Lüneburg, NDS: Falschgeld im Zug – Gesuchte Frau direkt am Bahnsteig festgenommen

Am Mittwochmittag (08.07.2026) verhafteten Lüneburger Bundespolizisten eine 44-Jährige, nachdem diese versucht hatte, einen Fahrausweis mit einer falschen 100-Euro-Banknote zu bezahlen.

Die Reisende fiel der Fahrgastbetreuerin des Metronomzuges während der Ticketkontrolle kurz vor dem Lüneburger Bahnhof auf.

Sie konnte kein Ticket vorweisen, gab aber bereitwillig vor, einen Fahrausweis nachlösen zu wollen. Hierfür übergab sie der Zugbegleiterin eine 100-Euro-Banknote. Die Metronom-Mitarbeiterin erkannte, dass es sich offenbar um Falschgeld handelte und informierte die Lüneburger Bundespolizei.

Die Bundespolizisten nahmen die Frau aus Scharnebeck noch am Bahnsteig in Empfang und brachten sie zur Bundespolizeiwache. Dort fanden sie bei der Dame noch vier weitere gefälschte 100-Euro-Scheine. Doch damit nicht genug: Die Überprüfung ihrer Personalien ergab zusätzlich eine Ausschreibung zur Festnahme. Wegen gefährlicher Körperverletzung hatte das Amtsgericht in Lüneburg 2025 einen Untersuchungshaftbefehl gegen die 44-Jährige erlassen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Gesuchte zur Richtervorführung an die Lüneburger Polizei überstellt. Darüber hinaus leiteten die Bundespolizisten ein Strafverfahren wegen des Straftatverdachts „Inverkehrbringen von Falschgeld“ ein.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Bremen
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Bremen