Möhlin AG: Flammen verwüsten mehrere Wohnungen – rund 20 Bewohner evakuiert

In einem Mehrfamilienhaus in Möhlin brach am Sonntagnachmittag ein Brand aus, der mehrere Wohnungen verwüstete und grossen Schaden anrichtete.

Vier Personen zeigten Anzeichen einer Rauchvergiftung und mussten ins Spital gebracht werden.

Betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Schulstrasse in Möhlin. Anwohner bemerkten den Brand am Sonntag, 5. Juli 2026, und alarmierten kurz nach 15 Uhr die Feuerwehr. Diese rückte mit einem Grossaufgebot an und fand den Balkon einer Wohnung des obersten Stockwerkes in Flammen vor. Rasch griffen diese auf Nachbarswohnungen über.

Rund hundert Angehörige der Feuerwehren Möhlin, Rheinfelden und Magden-Olsberg bekämpften den Brand, bis dieser gegen 20.30 Uhr gelöscht war.



Polizei und Feuerwehr evakuierten die Wohnsiedlung. Zwei Bewohnerinnen und ein Bewohner klagten über Beschwerden und wurden durch Ambulanzen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht.

Während zwei von ihnen nach der Untersuchung wieder entlassen werden konnten, musste der dritte die Nacht im Spital verbringen. Ebenfalls im Spital untersucht wurde ein Polizist, der bei der Evakuierung Qualm eingeatmet hatte.

Vor Ort musste die Ambulanz auch zwei Feuerwehrleute betreuen.

Der Brand verwüstete die betroffene Wohnung und zog mindestens zwei Nachbarswohnungen stark in Mitleidenschaft. Überhaupt machten Rauch, Hitze und Löschwasser alle zehn Wohnungen des Hauses vorläufig unbewohnbar. Für drei der rund 20 Bewohner musste die Gemeinde eine Notunterkunft organisieren. Zudem beschädigten Asche und herabfallende Teile vier Autos, die vor der Siedlung abgestellt waren. Der Sachschaden ist gross, lässt sich jedoch noch nicht beziffern.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle: Kantonspolizei Aargau
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Aargau

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