Dortmund, Nordrhein-Westfalen: Bundespolizei beschlagnahmt verbotene Waffe im Rucksack

Am 30. Juni stellten Bundespolizisten eine Hiebwaffe im Rucksack eines Mannes fest.

Kurz nach Mitternacht, gegen 00:15 Uhr, trafen die Einsatzkräfte den 26-jährigen Polen im Dortmunder Hauptbahnhof an.

Auf die Frage nach verbotenen oder gefährlichen Gegenständen reagierte der polnische Staatsangehörige ausweichend und wurde zunehmend nervöser. Außerdem drängte er die Beamten, die Kontrolle zu beenden, da er schnell zu einem Zug müsse. Dieses Verhalten machte die Beamten misstrauisch.

Auf die erneute Nachfrage hin gab der Mann an, einen Schlagstock in seinem Rucksack mitzuführen. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten den Teleskopschlagstock fest und beschlagnahmten ihn umgehend. Ein Teleskopschlagstock besteht aus mehreren Segmenten. Er lässt sich durch Ausziehen oder mithilfe einer ruckartigen Schleuderbewegung auf seine volle Länge ausfahren. Dabei erreicht er eine maximale Länge von bis zu einem Meter.

Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der Dortmunder nicht zu den Vorwürfen.

Anschließend entließen die Bundespolizisten ihn und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin