Juni 2021 – ein Monat der Extreme
Der Juni 2021 war ein Monat der Extreme. Er gehört mit zu den wärmsten Juni-Monaten seit Messbeginn, je nach Station belegt er in den Hitlisten die Plätze drei bis fünf.
In Erinnerung bleiben werden aber vor allem auch die häufigen unwetterartigen Gewitter und die daraus resultierenden Niederschlagsmengen und – intensitäten!
Wie bereits in unserer gestrigen Mitteilung erwähnt, gab es an einigen Stationen neue Monatsrekorde. Inzwischen hat nun auch die Wetterstation am Napf mit 370,7 mm einen neuen Höchstwert markiert!
Typisch für den konvektiven Niederschlagscharakter sind die grossen regionalen Unterschiede, zum Teil sogar zwischen benachbarten Ortschaften. Im Jura, im Mittelland, an den Voralpen aber auch im Nordtessin war es unter dem Strich deutlich zu nass.
Länger anhaltenden Dauerregen gab es selten, die Mengen resultieren aus gelegentlichen, aber sehr intensiven Niederschlagsereignissen. Dazu kamen oft auch Hagel und Sturmböen. Im Wallis, im Südtessin und grossen Teilen Graubündens war es dagegen in Summe zu trocken – im Unterengadin sogar deutlich.
Dies spiegelt sich auch in den Bilanzen der unten abgebildeten Station von Sitten, Lugano, Chur und Samedan wieder. Auch in Vaduz fiel etwas weniger Regen als üblich.
Die Temperaturen waren im ganzen Land klar überdurchschnittlich, auch die Sonne zeigte sich im Vergleich zu einem Norm-Juni häufiger.
Für weitere Details sei an dieser Stelle noch einmal auf unsere gestrige umfangreiche Mitteilung verwiesen.
Eine Karte und eine Tabelle finden sich hier.
Quelle: MeteoNews
Titelbild: Symbolbild © IgorZh – shutterstock.com