Knusprige Bratkartoffeln, paniertes Schnitzel oder asiatische Gerichte im Wok, in vielen Haushalten gehört Braten mit Öl zum Alltag. Was viele unterschätzen: Wird Fett zu heiss, kann es sich entzünden und ein sogenannter Fettbrand entstehen. Diese Art von Brand ist besonders gefährlich, weil sie sich rasend schnell ausbreitet und auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden darf. Anfang Juni berichtet die Kantonspolizei St. Gallen von einem Brand, bei dem sich Öl in einer Bratpfanne entzündet hatte. Glücklicherweise konnte die Betroffene das Feuer selbstständig löschen, dennoch entstand erheblicher Sachschaden.
Wissenwertes rund um die Entstehung eines Fettbrands und wie Sie im Falle eines Feuers vorgehen, hat Polizei.news in Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen zusammengestellt.
Am Donnerstag (12.06.2025), zwischen 1 Uhr und 8 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Lebensmittelgeschäft an der Singenbergstrasse eingebrochen.
Sie schlug ein Fenster ein und verschaffte sich so Zutritt zum Gebäude.
Am Donnerstag (12.06.2025), kurz vor 9 Uhr, ist in Lichtensteig zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 76-jähriger Mann verrichtete am Ufer der Thur Mäharbeiten, wobei er einen Steilhang hinunterstürzte und am Boden verletzt liegen blieb.
Am Donnerstag (12.06.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Husenstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden unbestimmt verletzt.
Am Donnerstag (12.06.2025), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Stadtautobahn zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden und ein längerer Stau.
Am Donnerstag (12.06.2025), kurz nach 20 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Eine 20-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt.
Zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag (11.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Hobelweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern der Liegenschaft.
Am Mittwoch (11.06.2025), kurz vor 13 Uhr, ist es in einer Firma an der Schärstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 48-jähriger Mann war mit Putzarbeiten beschäftigt, als er mit einem Bein in eine Fördermaschine geriet.
Am Mittwoch (11.06.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 45-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Mittwoch (11.06.2025), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Steinigfeldstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 15-Jähriger wurde leicht verletzt.
Cyberkriminelle fordern in betrügerischen E-Mails eine angebliche Einfuhrabgabe an GLS.
Sie versuchen so, die Empfänger zur Preisgabe ihrer Kreditkartendaten zu verleiten.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz vor 13:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Bergunfall erhalten.
Eine 57-jährige Frau war zu Fuss von der Bergstation Niederschlag in Richtung Wolzenalp unterwegs.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz vor 23 Uhr, ist es in der Garage eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Noch bevor die Feuerwehr am Ereignisort eintraf, hatten die Bewohner damit begonnen, die Flammen zu löschen.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz nach 20:15 Uhr, ist es auf der Wasserfluhstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 32-jähriger Mann war mit einem entwendeten Auto in fahrunfähigem Zustand und ohne Führerausweis unterwegs. Der Amtsarzt verfügte eine Fürsorgerische Unterbringung.
Am Montag (09.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Orten in Altstätten und Rheineck Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Dabei wurden fünf Verkehrsteilnehmende angehalten und angezeigt.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagabend (09.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Eventlokal an der Dorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zur Liegenschaft.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz nach 05:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Eine 62-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.
Am Montagabend (09.06.2025), kurz nach 18:15 Uhr, ist auf der Autobahn A15, im Balmraintunnel zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.
Eine 59-jährige, im Kanton Glarus wohnhafte Schweizerin, verstarb auf der Unfallstelle. Zwei weitere Personen wurden unbestimmt verletzt. Die nicht richtungsgetrennte Autobahn musste mehrere Stunden gesperrt werden. Ein Grossaufgebot an Rettungskräften rückte an die Unfallstelle aus.
Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war über das Pfingstwochenende mehr als 100-mal gefragt – unter anderem bei akuten Erkrankungen, nach Verkehrs-, Sport- und Bergunfällen oder bei blockierten Personen im unwegsamen Gelände.
Auch im Ausland war die Rega im Einsatz: An Bord der drei Ambulanzjets wurden Patientinnen und Patienten zurück in die Schweiz geflogen.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Pfingstmontagmorgen (09.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen neun Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht.
Sechs Personen wurde der Führerausweis abgenommen. Einem Mann wurde der Führerausweis aberkannt, zudem konnte bei ihm eine kleine Menge Kokain sichergestellt werden. Ein Autofahrer war nicht im Besitze eines Führerausweises. Zwei Männer fuhren mit Autos ohne Versicherungsschutz.
Am Sonntag (08.06.2025), kurz vor 15 Uhr, ist es auf der Glärnischstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Sowohl die Autofahrerin wie auch der E-Bikefahrer wurden unbestimmt verletzt. Der genaue Unfallhergang wird abgeklärt.
Verantwortung, Abwechslung und ein sinnstiftender Job im Kampf gegen die Kriminalität? Genau das erwartet dich bei der Kantonspolizei St.Gallen.
Für unsere Abteilung Betäubungsmitteldelikte am Standort St.Gallen suchen wir eine/n Sachbearbeiter/in (w/m/d).
In der Nacht von Freitag (06.06.2025) auf Samstag (07.06.2025) ist ein Autofahrer auf der Lindenstrasse gegen ein parkiertes Auto gefahren.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte er sich von der Örtlichkeit. Die Stadtpolizei St.Gallen konnte den 31-jährigen Lenker ermitteln. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.
Zwischen Samstagabend (07.06.2025) und Sonntagmorgen (08.06.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen drei Männer angezeigt, die mit ihren Autos vermeidbaren Lärm verursacht haben.
Ein Fahrzeug wurde sichergestellt.
Am Samstag (07.06.2025), um 10:25 Uhr, hat sich auf der St. Gallerstrasse, Höhe Verzweigung Hofeggstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Eine 41-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am frühen Freitagabend (06.06.2025), haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und ein Fahrzeugexperte des Strassenverkehrsamtes St.Gallen technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Zwei Autos wurden stillgelegt.
Ein Meilenstein: In Lausanne, Sion und Bern fliegt unser neuer Rettungshelikopter bereits erste Einsätze.
Wir freuen uns und gewähren euch im 3. Teil unserer Videoreihe zur neuen Rega-Flotte einen weiteren Blick hinter die Kulissen.
Am Freitagabend, 31.05.2025, unterstützte die Berufsfeuerwehr St.Gallen die Feuerwehr Mittelrheintal bei einer speziellen Tierrettung in Diepoldsau.
Eine Kuh war in eine Jauchegrube gestürzt und musste aus ihrer lebensbedrohlichen Lage befreit werden.
Am Samstag (07.06.2025), kurz vor 02:15 Uhr, ist auf der Rätenbergstrasse ein 30-jähriger Rollerfahrer verunfallt.
Er verletzte sich dabei leicht und wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (06.06.2025), kurz nach 15:35 Uhr, ist es auf der Burietstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 24-jähriger Velofahrer wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 12:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden dabei unbestimmt verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 7:15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Roller gekommen.
Eine 20-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (05.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Feldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang in den Container.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (05.06.2025) ist eine oder mehrere unbekannte Täterschaften an der Mühlenerstrasse und an der Industriestrasse in einen Baustellencontainer eingebrochen.
In beiden Fällen verschafften sie sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere des Containers und stahlen dort Baumaschinen in einem Gesamtwert von jeweils mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (05.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen auf dem Gebiet der Polizeistation Rorschach Verkehrskontrollen durchgeführt.
Vier Personen wurden wegen Verursachung von vermeidbarem Lärm zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 20:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Wohnung an der St. Gallerstrasse erhalten.
Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, war das Feuer bereits gelöscht.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 22:30 Uhr, ist es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rösslistrasse zu einem Brand gekommen.
Personen wurden keine verletzt, jedoch starb ein Hund. Mehrere Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind zurzeit unbewohnbar. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike gekommen.
Eine 74-jährige Frau wurde dabei eher schwer verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Über Auffahrt, zwischen Donnerstag und Montag (02.06.2025), ist es in Diepoldsau zu mehreren Sachbeschädigungen gekommen.
Dabei wurden unter anderem Pressabfalleimer, Geschwindigkeitstafeln und Bäume beschädigt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike gekommen.
Eine 74-jährige Frau wurde dabei eher schwer verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag (04.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Vereinslokal an der Sportfeldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich im Innern des Lokals gewaltsam Zugang zu diversen Behältnissen und stahl daraus Bargeld und Zigaretten im Wert von rund 500 Franken.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Prellbock-Anhänger gekommen.
Ein 46-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 15 Uhr, ist es auf der Grynaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Fahrrad gekommen.
Ein 62-jähriger Mann wurde schwer verletzt.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Bildaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 23-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (03.06.2025), kurz nach 07:30 Uhr, ist es auf der Alten Stossstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.