Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur am Mittwochnachmittag im Bereich des Bahnhofs Winterthur Kontrollen gegen Vermögensdelikte durchgeführt und dabei vier Diebe verhaftet.
Zwei tatverdächtige Männer wurden beim Verlassen eines Verkaufsgeschäfts von den Polizisten angehalten und kontrolliert.
Die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurns versteigert vom 3. bis 17. Dezember 2025 das begehrte Kontrollschild SO 1.
Die Online-Auktion startet bei 10'000 Franken.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass am 30.11.2025 kurz nach 3.30 Uhr der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) ein Falschfahrer auf der A2 in Richtung Süden gemeldet wurde.
Die Fahrbahn A im Tunnel Monte Ceneri wurde sofort gesperrt, was den Verkehr reduzierte und die Gefahr von Unfällen und Opfern senkte.
Bei einem Selbstunfall am Freitagabend auf der Hilfikerstrasse in Villmergen überschlug es ein Fahrzeug.
Dieses kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Lenkerin wurde zur Kontrolle in ein Spital überführt. Am Auto entstand Totalschaden.
Ein Brand ist in einem Einfamilienhaus im Haut-de-La-Tour in Les Bayards ausgebrochen.
Bei den Löscharbeiten fanden die Feuerwehrkräfte eine bewusstlose Frau im Innern des Hauses. Zwei Hunde kamen in den Flammen ums Leben. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025, kurz vor 17.00 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Automobilist auf der Landstrasse in Richtung Nussbaumen.
Auf der geraden Strecke geriet der Autolenker kontinuierlich auf die Gegenfahrbahn.
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025, in den frühen Nachmittagsstunden, verlor ein Autofahrer auf der Route d’Agiez bei Bretonnières die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Trotz des Einsatzes der Rettungskräfte verstarb der Lenker noch am Unfallort.
Zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen (04.12.2025) wurden der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche vorwiegend in Einfamilienhäuser und Geschäfte gemeldet.
In einem Fall wurde die Täterschaft von den Bewohnenden überrascht, in einem anderen Fall löste sie durch den Einbruch einen Alarm aus und flüchtete.
Am Mittwoch (03.12.2025), kurz nach 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Oberseestrasse einen 28-jährigen Mann festgenommen.
Zuvor fiel er mit verdächtigem Verhalten auf und trug bei der Festnahme Deliktsgut auf sich.
Am Mittwoch (03.12.2025), kurz nach 16 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung von einer starken Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus im Tobel erhalten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Nach einer Auffahrkollision verliess am Mittwochabend in Zuben ein fahrunfähiger Mann den Unfallort und entzog sich danach einer polizeilichen Kontrolle.
Er musste seinen Führerausweis abgeben. Drei Beteiligte wurden leicht verletzt.
A2 Hagnau–Augst: Nächtliche Totalsperrungen im Tunnel Schweizerhalle
Im Tunnel Schweizerhalle müssen Kontrollarbeiten an den elektrotechnischen Komponenten der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen durchgeführt werden, was nächtliche Totalsperrungen der A2 in beide Fahrtrichtungen erfordert.
Ein Einblick in die Vorbereitung des Fahrzeugparks der Kantonspolizei zum Halbtag der offenen Tür anfangs 1980er Jahre.
Das historische Foto zeigt verschiedene Einsatzfahrzeuge der Kantonspolizei Zürich, die Anfang der 1980er-Jahre beim Halbtag der offenen Tür präsentiert wurden.
Online-Infoabend Polizeiberuf: Am Montag, 8. Dezember 2025, steht unser letzter Infoabend zum Polizeiberuf in diesem Jahr an – online und unkompliziert.
Wir zeigen, wie die Ausbildung abläuft und wie der Alltag bei uns aussieht.
Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 wird das öffentliche Verkehrsangebot in Graubünden verbessert und die Transportkapazität im Kanton erhöht.
So bieten die SBB ab Mitte Dezember täglich den durchgehenden Halbstundentakt mit schnellen Intercityzügen zwischen Zürich und Chur an. Die Rhätische Bahn (RhB) verkehrt auf der Strecke Chur – Ilanz ebenfalls im Halbstundentakt und in der Surselva wird ein neues Buskonzept eingeführt.
Am Sonntagnachmittag, 23. November 2025, wurde ein Autofahrer auf der auf 80 km/h limitierten Kantonsstrasse des Grossen St. Bernhard mit einer Geschwindigkeit von 148 km/h gemessen.
Der Führerausweis wurde ihm noch vor Ort entzogen.
Wir reden nicht genug darüber, wo Gewalt beginnt.
Die Kampagne #gleichstellungverhindertgewalt will das ändern und macht auf frühe Warnzeichen von Gewalt aufmerksam.
Finger weg von Alkohol am Steuer
Mit der Adventszeit mehren sich Firmenfeiern und private Anlässe. Dabei gilt: Alkohol oder Drogen am Steuer erhöhen das Unfallrisiko massiv. Und auch ohne Unfall kann das Fahren in nicht fahrfähigem Zustand schwerwiegende rechtliche und persönliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Schweiz liegt am Ostrand einer umfangreichen Tiefdruckzone, welche sich vom Nordatlantik bis zum westlichen Mittelmeerraum erstreckt. Im Norden liegt ein feuchter Kaltluftsee, darüber gelangt aus Südwesten vorübergehend trockenere Luft zu uns. Auf der Alpensüdseite wird feuchtere Mittelmeerluft an den Alpen gestaut.
In der Nacht auf Freitag zieht aus Westen eine Störung langsam über die Alpen hinweg. Am Freitagnachmittag dehnt sich ein schwaches Zwischenhoch zu den Alpen aus und sorgt besonders südlich der Alpen für eine Abtrocknung. Im Laufe des Samstags erfasst bei zunehmender Westströmung die nächste Störung die Alpennordseite.
Blutspendeaufruf der Feuerwehr Thun mit besonderer Bedeutung: Wie schnell jeder von uns plötzlich auf eine lebensrettende Blutspende angewiesen sein kann, zeigt die Geschichte von David Baumann, Kommandant der Einsatzkompanie Land der Feuerwehr Thun, eindrücklich im Video.
Um die Wichtigkeit des Blutspendens sichtbar zu machen, startet die Feuerwehr Thun vom 1. Dezember 2025 bis 31. Oktober 2026 eine Sammelaktion.
Neue Beschriftung, gleiche Mission: maximale Sichtbarkeit.
Unsere jüngste Umbeschriftung dieser Autodrehleiter zeigt, wie präzise Handwerk und modernes Design zusammengehen.
Unser Spiel "Gefühlswelt" lädt Eltern, Geschwister, Gottis, Göttis und alle anderen Bezugspersonen dazu ein, gemeinsam mit Kindern deren Gefühlswelt zu entdecken.
Ein Bild, ein Klick und schon zeigt sich, wie Kinder eine Situation wahrnehmen.
Die Kantonspolizei Wallis zeigt mit einer originellen Grafik, welche Emojis ihr im Alltag noch fehlen – und nutzt die Gelegenheit, um ihre vielseitigen Spezialeinheiten ins Rampenlicht zu rücken.
Insgesamt neun Einheiten wurden dargestellt, für die es bislang keine passenden Emojis gibt.
Im Bunker der Kehrichtverbrennungsanlage hat sich heute ein Brand ereignet. Die Feuerwehr ist im Einsatz und hat den Brand unter Kontrolle.
Aufgrund des bereiten Brandherds werden die Löscharbeiten voraussichtlich bis Ende Woche andauern. Für die Bevölkerung stellt der Brand jedoch keine Gefahr dar.
Am frühen Mittwochabend sind die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Sanität und Polizei in den Kreis 12 zu einem Brand ausgerückt.
Eine Bewohnerin wurde beim Brand verletzt und musste hospitalisiert werden.
Mann bei Hausbrand in Düdingen schwer verletzt
Heute Nachmittag brach in einem Haus in Menziswil (Düdingen) ein Brand aus. Ein Mann wurde
schwer verletzt und ins Spital gebracht. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Die
Ermittlungen laufen.
Mit dem ersten Advent beginnt in der Schweiz traditionell die Zeit der Lichter, Märkte und winterlichen Aktivitäten. Doch gerade diese Wochen gehören auch jedes Jahr zu den gefährlichsten Perioden im Strassenverkehr. Die früh einsetzende Dunkelheit, Nässe, Schnee und tiefe Temperaturen verschärfen die Unfallrisiken für alle Verkehrsteilnehmer.
Besonders gefährdet sind jedoch jene, die am wenigsten geschützt sind: Fussgänger und Velofahrer. Polizei, Verkehrsdienste und die BFU warnen zur Adventszeit regelmässig vor den kombinierten Gefahren aus Dunkelheit, schlechten Sichtverhältnissen und glatten Strassen.
Die Schaffhauser Polizei hat am Montagabend (01.12.2025) in Neuhausen am Rheinfall einen Mann verhaftet, der in einer Tiefgarage mutwillig ein Auto beschädigt hatte.
Gemäss ersten Ermittlungen dürfte der Beschuldigte für ein halbes Dutzend weiterer Sachbeschädigung in der gleichen Tiefgarage verantwortlich sein. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (02.12.2025) im Hauptbahnhof einen jungen Mann verhaftet, der Diebesgut mit sich führte.
Fahndern der Kantonspolizei Zürich fiel ein junger Mann auf, welcher mit einem E-Scooter durch den stark frequentieren HB fuhr, worauf er durch die Polizisten angehalten und einer Kontrolle unterzogen wurde.
In der Schweiz sind dieses Jahr über 20 Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet worden: meist vom Partner oder Ex-Partner. Damit hat die Zahl der Femizide ein trauriges Rekordhoch erreicht. Fast immer geht solchen Taten häusliche Gewalt voraus.
Gabriella Schmid, Professorin für Soziale Arbeit, engagiert sich seit Jahrzehnten für den Schutz von Frauen. Im Interview spricht die Mitgründerin des CAS Traumapädagogik und Traumaberatung an der OST – Ostschweizer Fachhochschule darüber, welches Denkmuster bei den Tätern vorherrscht, warum die Phase der Trennung für Frauen besonders gefährlich ist und was es braucht, damit sie nicht wieder zu ihren gewalttätigen Männern zurückkehren müssen.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstag in Müllheim eine E-Trottinett-Fahrerin schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein Fussgänger wurde am Dienstagabend bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Frauenfeld mittelschwer verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Zwischen Dienstag, 2. Dezember 2025, 17.00 Uhr und Mittwoch, 3. Dezember 2025, 10.15 Uhr, wurden an der Gerichtshausstrasse 33 drei parkierte Personenwagen beschädigt.
Mutmasslich wurde mit einem spitzen Gegenstand über den Lack gefahren, wodurch Kratzspuren entstanden.
Heute Mittwoch, 3. Dezember 2025, über die Mittagszeit, parkierte ein Mann sein Fahrzeug mit Urner Kontrollschildern an der Flüelerstrasse 78 in Altdorf.
Als er zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, sah er an seinem Auto starke Beschädigungen am linken Kotflügel.
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025, gegen 04.25 Uhr wurde ein Bancomat in der Stadt Gland durch eine Explosion beschädigt.
Die Täter flüchteten und konnten bislang nicht gefunden werden. Wegen des Einsatzes von Sprengstoff wurde die Bundesanwaltschaft informiert.
Die Schweizer Armee ermöglicht angehenden Berufsoffizierinnen und -offizieren künftig einen neuen Ausbildungsweg:
Sie absolvieren zuerst einen technischen Bachelor an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und erwerben danach das militärische Grundlagenwissen in einem Diploma of Advanced Studies (DAS) an der ETH Zürich. Am 28. November 2025 unterzeichneten dazu der Chef Kommando Ausbildung der Schweizer Armee, Korpskommandant Hans-Peter Walser, und der Direktionspräsident der FHNW, Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, einen Letter of Intent.
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025, gegen 9:10 Uhr war ein 28-jähriger Mann aus dem Neuenburger Seeland mit dem Auto auf der Autobahn A5 in Richtung Le Landeron unterwegs.
Auf der Ausfahrt Le Landeron prallte das Fahrzeug gegen die Leitplanke.
Die nach dem Raubüberfall auf die Tankstelle Draizes in Neuenburg eingeleitete Untersuchung hat zur Festnahme eines Tatverdächtigen geführt, der die Tat gestanden hat.
Der Überfall hatte sich am Montag, 17. November 2025, gegen 21.30 Uhr ereignet. Ein maskierter Mann bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und liess sich rund 1'000 Franken aushändigen. Damals wurde ein Zeugenaufruf gestartet.
Im Gefängnis Winterthur ist am Dienstagmorgen, 2. Dezember 2025, ein inhaftierter Mann reglos in seinem Haftraum aufgefunden worden.
Der aufgebotene Arzt konnte nur noch den Tod des 48-Jährigen feststellen.
Am Mittwoch (03.12.2025), kurz nach 6:45 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Autos gekommen.
Ein 62-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Mit verlockenden Jobangeboten ködern Kriminelle ihre Opfer in die Rolle sogenannter Money Mules.
Hinter dem harmlos wirkenden Nebenverdienst verbirgt sich in Wahrheit Geldwäscherei mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen für die Betroffenen.
Das Basler Rathaus wird ab dem 1. Januar 2026 für den öffentlichen Durchgang geschlossen.
Neu ist der Zutritt nur noch im Rahmen von Führungen oder mit vorgängig vereinbarten Terminen möglich. Damit reagiert der Kanton Basel-Stadt auf den gestiegenen Durchgangsverkehr und die damit verbundenen Sicherheitsanforderungen.
Die Polizei informiert, dass am Freitag, 5. Dezember 2025, zwischen 9.00 und 12.00 Uhr mit Verkehrsstörungen im Stadtzentrum von Genf zu rechnen ist.
Mehrere Hauptachsen werden stark beeinträchtigt und/oder für den Verkehr gesperrt sein.
Am Montagabend ist in Lauterbrunnen ein Basejumper als vermisst gemeldet worden.
Er konnte am Dienstagvormittag im Rahmen einer Suchaktion nur noch tot geborgen werden. Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Wie erleben eigentlich unsere Polizistinnen und Polizisten Häusliche Gewalt im Berufsalltag?
Anlässlich der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" haben wir mit unserer Polizistin Karin Stüble ein Interview zum Thema geführt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.