Escholzmatt LU: Polizeihund stellt flüchtige Diebe nach nächtlicher Fahndung
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Die Luzerner Polizei hat am frühen Morgen in Escholzmatt zwei mutmassliche Einschleichdiebe festgenommen.
Den Männern wird vorgeworfen, mehrere Diebstähle aus parkierten Fahrzeugen begangen zu haben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Am Freitag (8. Mai 2026, kurz vor 02:30 Uhr) ging bei der Luzerner Polizei die Meldung ein, dass sich in Escholzmatt zwei Personen an einem parkierten Personenwagen zu schaffen machten. Kurz darauf flüchteten die beiden Männer zu Fuss.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung nahm Diensthund Wasco eine Fährte auf. Diese führte durch mehrere Quartiere und über Feldstrassen zu einem parkierten Lieferwagen. Im Fahrzeug konnte ein Mann festgestellt und festgenommen werden.
Ein zweiter Mann ergriff zunächst die Flucht, wurde jedoch kurze Zeit später ebenfalls von Diensthund Wasco aufgespürt und durch die Polizei festgenommen. Er zog sich vorgängig bei der Flucht eine Knieverletzung zu, die im Spital behandelt werden musste.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 26-jährigen Algerier und einen 27-jährigen Marokkaner.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Mit folgenden Tipps können Sie sich gegen Diebstahl aus Fahrzeugen schützen:
- Lassen Sie keine Wertgegenstände im Fahrzeug liegen. Auch scheinbar sichere Verstecke wie das Handschuhfach, Stauräume unter oder zwischen den Fahrzeugsitzen oder der Kofferraum werden von Tätern durchsucht.
- Schliessen Sie Ihr Fahrzeug immer ab – auch bei kürzeren Abwesenheiten. Lassen Sie es selbst an vermeintlich sicheren Orten wie hinter einem Gebäude, in einer Garage oder in Carports nie unverschlossen. Schliessen Sie zudem Seiten- und Dachfenster immer vollständig.
- Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei über die Notrufnummer 117, zum Beispiel wenn Personen um parkierte Fahrzeuge schleichen, den Schliesszustand durch Betätigen der Türgriffe kontrollieren oder sich anderweitig an Fahrzeugen zu schaffen machen.
Quelle: Luzerner Polizei
Bildquelle: Luzerner Polizei