Mönchengladbach, NRW: Razzia gegen Drogenring – Polizei stürmt 13 Objekte
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Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei Mönchengladbach gegen eine mutmaßlich international agierende Tätergruppierung haben Einsatzkräfte der Polizei NRW sowie niederländische Beamte am Mittwoch, 15. Juli, in den frühen Morgenstunden insgesamt zehn Objekte in Deutschland sowie drei weitere in den Niederlanden durchsucht und mehrere Personen festgenommen.
Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen der bei der Polizei Mönchengladbach geführten Ermittlungskommission „Awari“ in enger Zusammenarbeit mit Europol sowie dem Landeskriminalamt und der Gemeinsamen Grundstoffüberwachungsstelle beim Bundeskriminalamt.
Das Ermittlungsverfahren richtet sich derzeit gegen neun deutsche und niederländische Personen. Ihnen wird vorgeworfen, in verschiedenen Tatzeiträumen seit 2025 Grundstoffe für die illegale Herstellung von Amphetamin im Tonnenbereich beschafft und mehrere Amphetaminlabore betrieben zu haben. Bei ihren Durchsuchungen stellte die Kriminalpolizei zahlreiche Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden.
Neben den Wohnanschriften der Verdächtigen durchsuchten sie vor allem mögliche Produktionsstätten, darunter zwei Lagerhallen in den Ortschaften Kaldenkirchen und Niederkrüchten (Kreis Viersen). Hierbei unterstützten neben Einsatzkräften von Europol und der hiesigen Feuerwehr auch ein Team des des Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Instituts des LKA. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizei Mönchengladbach
Bildquelle: Polizei Mönchengladbach