Zug ZG: Drohung gegen Internat löst Grossaufgebot der Polizei aus

Bei einer Internatsschule auf dem Zugerberg ist am Samstagnachmittag (6. Juni 2026) eine Drohung eingegangen.

In der Folge wurden die betroffenen Gebäude evakuiert und von Einsatzkräften durchsucht. Nach mehreren Stunden konnte Entwarnung gegeben und die Liegenschaften wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen sind im Gang.

Kurz nach 16:00 Uhr ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass bei einer Internatsschule auf dem Zugerberg eine schriftliche Drohung eingegangen sei. Umgehend rückten mehrere Einsatzkräfte vor Ort aus. Sie sperrten das Areal rund um die Schule grossräumig ab und evakuierten die betroffenen Gebäude.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich rund 30 Schülerinnen und Schüler sowie Betreuungspersonen auf dem Schulareal. Diese wurden an einen sicheren Ort gebracht und betreut.

Im Anschluss daran wurden die betroffenen Gebäude durch die Einsatzkräfte der Zuger Polizei systematisch auf verdächtige oder gefährliche Gegenstände hin durchsucht. Da keine verdächtigen Gegenstände oder sonstigen Auffälligkeiten festgestellt werden konnten, wurden die Gebäude gegen 20 Uhr wieder freigegeben. Die evakuierten Personen kehrten anschliessend auf das Schulareal zurück.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Drohung sowie zur Identität der verantwortlichen Person sind im Gang. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung.

Im Einsatz standen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ), Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und des Feuerwehrinspektorats sowie Einsatzkräfte der Zuger Polizei.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Symbolbild © Zuger Polizei

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