Suisse Public 2026 stärkt Austausch von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Behörden
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Die Suisse Public 2026 ist mit über 13’000 Besuchern und 300 Ausstellern erfolgreich zu Ende gegangen. Während vier Tagen wurde das BERNEXPO-Areal erneut zum nationalen Treffpunkt für Fachpersonen aus Gemeinden, Städten, Kantonen, Einsatzorganisationen und der Industrie.
Die Fachmesse bestätigte ihre Rolle als zentrale Plattform für den öffentlichen Sektor in der Schweiz. Im Fokus standen der fachliche Austausch, die Pflege von Branchenkontakten sowie die Möglichkeit, Produkte und Lösungen direkt vor Ort zu erleben, zu vergleichen und zu testen.
Innovation und Austausch im Mittelpunkt
Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe standen innovative Produkte, aktuelle Lösungen und der persönliche Austausch zu den vielfältigen Herausforderungen im öffentlichen Sektor. Besonders sichtbar wurde die wachsende Bedeutung von Themen wie Arbeitssicherheit, Digitalisierung sowie nachhaltigen Beschaffungs- und Betriebslösungen.
Feuerwehr und Rettungsdienste als Publikumsmagnet
Grosses Interesse verzeichnete erneut der Bereich Feuerwehr, Wehr- und Rettungsdienste. Zahlreiche Besucher informierten sich über aktuelle Fahrzeuge, Ausrüstung, Sicherheitslösungen und technische Entwicklungen für den Einsatzalltag.
Adrian Gutmann, stellvertretender Direktor und Fachbereichsleiter Technik des Schweizerischen Feuerwehrverbandes, betonte die Bedeutung der Messe für die Blaulichtorganisationen: „Was die Suisse Public besonders macht, ist die Kombination aus Innovation, Praxisnähe und persönlichem Austausch. Nirgendwo sonst lassen sich Produkte umfassender vergleichen und gleichzeitig wertvolle Kontakte innerhalb der Branche knüpfen.“
Auch die Industrie unterstreicht die Bedeutung der Plattform. Marcel Streich von Rosenbauer Schweiz AG erklärte: „Die Suisse Public ist für uns eine wichtige Plattform im Schweizer Markt. Die Vielzahl an Entscheidungsträgern vor Ort ermöglicht einen direkten Austausch und gibt uns wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Bedürfnisse der Feuerwehren.“
Arbeitssicherheit gewinnt an Bedeutung
Der Bereich Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz wurde gegenüber den Vorjahren gezielt ausgebaut und stiess bei Fachpersonen aus Gemeinden, Werkhöfen und Einsatzorganisationen auf grosses Interesse. Martin Moos, Geschäftsführer von swiss safety, sieht eine zunehmende Relevanz des Themas: „Die persönliche Schutzausrüstung spielt im öffentlichen Sektor vermehrt eine wichtige Rolle und wird künftig noch stärker in den Fokus rücken.“
Branchentreffpunkt für öffentliche Infrastruktur
Die Messe bot Ausstellern eine wichtige Plattform, um neue Produkte und Dienstleistungen vorzustellen und aktuelle Entwicklungen mit Fachpersonen und Entscheidungsträgern zu diskutieren. Im Fokus standen unter anderem die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten, nachhaltige Betriebslösungen und die Digitalisierung kommunaler Prozesse.
Roger Beglinger, Fleetmanager Sonderfahrzeuge bei der AMAG Import AG, hob den direkten Austausch mit Kunden und Interessenten hervor. Dieser ermögliche es, Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und aktuelle Markttrends besser zu verstehen.
Für Manuel Meili von der Viktor Meili AG ist die Suisse Public sogar „der einzige und wichtigste Branchentreffpunkt der Schweiz“.
Patronatspartner betonen hohen Stellenwert
Auch die Patronatsorganisationen unterstreichen die Bedeutung der Suisse Public als Informations-, Austausch- und Beschaffungsplattform für den öffentlichen Sektor. Vertreter des Schweizerischen Städteverbandes, des Schweizerischen Gemeindeverbandes sowie des Schweizerischen Verbandes Kommunale Infrastruktur betonten die Rolle der Messe als wichtigen Orientierungspunkt für Investitions-, Beschaffungs- und Infrastrukturentscheide.
Nächste Ausgabe im Jahr 2029
Die nächste Suisse Public findet 2029 erneut auf dem BERNEXPO-Areal statt. Damit wird die erfolgreiche Entwicklung der wichtigsten Schweizer Fachmesse für den öffentlichen Sektor fortgesetzt.
Quelle: BERNEXPO / Suisse Public
Bildquelle: BERNEXPO / Suisse Public