Braunschweig, NDS: Nach mutmaßlichem Sexualdelikt – Polizei fahndet mit Phantombild

Bereits im Februar suchte eine 34-jährige Braunschweigerin die Polizei auf, um Anzeige zu erstatten.

Am Samstagabend des 14. Februar sei sie allein in der Innenstadt von Braunschweig unterwegs gewesen.

Hier habe sie sich einer sechsköpfigen Personengruppe (vier Männer, zwei Frauen) angeschlossen und sei mit ihnen durch das Nachtleben gezogen. Die Gruppe habe sich im Laufe des Abends aufgelöst, so dass sie und ein letztlich übriggebliebener Mann zusammen den Heimweg angetreten haben. Der Mann, der sich ihr als „Marcel“ vorgestellt habe, bot ihr an, mit zu ihm zu kommen, von wo sie mit dem Bus nach Hause fahren könne. In seiner Wohnung sei er mit der Zeit zudringlich geworden und habe begonnen, sie gegen ihren Willen u.a. im Intimbereich zu berühren. Sie habe sich dagegen gewehrt und dabei u.a. in dessen Hand gebissen. Daraufhin habe er begonnen, sie zu schlagen, wobei sie im Gesicht verletzt wurde. In einem Moment, wo er von ihr abgelassen habe, sei ihr die Flucht aus dessen Wohnung gelungen.

Am darauffolgenden Montag erstattete sie Anzeige bei der Polizei.

Die bisherigen Ermittlungen führten bislang nicht zur Feststellung des Täters.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Braunschweig wurde jetzt ein erstelltes Phantombild des unbekannten Täters zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben.

Beschrieben wird der Unbekannte wie folgt:

  • männlich, ca. 40 Jahre alt
  • ca. 195 cm groß, athletisch
  • gepflegtes Erscheinungsbild, sehr reine und leicht gebräunte Haut, sehr weiße Zähne
  • kurze, dunkle, hoch rasierte und seitlich gegelte Haare
  • auffällig grüne Augen, Narbe in der linken Augenbraue
  • raue Stimme, sprach gut deutsch mit leichtem Akzent, unterhielt sich zwischendurch mit anderen aber auch in einer anderen Sprache (vermutlich russisch)
  • sonstige Merkmale: Stabpiercing im rechten Ohr, Tattoo auf der Brust, breite Goldkette, auffällige Ringe und Armbanduhr

Zeugenaufruf

Personen, die Hinweise zur Identität des Mannes geben können, werden gebeten, sich im Polizeikommissariat Mitte unter der Telefonnummer 0531/476-3115 zu melden.


 

Quelle: Polizei Braunschweig
Bildquelle: Polizei Braunschweig