Tat in Dormagen (D): Bub (12) soll Teenie (†14) getötet haben
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Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen ist ein Kind festgenommen worden.
Der 12-Jährige steht im Verdacht, einen Jugendlichen getötet zu haben.
Bei dem Opfer handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen aus Dormagen. Er galt zunächst als vermisst, bevor ein Spaziergänger seine Leiche an einem See in der Kleinstadt entdeckte. Die Obduktion ergab, dass der Jugendliche an Stich- und Schnittverletzungen starb. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten für Hinweise zuvor eine Belohnung von bis zu 10’000 Euro (rund 9200 Franken) ausgesetzt.
Grosse Anteilnahme in Dormagen
Am vergangenen Wochenende nahmen rund 2000 Menschen an einem Trauermarsch für den getöteten Jugendlichen teil, der aus Eritrea stammte und in Dormagen zur Schule ging. Das Motiv der Tat ist bislang unklar.
Auch der Fussballverein des Opfers äusserte sich tief betroffen. Auf der Vereinswebsite hiess es, der 14-Jährige sei ein sehr beliebter Junge gewesen, der sowohl im Verein als auch in der Dorfgemeinschaft grosse Wertschätzung genossen habe. Sein offenes Wesen, sein Lächeln und sein ausgeprägter Teamgeist hätten ihn zu einem besonderen Mitglied gemacht.
Ermittlungen dauern an
Der Jugendliche wurde zuletzt am Mittag des 28. Januar lebend gesehen. Gegen 17 Uhr entdeckte ein Spaziergänger die Leiche. Medienberichten zufolge hatte der Junge seiner Mutter gesagt, er gehe nur kurz zu seinem Schützenverein.
Ermittler sicherten bis in die Nacht und am folgenden Tag Spuren am Fundort. Hinweise auf eine rassistische oder rechtsextreme Tat liegen nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang nicht vor.
Quelle: blick.ch (bearbeitet von Polizei.news-Redaktion)