.
Mehr als 90 Kilo nicht angemeldete Shisha am Eingang in die Schweiz wurden von Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit am Bahnhof Chiasso im Gepäck eines Mannes abgefangen.
Der Reisende war auf dem Weg nach Zürich und weiter nach Amsterdam.
In der Nacht auf den Donnerstag wurde die ADL Gruppe um 02.10 Uhr nach Fehraltorf zu einem Gebäudebrand alarmiert.
Der Einsatz konnte gemeinsam mit der Feuerwehr Fehraltorf rasch abgewickelt werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit im vergangenen Jahr am Flughafen Zürich über 3,8 Tonnen Betäubungsmittel sichergestellt.
Zudem wurden im Zusammenhang mit den Schmuggelaktivitäten mehrere Personen verhaftet.
Am Donnerstagnachmittag ist in Eschert ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
An der diesjährigen Kaderausbildung Atemschutz setzten sich die Teilnehmenden mit den Besonderheiten von Beherbergungsbetrieben, Wohnheimen und Alters- und Pflegeheimen auseinander.
Ein Brand in einem solchen Gebäude stellt aufgrund der hohen Personenbelegung eine besondere Herausforderung dar.
Die Kantonspolizei Obwalden erinnert mit einem augenzwinkernden Hinweis an die Autobahnvignette 2026.
Ohne gültige Vignette kann jede Fahrt schnell deutlich teurer werden.
Alle unsere Rettungshelikopter sind mit einer Rettungswinde ausgerüstet.
Wird in den Bergen in unwegsamem Gebiet Hilfe benötigt, kann daher auch Rega 1 aus Zürich für Windeneinsätze aufgeboten werden.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 22. Januar 2026, sind aus einer Autogarage in Goldach drei hochwertige Fahrzeuge gestohlen worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitagmorgen, 23. Januar 2026, wurde an der Verzweigung Molkenstrasse/Speicherstrasse in St.Gallen eine Velofahrerin von einem Auto angefahren.
Die Zweiradlenkerin stürzte und verletzte sich leicht, das Auto fuhr weiter.
Am Donnerstagabend, 22. Januar 2026, kurz vor 20.30 Uhr, kam es in der Fachhochschule an der Hofackerstrasse in Muttenz zu einem sehr kleinen Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 16. Januar 2026, entdeckte die Polizei in La Rippe 35 Kilogramm Cannabis in einem verlassenen Fahrzeug.
Nach einer Fahndung konnten zwei mutmasslich beteiligte Männer angehalten und festgenommen werden.
Im Kanton Solothurn haben sich in den letzten Tagen mehrere Personen bei der Polizei gemeldet, welche zu Hause von sogenannten „falschen Handwerkern“ bestohlen wurden.
Die Polizei mahnt zu entsprechender Vorsicht.
Am Freitag, 22. Januar 2026, gegen 18.25 Uhr, geriet auf der Strasse von Delémont nach Courrendlin ein Personenwagen in Brand.
Nach einem technischen Defekt brach das Feuer während der Fahrt aus.
Wegen einer kurzen Unachtsamkeit prallte am Donnerstag ein Auto gegen einen Hydranten.
Wegen einer kurzen Unachtsamkeit prallte am Donnerstag ein Auto gegen einen Hydranten.
Am Donnerstag, 22. Januar 2026, gegen 17.30 Uhr, brach in einer Zelle im Regionalgefängnis in Bern ein Brand aus.
Beim Eintreffen der sofort alarmierten Einsatzkräfte wurde in der betroffenen Zelle eine starke Rauchentwicklung festgestellt.
Die Schweiz liegt in den kommenden Tagen am Rande einer Tiefdruckzone über dem nahen Atlantik in einer meist schwachen Südwestströmung. Die Luft über dem Alpenraum ist zunächst noch trocken und über den Niederungen hält sich ein flacher Kaltluftsee.
Am Donnerstag überquert eine erste schwache Störung die Schweiz. Am Freitag verstärkt sich das Tief "Ingrid" westlich der Bretagne und führt mit südlichen Winden feuchtkühle Luft zur Alpensüdseite und später auch zur Westschweiz. In den Alpen kommt mässiger Föhn auf. In der Nacht lenkt das Tief eine schwache Okklusion über die Schweiz hinweg. Dahinter gelangt am Samstag vorübergehend trockenere Luft zu uns.
Am Mittwochabend, kurz nach 17.30 Uhr, wollte ein 75-jähriger Mann einen Fussgängerstreifen auf der Dättnauerstrasse überqueren.
Dabei wurde er von einer 53-jährigen Autolenkerin angefahren.
Am Mittwochnachmittag, kurz vor 15.30 Uhr, meldete eine Frau der Stadtpolizei, dass ein Mann ihre 91-jährige Mutter in deren Wohnung in Wülflingen besucht und sich als Spitex-Mitarbeiter ausgegeben habe.
Während des Besuchs entwendete er diversen Schmuck.
Am Mittwoch, 21. Januar 2026, kurz vor 14.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale die Meldung einer besorgten Frau ein.
In einem Sandkasten eines Spielplatzes an der Agnesstrasse befinde sich ein grösserer Knochen unbekannter Herkunft.
In Gais hat in der Nacht auf Mittwoch, 21. Januar 2026, eine unbekannte Täterschaft einen Einbruch in ein Schulhaus verübt.
Es wurde Bargeld entwendet.
Bei Schnee oder Eis verändert sich auch der Schulweg. Was im Herbst noch gut überschaubar war, wird im Winter schnell unberechenbar. Glatte Trottoirs, eingeschränkte Sicht und längere Bremswege stellen besonders für Kinder zusätzliche Risiken dar. Sie bewegen sich langsamer, reagieren anders als Erwachsene und können Gefahren oft noch nicht zuverlässig einschätzen. Viele Eltern konzentrieren sich im Winter vor allem auf warme Kleidung und Sichtbarkeit. Doch Prävention im Strassenverkehr beginnt früher. Entscheidend ist, die Kinder auf die veränderte Situation vorzubereiten.
Der folgende Artikel zeigt, weshalb der Winter-Schulweg besondere Aufmerksamkeit erfordert und mit welchen Massnahmen Kinder auch bei Schnee und Eis sicher unterwegs sind.
Am späten Mittwochabend gingen im Bundesasylzentrum Glaubenberg ca. 40 – 60 Asylsuchende aufeinander los.
Es wurden drei Asylsuchende leicht verletzt. Die Kantonspolizei Obwalden stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Bei einer Tankstelle in Lohn-Ammannsegg haben zwei Männer in der Nacht auf Donnerstag, 22. Januar 2026, den Zahlautomat aufgebrochen.
Nach einem entsprechenden Hinweis war die Polizei rasch vor Ort und konnte die beiden mutmasslichen Täter nach einem kurzen Fluchtversuch anhalten. Diese wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der Schweiz geschehen viele Diebstähle aus Fahrzeugen ohne Aufbruch: Oft reicht ein nicht korrekt verschlossenes Auto.
Taschen, Smartphones, Laptops, Portemonnaies – aber auch wenige Münzen in Sichtweite können innert Sekunden zur Beute werden, besonders auf öffentlichen Parkplätzen und stark frequentierten Orten.
Am Flughafen Zürich im Einsatz: Diensthündin Finja.
Auf dem Gepäckband wie auch bei Fahrzeugkontrollen durchsucht unsere Diensthündin Finja jede Zone präzise – an der Seite ihres Hundeführers Jürg und unserer Teams vor Ort.
Am Donnerstagmorgen (22. Januar 2026, kurz vor 07:30 Uhr) ereignete sich auf der A14 in Fahrtrichtung Luzern ein Auffahrunfall.
Involviert waren zwei Autos.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) rechnet während der Skiferien im Februar mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen.
Besonders betroffen sind die Zufahrtsrouten zu den Wintersportgebieten sowie die Autobahnen im Mittelland und in den Agglomerationen. Im Kanton Graubünden könnten zudem die Olympischen Winterspiele 2026 zu zusätzlichem Verkehr führen.
Militärdienst ist in der Schweiz Pflicht und Ausdruck des Milizgedankens.
Doch immer wieder zeigt sich, dass genau diese Pflicht für Einzelne zur beruflichen, finanziellen oder rechtlichen Belastung werden kann. Der HR-Experte Manuel Carpintero erklärt, wo es hakt – und warum Verantwortung nicht mit dem letzten Diensttag enden darf.
Ab Montag, 26. Januar 2026, liegt das Projekt «Anschluss Rosenhügel» an der Julierstrasse öffentlich auf.
Ziel des Projekts ist, die Verkehrsströme in und aus der Stadt Chur neu zu ordnen und die Kasernenstrasse nachhaltig zu entlasten.
Nach dem tragischen Brandunglück von Crans-Montana hat der Regierungsrat ein Massnahmenpaket zur Stärkung des Brandschutzes für die kommende Fasnacht beschlossen, das von der Gebäudeversicherung Basel-Stadt ausgearbeitet worden ist.
Im Fokus stehen dabei die Cliquenkeller. Neben obligatorischen Begehungen der Feuerpolizei wird es auch Informationsangebote für Cliquen sowie eine Sensibilisierungskampagne für die Besucherinnen und Besucher der Basler Fasnacht geben.
Am Donnerstagmorgen (22.01.2026), ist in einem Einfamilienhaus an der Städtchenstrasse ein Brand ausgebrochen.
Personen wurden keine verletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Der Regierungsrat hat ein Kantonsstrassenprojekt in der Gemeinde Ruswil bewilligt.
Die geplanten Massnahmen sorgen für mehr Verkehrssicherheit, insbesondere für Fussgängerinnen und Velofahrer.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten kürzlich in Gondo einen Personenwagen mit vier Personen aus Lateinamerika an Bord.
Dabei stiessen sie auf mutmassliches Diebesgut im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Schweiz liegt am Westrand eines umfangreichen Hochs mit Zentrum über Südosteuropa. Über den Niederungen der Alpennordseite hält sich weiterhin ein feuchter Kaltluftsee. Darüber ist die Luft trocken und mild. Am Donnerstag verliert das Hoch seinen Einfluss auf unser Wetter und wir gelangen auf die Vorderseite einer Tiefdruckzone über dem nahen Atlantik.
In der Nacht auf Freitag verstärkt sich ein Randtief westlich der Bretagne und führt in der Folge mit südlichen Winden feuchtere Luft zur Alpensüdseite und später auch zur Westschweiz. In den Alpen kommt mässiger Föhn auf.
Die grösste nationale, terrestrische Organisation im Bereich Notfallrettung und Krankentransport, TCS Ambulance, blickt auf ein weiteres Jahr des Wachstums zurück.
2025 wurden rund 45'000 Einsätze von 23 Stützpunkten in neun Kantonen aus erbracht.
Das Szenariotraining der Luzerner Polizei hat den Übungsschwerpunkt: „Gewalttäter verletzt Einsatzkräfte“.
Bei diesem Training ging es darum, einen Täter zu stoppen und verletzte Kollegen schnellstmöglich zu erreichen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.