Stiftung Theodora: Clowns bringen kranke Kinder zum Lachen

03.11.2014 |  Von  |  Gesundheit
Stiftung Theodora: Clowns bringen kranke Kinder zum Lachen
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Wie schön ist es doch, kleine Kinder, die aufgrund einer Krankheit längerfristig im Krankenhaus sein müssen, lachen zu sehen. Ein Pflegedienstleiter aus dem Tessin ist der Meinung, dass die Klinik-Clowns nicht nur den kranken Kindern zu einem Lächeln und einem Plus an Lebensfreude verhelfen, sondern letztlich allen Beteiligten.

Die Stiftung Theodora sorgt dafür, dass seit 1993 regelmässig Klinik-Clowns in die Schweizer Spitale kommen und dort für das eine oder andere Lächeln sorgen.

Gegründet wurde die Stiftung 1993 in Lonay im Kanton Waadt. Die Gründer der Stiftung, André und Jan Poulie, wollten damit das Andenken ihrer Mutter bewahren – Theodora. Die Stiftung ist heute nicht mehr nur in der Schweiz zu finden, sondern ist international vertreten. Private Sponsoren finanzieren die Stiftungsarbeit und helfen somit, den Kindern in den Krankenhäusern eine Freude zu machen.

Die Idee stammt aus New York

Die Idee der Klinik-Clowns stammt ursprünglich aus New York und erfreut sich seitdem grosser Beliebtheit. Im Jahr 1986 gründete Michael Christensen, selbst Clown und Mitbegründer des Stadtzirkus von New York, die Organisation „Big Apple Circus Clown Care“. Die Idee dahinter war, dass Clowns schwerkranke Patienten in Kliniken besuchen und für etwas Unterhaltung und Abwechslung sorgen sollten. Das als „Clown Doctoring“ bekannt gewordene Konzept verbreitete sich schnell auf der ganzen Welt. Die Theodora-Stiftung sorgt heute für die Organisation und Finanzierung von 58 Klinik-Clowns pro Woche. Diese besuchen 54 Spitäler und Einrichtungen für behinderte Kinder. So sind die Clowns in der ganzen Schweiz unterwegs, um den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Klinik-Clowns: professionell und gut ausgebildet

Die Clowns, die für die Theodora-Stiftung tätig sind, sind allesamt professionelle und gut ausgebildete Artisten, die darüber hinaus über viel Erfahrung verfügen. Für die Arbeit in den Krankenhäusern durchlaufen sie eine extra Ausbildung, die durch regelmässige Weiterbildungen ergänzt wird. So kennen sich die Klinik-Clowns auch mit psychologischen und medizinischen Fragen aus, werden jedoch nicht selbst therapeutisch tätig. Ihre wichtige und vielseitige Aufgabe besteht darin, den Kindern ein Stück Lebensfreude wiederzugeben und sie für einen Moment vergessen zu lassen, dass sie sich in einem Krankenhaus befinden.

Die Theodora-Stiftung bietet drei verschiedene Programme

Die Stiftung Theodora hat ihr Programm ausdifferenziert und bietet aktuell drei unterschiedliche Programme an, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet sind. Ziel soll es sein, die Kinder zu unterhalten und sie den Klinikaufenthalt für einige Momente vergessen zu lassen. Das Programm „Herr und Frau Traum“ beispielsweise wurde speziell für behinderte Kinder konzipiert.

 

Oberstes Bild: © Peter Zurek – shutterstock.com

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