Vogelsang AG: Bewohner überrascht Einbrecher – Diensthund stellt zwei Algerier
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In der Nacht auf Freitag verschafften sich Unbekannte Zutritt zu zwei Einfamilienhäusern in Vogelsang.
Als die Bewohner die Eindringlinge bemerkten, flüchteten diese. Einer der Unbekannten griff dabei mutmasslich einen Bewohner mit Pfefferspray an. Die umgehend eingeleitete Fahndung führte wenig später zum Erfolg: Die Kantonspolizei nahm zwei 18-jährige Algerier unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.
Am Freitag, 17. Juli 2026, kurz nach 03.15 Uhr, nahm ein Bewohner eines Einfamilienhauses an der Aarestrasse in Vogelsang verdächtige Geräusche wahr. Als er Nachschau hielt, bemerkte er unbekannte Personen im Haus. Diese ergriffen umgehend die Flucht. Der Bewohner alarmierte daraufhin die Polizei.
Mehrere Patrouillen der Regionalpolizei Brugg, der Stadtpolizei Baden und der Kantonspolizei Aargau rückten umgehend aus. Im Zuge der Fahndung wollte eine Diensthundepatrouille zwei Personen kontrollieren. Diese flüchteten mit einem E-Trottinett in Richtung Gugelweg.
Zeitgleich ging die Meldung über einen weiteren Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Bücklistrasse ein. Auch dieser Bewohner erwachte aufgrund verdächtiger Geräusche. In seinem Schlafzimmer bemerkte er zwei unbekannte Männer.
Einer von ihnen griff ihn mutmasslich mit Pfefferspray an. Anschliessend flüchteten beide durch die Haustür.
Diensthund Malouk nahm die Fährte der Flüchtenden auf. Diese führte über die Eisenbahnbrücke bis an den Waldrand. Dort fanden die Einsatzkräfte ein zurückgelassenes E-Trottinett. Wenig später spürte Malouk die beiden Männer auf. Als die Einsatzkräfte sie anhalten wollten, ergriffen sie erneut die Flucht.
Der Diensthund stellte einen der beiden Männer. Eine Polizistin konnte den zweiten nach kurzer Verfolgung zu Fuss ebenfalls anhalten.
Bei den Angehaltenen handelt es sich um zwei 18-jährige Algerier. Die Kantonspolizei nahm sie unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet und für beide Untersuchungshaft beantragt.
Quelle: Kantonspolizei Aargau
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Aargau