Schweiz: Tag des Lichts am 6. November – "Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen"
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Anlässlich des 19. Tags des Lichts am 6. November macht die BFU auf das erhöhte Unfallrisiko im Strassenverkehr bei schlechten Lichtverhältnissen aufmerksam.
Wer auffällt und genau hinschaut, reduziert das Unfallrisiko – ob zu Fuss, auf dem Velo oder im Auto. Die BFU unterstützt die Polizeien in der ganzen Schweiz dabei, diese Botschaft an alle Verkehrsteilnehmenden weiterzugeben.
Wenn die Tage kürzer werden, verschiebt sich vieles in die Dunkelheit – der Arbeitsweg, der Spaziergang, die Velofahrt nach Hause. Dann steigt auch das Unfallrisiko. Deshalb ruft die BFU am 6. November zum 19. Tag des Lichts auf.
Unter dem Motto „Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen“ weist sie auf das erhöhte Unfallrisiko in der dunklen Jahreszeit hin.
Mit Plakaten, Online-Kampagnen und landesweiten Verteilaktionen erinnert sie gemeinsam mit den Polizeien die Verkehrsteilnehmenden daran, sich sichtbar zu machen.
Sicherheit beginnt mit Sichtbarkeit – in beide Richtungen
Wer im Strassenverkehr auffällt und selbst genau hinschaut, reduziert das Unfallrisiko. Sichtbarkeit ist für alle Verkehrsteilnehmenden zentral. Gerade Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende können viel zu ihrer eigenen Sicherheit beitragen. Mit reflektierender Kleidung und Reflektoren an den Armen und Beinen sind sie 4- bis 5-mal früher sichtbar als mit dunkler Kleidung.
Doch auch Fahrzeuglenkende tragen Verantwortung. Die eigene Wahrnehmung wird oft überschätzt. Tatsächlich sieht man weniger, als man glaubt. Pro Sekunde nehmen wir nur etwa drei Objekte bewusst wahr. Gerade Velo- oder E-Bike-Fahrende, die sich oftmals am Rand des Sichtfelds bewegen, werden häufig zu spät oder gar nicht wahrgenommen. Schlechte Sicht durch Wetter, Dämmerung oder Nacht verstärkt dieses Risiko zusätzlich. Deshalb ist es wichtig, beim Autofahren gezielt nach Velo- und E-Bike-Fahrenden Ausschau zu halten. Eine vorsichtige und defensive Fahrweise hilft dabei – besonders beim Ein- und Abbiegen.
Dunkelheit ist ein unterschätztes Unfallrisiko
Die Erhebungen der BFU zeigen, dass viele Verkehrsteilnehmende die Bedeutung von Sichtbarkeit unterschätzen. Jede vierte Person fährt im Dunkeln auf dem Velo ohne Licht. Trotz Lichtpflicht bei E-Bikes fährt nur jede dritte Person auch tagsüber mit Licht. Lediglich 5 % der Velofahrenden und 9 % mit langsamen E-Bikes tragen bei Dämmerung oder Dunkelheit eine Leuchtweste. Die BFU engagiert sich deshalb mit der Kampagne «Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen» und stellt den Polizeien Präventionsmaterial zur Verfügung, das am 6. November landesweit verteilt wird.
Einfache Massnahmen mit grosser Wirkung
• Zu Fuss: Helle Kleider, leuchtende Farben und reflektierende Materialien erhöhen die Sichtbarkeit.
• Auf dem Velo, E-Bike oder Trottinett: Vollständiges Licht- und Reflektor-Equipment am Velo ist ein Muss. Vorder- und Rücklicht immer einschalten – auch auf kurzen Strecken und bei Tageslicht. Leuchtwesten oder reflektierende Bänder verbessern die Sichtbarkeit weiter.
• Im Auto: Licht immer einschalten, Scheinwerfer sauber halten. Vorsichtig und aufmerksam fahren und dabei gezielt nach Velofahrern sowie Fussgängerinnen und Fussgängern Ausschau halten.
Jedes Jahr im Einsatz
Der Tag des Lichts wird seit 2006 von der BFU gemeinsam mit den Polizeien und Partnerorganisationen in der Prävention durchgeführt. Ziel ist es, die Bevölkerung jeweils im Herbst für das erhöhte Unfallrisiko bei Dunkelheit zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie entscheidend gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr ist.
Quelle: BFU – Beratungsstelle für Unfallverhütung
Bildquelle: BFU – Beratungsstelle für Unfallverhütung