Bielefeld, NRW: Vier Pfoten gegen Schmuggel – Zollhund Mia beginnt ihren Dienst
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Zollhündin „Mia“ hat erfolgreich die Schulbank gedrückt und wird seit März 2026 zusammen mit ihrem Hundeführer bei der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Hauptzollamtes Bielefeld eingesetzt.
Die deutsche Schäferhündin ist nach bestandener Probezeit zur Spürhündin für Bargeld und Tabak ausgebildet worden. Zusätzlich hat sie eine Schutzhundeausbildung absolviert, um bei Einsätzen im Ernstfall auch Täter stellen zu können.
Zum Bestehen der Ausbildung mussten „Hund und Herrchen“ an der Zollhundeschule in Bleckede mehrere Prüfungen ablegen. „Mia“ verstärkt damit den Hundetrupp des Zolls, in der mit „Lieschen Müller“ und „Skadi“ bereits zwei Rauschgiftspürhunde erfolgreich im Einsatz sind.
„Die neue Spürhündin „Mia“ ist eine sehr wertvolle Verstärkung für unser Team. Dank ihres außergewöhnlichen Geruchssinns kann sie versteckte Tabakwaren und größere Bargeldbeträge aufspüren und ergänzt damit die Arbeit unserer Bediensteten auf besondere Weise.
Damit stärken wir die Schlagkraft des Zolls. Hinter jedem erfolgreichen Spür- und Schutzhund steht eine intensive Ausbildung, großes Vertrauen zwischen Mensch und Tier und ein gemeinsames Ziel: Schmuggel und illegale Geldströme aufzudecken.“, freute sich Arnd Hilwig, Leiter des Hauptzollamtes Bielefeld über den tierischen Dienstantritt.
Zusatzinformation
In Deutschland bestehen seit 1958 zwei Zollhundeschulen (ZHSch) an den Standorten in Bleckede (Niedersachsen) und Neuendettelsau (Bayern). Dort werden die Hunde zum Schutz- bzw. Spürhund ausgebildet und Beamte zum Zoll-Hundeführer. Erst nach der zweijährigen Ausbildung im mittleren Dienst kann die Hundeführerausbildung beim Zoll erfolgen. Alles in allem dauert die Ausbildung von Hund und Hundeführer im Schnitt 12 bis 18 Monate. Die Schulung zum Zollhundeführer erfolgt durch Zollhundetrainer.
Die Kontrolleinheit Verkehrswege Bielefeld an den beiden Dienstorten in Anröchte und Bielefeld sowie die Kontrolleinheit Flughafen Reiseverkehr in Paderborn/Lippstadt führen die zollamtliche Überwachung des Warenverkehrs durch, die aufgrund von EU-Recht und nationalen Bestimmungen nach dem Wegfall der Kontrollen an den Binnengrenzen weiterhin vorgeschrieben ist.
Einer der Schwerpunkte der Überwachungs- und Kontrolltätigkeit ist die Bekämpfung des Drogenschmuggels auf den Autobahnen sowie den Bundes- und Landstraßen im HZA-Bezirk, der von Hamm bis Petershagen reicht und knapp ein Drittel des Landes Nordrhein-Westfalen umfasst. Die Kontrolleinheiten richten das Augenmerk auch auf die Kontrolle von Kiosken, Shisha-Shops sowie Shisha-Bars im Rahmen der Steueraufsicht.
Quelle: Hauptzollamt Bielefeld
Bildquelle: Hauptzollamt Bielefeld