Mönchengladbach, NRW: Zoll beschlagnahmt 34.000 Parfümflakons bei Razzia

Beamte des Hauptzollamts Krefeld haben im Rahmen umfangreicher Ermittlungen mehr als 34.000 Parfümflakons sichergestellt.

Die Waren stehen im Verdacht, Markenrechte bekannter Hersteller zu verletzen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach erließ das zuständige Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss.

Am 17. Juni 2026 durchsuchten Einsatzkräfte des Hauptzollamts Krefeld eine Lagerhalle in der Innenstadt von Mönchengladbach.

Dabei wurden zahlreiche Parfümflaschen als Beweismittel sichergestellt.

Die Beamten fanden vor Ort zahlreiche unterschiedliche Marken und Duftlinien in identischen, neutralen Verpackungen chinesischer Herkunft vor.

Die aufgefundenen Waren weisen nach bisherigen Erkenntnissen deutliche Hinweise auf Fälschungen auf.

„Der Zoll schützt nicht nur die Interessen der Wirtschaft, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger. Gerade bei gefälschten Kosmetik- und Parfümerzeugnissen können unbekannte Inhaltsstoffe ein erhebliches Risiko darstellen. Deshalb ist die Bekämpfung von Produktpiraterie auch aktiver Verbraucherschutz.“ erklärt Stefan Thoeren, Pressesprecher des Hauptzollamts Krefeld.

Neben dem Verdacht von Markenrechtsverletzungen dient die Sicherstellung auch dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Da die Zusammensetzung der in den Produkten enthaltenen Stoffe unbekannt ist, können mögliche Gesundheitsrisiken derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die weiteren Ermittlungen des Hauptzollamts Krefeld dauern an.

 

Quelle: Hauptzollamt Krefeld
Bildquelle: Hauptzollamt Krefeld