Oberhausen, Nordrhein-Westfalen: Über 170 Drogenanzeigen bei Ruhr in Love
Polizei.news Redaktion Deutschland Nordrhein-Westfalen Polizeinews Regionen
Bei bestem Wetter wurden am Samstag (04.07.) rund 25.000 Besucher zum Musikfestival „Ruhr in Love“ erwartet.
Die Veranstaltung fand traditionell im Oberhausener Olga Park statt und wie auch in den vergangenen Jahren hatte sich die Polizei Oberhausen gut aufgestellt, um für die Sicherheit der Musik-Fans sowie der Anwohnerinnen und Anwohner zu sorgen.
Ein besonderer Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen lag auf der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels sowie des Konsums von Betäubungsmitteln. Zu diesem Zweck waren sowohl zivile Drogenfahnderinnen und Drogenfahnder als auch uniformierte Polizeikräfte auf dem Festivalgelände und im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.
Dabei richteten sie ihr Augenmerk insbesondere auf den Handel mit illegalen Betäubungsmitteln sowie auf das Führen von Fahrzeugen unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol. Insgesamt wurden zehn Strafanzeigen wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss/bzw. Alkohol eingeleitet. Wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz leiteten Polizisten über 173 Strafverfahren ein und stellten die in diesem Zusammenhang aufgefundenen Betäubungsmittel sicher. Hinzu kamen sechs weitere Strafanzeigen, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Bis zum Veranstaltungsende wurden insgesamt neun Personen festgenommen bzw. in Gewahrsam genommen. Es wurden vier Platzverweise ausgesprochen.
Die Veranstaltung verlief weitestgehend friedlich – lautet das Fazit der Polizei.
Quelle: Polizeipräsidium Oberhausen
Bildquelle: Polizeipräsidium Oberhausen